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Sparkassencup 2013

#46 von albrandfichte , 06.08.2013 09:12

Quelle: Südwestpresse/Ehinger-Tagblatt

Sparkassen-Cup: Serienmeister Croatia Zagreb reist mit jungem Team an



Der kroatische Serienmeister Zagreb gibt sich auch in diesem Jahr die Ehre beim Sparkassen-Cup. Das Turnier in Ehingen sei "eines der besten Vorbereitungsturniere", sagt Manager und Club-Direktor Ante Ancic.
Autor: TOBIAS KNAACK | 05.08.2013


Jung und erfolgreich: Gleich sechs Spieler aus dem Kader von RK Zagreb haben zu Beginn des Jahres mit der kroatischen Handball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Spanien auch die Bronzemedaille geholt. In Ehingen konnte das Team in acht Anläufen einmal den Titel gewinnen. Foto: Matija Hecimovic

20, 21, 22. Nein, hier geht es nicht um die logische Fortsetzung einer Reihe. Die drei Zahlen stehen für die kroatische Weltklasse-Handballmannschaft RK Croatia Osiguranje Zagreb. Vor 20 Jahren haben die Kroaten zum ersten und bisher einzigen Mal das Turnier in Ehingen gewonnen. Vor 21 Jahren sind sie das erste Mal hier aufgetreten. Und seit 22 Jahren sind sie ununterbrochen Meister in Kroatien.

Ob die Kroaten heuer beim Sparkassen-Cup eine derartige Dominanz zeigen werden wie in der heimischen Liga, bezweifelt der sportliche Organisator Dr. Andreas Wax ein wenig: "Sie sind vielleicht nicht der Topfavorit." Dass der Mannschaft, die auch das Gros des kroatischen Nationalteams stellt, dennoch einiges zuzutrauen ist, liegt auf der Hand: Gleich sechs Spieler von RK Zagreb standen auch im Kader der kroatischen Auswahl, als die zu Beginn des Jahres bei der Handball-Weltmeisterschaft erst im Halbfinale an Dänemark scheiterte und später die Bronzemedaille gewann: Zlatko Horvat, Filip Ivic, Stipe Mandalinic, Marino Maric, Lovro Sprem und Luka Stepancic.

Dass der kroatische Serienmeister diese teilweise noch sehr jungen Weltklassespieler - Stepancic, Sprem und Maric sind erst 23 Jahre alt (insofern könnte man die Reihe vom Anfang doch fortsetzen) - in seinem Kader hat, ist dabei nur die Konsequenz der vorangegangenen Personalpolitik. Nach der Weltmeisterschaft 2009 im eigenen Land zog es viele Superstars zum kroatischen Vorzeigeverein. Doch von denen seien viele ebenso schnell wieder gegangen wie sie gekommen waren, sagt Turnierorganisator Wax.

Die Verantwortlichen um den sportlichen Direktor Ante Ancic setzten notgedrungen auf den eigenen Nachwuchs. Sie machten sozusagen aus der Not eine Jugend. Und das mit Erfolg: Auch in der zurückliegenden Saison konnte die Mannschaft das Double aus Meisterschaft und Pokal feiern. Und auch das übrigens zum elften Mal in Serie. In den Jahren 2001 und 2002 wurde das Team "nur" Meister.

Beim Turnier in Ehingen sind die Kroaten bereits zum neunten Mal vertreten, Wax bezeichnet sie nicht umsonst als "Stammgäste" des Turniers. Mit dem sportlichen Leiter Ancic, der seit vergangenem Jahr auch der Direktor seines Klubs ist, steht Wax bereits seit über zehn Jahren in einem sehr guten, regelmäßigen Austausch. "Die würden wahrscheinlich jedes Jahr gerne kommen." Eine Einschätzung, die Ancic bestätigt. Das Turnier sei herausragend in der Vorbereitungsphase vor einer Saison - "eines der besten", sagt er. "Es ist ein Turnier mit Tradition, zu dem stets die besten Teams aus Europa kommen."

Seine Mannschaft wolle sich vor allem auf die anstehende lange Saison im Generellen und die Champions League im Speziellen vorbereiten. Dafür sei der Sparkassen-Cup genau richtig. "Für unsere jungen Spieler ist es eine tolle Gelegenheit, sich mit einigen der besten Spieler der Welt zu messen", sagt Ancic.

Ohne Grund sagt er das nicht. Dass seine Mannschaft eine Menge Talent hat, beweist nicht zuletzt der dritte Platz der Nationalmannschaft bei der WM. Es mangele aber noch ein wenig an Erfahrung, sagt Ancic. Und die brauche es, um in der Champions League weit zu kommen. Oder zumindest die Gruppenphase zu überstehen. Das gelang im vergangenen Jahr nicht - und auch heuer hat Zagreb mit den Rhein-Necker-Löwen, Veszprem, Celje und St. Petersburg eine starke Gruppe.

"Wir werden in Ehingen gut sehen können, wo wir mit unserer jungen Mannschaft stehen", sagt Ancic. Den Titel nach 20 Jahren wieder zu gewinnen, wäre natürlich toll, ergänzt er. Das Hauptaugenmerk aber liegt auf guten Spielen zur Vorbereitung auf die Champions League. Damit da bei den Final-Teilnahmen aus der Vier vielleicht demnächst eine Fünf gemacht werden kann.

Zahlen, Daten und Fakten: RK Croatia Osiguranje Zagreb

RK Zagreb ist Rekordgewinner im nationalen Pokal und auch in der Meisterschaft. Sie sind zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister und standen vier Mal im Finale der Champions League.
Autor: TK | 05.08.2013
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RK Zagreb ist Rekordgewinner im nationalen Pokal und auch in der Meisterschaft. Sie sind zweimaliger Europapokalsieger der Landesmeister und standen vier Mal im Finale der Champions League. Frühere Namen des Vereins sind Badel 1862 Zagreb (1992 bis 1995 und 1997 bis 2001) sowie Banka Croatia Zagreb (1995 bis 1997). Seit Februar 2007 wird der Verein in Kroatien nun unter RK Croatia Osiguranje Zagreb geführt. Croatia Osiguranje ist der Name des Hauptsponsors des Vereins aus der Hauptstadt.

Bis zum Jahr 2009 trug der RK Zagreb seine Heimspiele im 10 000 Zuschauer fassenden Dom Sportova aus. Danach zog er in die Arena Zagreb, die für die Handball-WM 2009 neu errichtet wurde. Sie ist moderner und fasst 5000 Zuschauer mehr.


 
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Sparkassencup 2013

#47 von albrandfichte , 06.08.2013 09:24

Kielce feiert in Ehingen Premiere
Polnische Topmannschaft möchte beim Sparkassen-Cup seine Visitenkarte abgeben

Kielce ist heuer zum ersten Mal in Ehingen. (Foto: sz)

Von Melanie Endler

Ehingen Premiere feiern die Handballer von KS Vive Targi Kielce in Ehingen: Die Polen waren noch nie beim Handball-Vorbereitungsturnier in dieser Stadt und wollen bei ihrer ersten Cup-Teilnahme natürlich eine gute Visitenkarte hinterlassen. Das Zeug dazu haben sie. Der sportliche Organisator des Sparkassen-Cups, Dr. Andreas Wax, zählt sie zu den Topfavoriten des Ehinger Turniers. „Aber weil ich schon getippt habe, dass Veszprem den Titel holt, kann ich das natürlich nicht über Kielce sagen“, sagt Wax schmunzelnd.

Kielce ist Europas Nummer drei. Zwar hat das Team bei der Champions League im Mai gegen Barcelona im Halbfinale verloren, im Spiel um Platz drei bezwangen die Polen allerdings den THW Kiel mit 31:30. Kielce hat in der abgelaufenen Saison außerdem die polnische Meisterschaft (zum neunten Mal) sowie den polnischen Pokal (zum zehnten Mal) geholt.

Deutsche Handballfans dürften einige Spieler der Gelb-Blauen von ihren Bundesligazeiten her kennen: Torhüter Slawomir Szmal stand insgesamt fünf Jahre im Kasten der Rhein-Necker Löwen und absolvierte dort 154 Spiele. Außerdem ist er Nationaltorhüter der Polen und wurde im Jahr 2009 zum Welthandballer des Jahres gewählt. Damit ist er übrigens der 18. von 20 Welthandballern, die sich beim Turnier in Ehingen präsentierten.

Aus der Bundesliga bekannt ist auch Karol Bielecki, der insgesamt zehn Jahre in der Bundesliga auf Torejagd ging (Magdeburg und Rhein Neckar Löwen). Bielecki hatte im Jahr 2010 einen tragischen Handball-Unfall, als er mit der polnischen Nationalmannschaft bei einem Testspiel gegen Kroation so schwer am linken Auge verletzte, dass dieses erblindete. Zunächst gab er daraufhin seinen Rücktritt vom Handballsport bekannt, kehrte jedoch kurze Zeit später wieder aufs Spielfeld zurück.

Auch Kielces Trainer Bogdan Wenta ist im Handball-Deutschland kein Unbekannter: Er bestritt als Spieler 185 Länderspiele für Polen und 50 für Deutschland und wurde als Trainer neben seinen zahlreichen Erfolgen mit Kielce unter anderem mit der polnischen Nationalmannschaft Vizeweltmeister des Jahres 2007 in Deutschland.

(Erschienen: 05.08.2013 19:05)Schwäbische-Zeitung/Ehingen


 
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Sparkassencup 2013

#48 von albrandfichte , 06.08.2013 09:31

Der ewige Zweite des Ehinger Turniers
Rekordteilnehmer MKB Veszprem will bei seiner 17. Turnierteilnahme endlich den Pokal mit nach Hause nehmen

MKB Veszprem ist der ewige Zweite des Ehinger Handball-Vorbereitungsturniers. (Foto: archiv)

Von Melanie Endler

Ehingen Zwei Attribute kann man dem MKB Veszprem zuweisen, wenn es um das Ehinger Handball-Vorbereitungsturnier geht: Rekordteilnehmer und ewiger Zweiter. Denn obwohl die Ungarn heuer nun zum 17.Mal in Ehingen gastieren: Geholt haben sie den Cup noch kein einziges Mal. „Sie waren sechsmal im Endspiel und sind ich weiß nicht wie oft Dritter geworden“, sagt Dr. Andreas Wax, organisatorischer Leiter des Sparkassen-Cups, der auch unumwunden zugibt, dass er den Ungarn wünschen würde, das Ehinger Turnier endlich zu gewinnen: „Die haben oft im Endspiel ganz tragisch mit einem Tor verloren. Ich hoffe jetzt schon seit fünf Jahren, dass sie es wirklich mal schaffen.“

Das Zeug dazu hätten die Ungarn: Es gibt in der Mannschaft keinen Spieler, der nicht in irgend einer Nationalmannschaft spielt. „Von einigen Experten wird Veszprem als die beste Mannschaft Europas gehandelt“, weiß Andreas Wax. Topstar ist unumstritten die Nummer 19, Laszlo Nagy. Der Rückraum Rechts ist einer der besten Handballer der Welt und hat bisher mehr als 100Spiele für die ungarische Nationalmannschaft bestritten. Weitere große Namen im Team sind: Chema Rodriguez, spanischer Nationalspieler und Weltstar, Torhüter Nandor Fazekas, der früher beim VfLGummersbach gespielt hat und auch in der ungarischen Nationalmannschaft den Kasten sauber hält, oder das Geschwisterpaar Gergö und Ivancsik Tamas. Spätestens im nächsten Jahr wird Veszprem um einen Handballstar reicher: Linkshänder Christian Zeitz, der zehn Jahre beim THW Kiel gespielt hat und mit den Kielern auch schon in Ehingen war, wird in der nächsten Saison zu Veszprem wechseln. Da es Differenzen mit seinem alten Arbeitgeber Kiel gegeben hat, versucht Zeitz, schon diese Saison nach Ungarn zu wechseln. Falls das klappt, so sagt Andreas Wax, ist Zeitz beim Turnier in Ehingen am Start.

(Erschienen: 04.08.2013 19:10)Schwäbische-Zeitung/Ehingen


 
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RE: Sparkassencup 2013

#49 von albrandfichte , 07.08.2013 09:43

Noch mehr Handball-Weltstars im Gepäck
Paris St. Germain reist wieder mit vielen Spitzenspielern nach Ehingen


Paris St. Germain kommt zum zweiten Mal nach Ehingen. (Foto: privat)

Von Melanie Endler

Ehingen Sie haben im vergangenen Jahr in Ehingen absolute Premiere gefeiert: Die Handballer von Paris St. Germain kamen beim EVFH-Cup zum ersten Mal in der noch jungen Vereinsgeschichte zusammen und absolvierten in der Längenfeldhalle ihr erstes gemeinsames Spiel. Heuer sind sie wieder in Ehingen am Start und haben noch mehr Handball-Weltstars im Gepäck.

Gleich in ihrer ersten Saison haben die Pariser 2012/2013 die französische Meisterschaft geholt. Bei St. Germain handelt es sich um den absoluten Emporkömmling der internationalen Handballszene. Vergangenes Jahr gründete sich der Verein Paris St. Germain HB und übernahm die Lizenz des Clubs Paris Handball, der mit Ach und Krach nicht aus der Division1 abgestiegen war. Möglich machte die Vereins-Übernahme und auch den Einkauf von Handball-Weltstars wie Didier Dinart, Luc Abalo und Marko Kopljar der Einstig der Investorengruppe „Qatar Sports Investment“.

Waren die Pariser bei ihrer letztjährigen Weltpremiere in Ehingen bereits mit absoluten Topstars angetreten, werden beim Sparkassen-Cup in diesem Jahr weitere Spitzenspieler aufschlagen. Zu nennen sind hier Mikkel Hansen (Welthandballer 2011), der vom THW Kiel nach Paris wechselnde Daniel Narcisse (Welthandballer 2012), der aus Veszprém zur neuen Saison kommende ungarische Topstar Gábor Császár oder auch der kroatische Weltmeister und Olympiasieger Igor Vori, der aus Hamburg in die französische Hauptstadt wechselt. Mit José Manuel Sierra und Antonio García Robledo präsentiert PSG Handball auch zwei aktuelle spanische Weltmeister beim Sparkassen-Cup.

„Die Pariser gehören mit Sicherheit zu den Top-Favoriten des Turniers“, sagt der organisatorische Leiter des Sparkassen-Cups, Dr. Andreas Wax. Trotzdem müssen die Pariser erst einmal die Vorrunde meistern – und hier haben sie mit den Füchsen Berlin und Wacker Thun sicher keine einfachen Gegner vor der Brust.

Für Paris und Wacker Thun ist es übrigens ein erstes Aufeinandertreffen, bevor die beiden Teams in der Champions League gegeneinander spielen werden.

(Erschienen: 06.08.2013 19:20)Schwäbische-Zeitung/Ehingen

 
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RE: Sparkassencup 2013

#50 von albrandfichte , 07.08.2013 09:49

Quelle: Südwestpresse/Ehinger-Tagblatt

Ehingen
Sparkassen-Cup: Starensemble aus Paris traf sich vor einem Jahr auf dem Markt

Den Namen Paris Saint-Germain brachte man bis zum vergangenen Jahr eher mit Fußball in Verbindung. Nun baut ein Investor ein Weltklasse-Handballteam auf, das zudem eine Ehinger Vergangenheit hat.
Autor: TOBIAS KNAACK | 07.08.2013


Hier ist nicht die Mannschaft der Star, sondern die Mannschaft voller Stars: Paris Saint-Germain Handball. Gespickt mit Weltklassespielern und unterstützt von Scheich-Millionen strebt der französische Hauptstadtklub nach Europas Krone, der Champions League. Foto: Paris Saint-Germain

Weltpremieren gibt es in Ehingen ja nicht am laufenden Band. Im vergangenen Jahr aber habe man eine solche erlebt, sagt der Turnierorganisator des Sparkassen-Cups, Dr. Andreas Wax. Und das mitten in der Stadt. "Die haben sich damals auf dem Marktplatz zum ersten Mal getroffen", sagt er und lacht. Und in der Tat lädt die Vorstellung ein wenig zum Schmunzeln ein, denn "die" sind niemand Geringeres als die Handballer von Paris Saint-Germain, dem dank Scheich-Millionen neureichen französischen Handball-Topklub.

Es muss insbesondere den drei frisch gebackenen französischen Olympiasiegern Luc Abalo, Didier Dinart und Samuel Honrubia ein wenig spanisch vorgekommen sein: Ein paar Tage zuvor bei den Olympischen Spielen in der englischen Hauptstadt London noch eine der höchsten sportlichen Auszeichnungen erkämpft, steht man auf einmal im schwäbischen Ehingen. Die ist aber immerhin größte Stadt des Alb-Donau-Kreises.

Im vergangenen Jahr noch sprang das Team von Trainer Philippe Gardent kurzfristig für den insolventen AG Kopenhagen ein - und das, obwohl der Verein erst kurz zuvor ausgegründet wurde. Qatarische Scheichs hatten die Lizenz des Hauptstadtklubs Paris HB kurzerhand erworben und zu Paris Saint-Germain Handball gemacht.

Die Idee dahinter: Ähnlich wie in Barcelona versuchen die Scheichs, gleich über mehrere Ballsportarten - vornehmlich Fußball, Basketball und eben Handball - eine Gesamtmarke aufzubauen. Auch beim FC Bayern München ist dies mit der Basketballmannschaft in der Bundesliga zu erkennen.

Wie es schon der Geschäftsstellenleiter der Füchse Berlin, Stefan Güter, sagte: Mit dem Kader von Paris könnte man zwei Mannschaften ins Final Four der Champions League schicken - und das nicht nur in puncto Qualität, sondern auch aufgrund der Anzahl der Spieler. Gleich 19 Mann umfasst der Kader. Darunter befinden sich mit dem Dänen Mikkel Hansen und den genannten Abalo und Honrubia hochdekorierte Nationalspieler ihrer jeweiligen Länder. Vor dieser Saison haben die Hauptstädter nun noch einmal kräftig nachgerüstet: Igor Vori kam vom HSV Hamburg, Daniel Narcisse vom THW Kiel und Gabor Csaszar aus Veszprem.

Mit Mladen Bojinovic komme zudem eine "Legende" des Turniers, sagt Organisator Wax. Der 36-jährige Serbe war bereits neun Mal mit Ademar Leon und Montpellier AHB in Ehingen zu Gast. Im Frühjahr des 2012 wechselte er von Montpellier zu Paris HB, um dort seine Karriere ausklingen zu lassen.

Wenig später aber übernahmen die Scheichs das Ruder und Bojinovic befand sich in einer Weltklassemannschaft wieder - und hängte gleich noch eine Saison dran. Im vergangenen Jahr habe er, der schon so häufig in der Stadt war, denn auch "den Reiseführer" gegeben, berichtet Wax.

Nun kommen die Franzosen, genauer: das internationale Starensemble aus der französischen Hauptstadt, also wieder nach Ehingen zurück. Ob sie sich allerdings auf dem Marktplatz treffen und ob Mladen Bojinovic wieder den Reiseführer wird geben müssen, ist noch unklar. Die neuen Spieler - Vori, Narcisse und Csaszar - zumindest kennen den Markt ja noch nicht.

Zahlen, Daten und Fakten: Paris Saint-Germain HB

Der Club wurde 1941 gegründet und trug zunächst den Namen "Asnières Sports". 1989 löste sich die Handballabteilung des Clubs und nannte sich fortan "Paris-Asnières".
Autor: TK | 07.08.2013
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Der Club wurde 1941 gegründet und trug zunächst den Namen "Asnières Sports". 1989 löste sich die Handballabteilung des Clubs und nannte sich fortan "Paris-Asnières". 1992 ging "Paris-Asnières" in den Club Paris Saint-Germain (PSG) auf und nannte sich "PSG-Asnières". 2001 dann verließ die Handballabteilung Paris Saint-Germain wieder und wurde zu "Paris HB". Im Jahr 2008 stieg das Team in die 2. Liga ab, schaffte aber den sofortigen Wiederaufstieg.

2012 erwarb die Qatar Sports Investments (QSI) die Lizenz von Paris HB und gründete Paris Saint-Germain HB aus. Der QSI gehört auch der gleichnamige Fußballklub, bei dem Schwedens Topstar Zlatan Ibrahimovic spielt.

 
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RE: Sparkassencup 2013

#51 von albrandfichte , 10.08.2013 12:02

Quelle: Südwestpresse/Ehinger-Tagblatt

Viel Aufwand für den Sparkassen-Cup

Spielpläne, Unterkünfte, Trainingshallen: ein Jahr Planung für zwei Tage Sparkassen-Cup. Natürlich gibt es auch "ruhige Phasen", sagt Organisator Andreas Wax. Ansonsten ist das Turnier eine "Jahresaufgabe".
Autor: TOBIAS KNAACK | 10.08.2013



Mindestens ebenso hart wie auf der Platte gekämpft wird, arbeiten die Organisatoren im Hintergrund an der Organisation des Turniers. Archivfoto: Emmenlauer

"Die Organisation eines Turniers von einer solchen Größe ist wirklich eine Jahresaufgabe", sagt Dr. Andreas Wax, der sportliche Leiter des Sparkassen-Cups, der am kommenden Wochenende, 17. und 18. August, in der Ehinger Längenfeldhalle ausgetragen wird. Zwei Tage Turnier, 363 Tage Planung? "Nein, es gibt natürlich auch Phasen, in denen es ruhiger ist", sagt er. Das sei insbesondere die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern, wobei Wax auch in diesen Monaten mit den Teilnehmern in Verbindung ist - "Kontaktpflege" sei da angesagt.

Zuvor, so bis Weihnachten, werden die Teams für das Turnier im folgenden Jahr nach Möglichkeit verpflichtet. Viele Absprachen bezüglich der Teilnahmen werden aber auch jeweils beim Turnier im Vorjahr bereits getroffen. "Schwer ist es in einer Olympiasaison, da ist die Zeit zwischen Finale und Bundesligastart nur sehr kurz", erklärt Organisator Wax.

In der Zeit nach Ostern wird dann die Turnierplanung in Angriff genommen: der Spielplan wird erstellt und die Abläufe werden besprochen. Da zahlt es sich aus, dass viele der Beteiligten schon lange dabei sind: "Es ist ein sehr eingespieltes Team", sagt Wax. Ein gutes Dutzend Personen zählt der "engere Kreis" der Verantwortlichen.

Dazu gehört natürlich auch eines der Urgesteine des Turniers, Heinz Binnig. Er erstellt die Schichtpläne für die Helfer, ist für das Aufstellen der Bauzäune, die Bewirtung, die Verkehrsregelung sowie für das Aufhängen der Bandenwerbung und viele andere Dinge, die einen reibungslosen Ablauf des Turniers garantieren, zuständig. Seine "heiße Phase" beginnt sechs bis acht Wochen vor dem eigentlichen Turnierstart, während Wax mehr oder weniger das gesamte Jahr über in Verhandlungen und Gesprächen steht.

Das kann anderthalb Wochen vor Beginn des Turnieres die Vorverlegung des Sonntagsspielplans sein, damit ein Team noch rechtzeitig nach Hause fliegen kann (wir berichteten). Es meint aber auch die Organisation der Unterkunft, der Reisepläne und des Verpflegungsplans: Die Frage "Gibt es die Pasta eher abends oder nachmittags?" ist bei Profimannschaften von Bedeutung. Zudem geht es aber auch darum, sicherzustellen, dass die Teams eine Halle sowie ein Fitnessstudio zum Trainieren haben. Und es werden auch Testspiele in der Region für sie abgemacht - wenn gewünscht.

Das habe, sagt Wax, in den vergangenen Jahren aber abgenommen. Er führt das auf die stetig gestiegene Anzahl an Vorbereitungsturnieren in Deutschland, aber auch in den umliegenden Ländern zurück. Es gebe da schon einen "gesunden Wettbewerb", wie er es nennt: "Einfacher wird es nicht." Das Pfund des Ehinger Turniers aber sei, dass die Teams wissen, "dass sie hier immer gute Testspiele bekommen". Die sind dann das Ergebnis einer ganzjährigen Planung.

 
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RE: Sparkassencup 2013

#52 von albrandfichte , 10.08.2013 12:03

Quelle: Südwestpresse/Ehinger-Tagblatt

Schiedsrichter nominiert

Die drei Schiedsrichterteams für den Sparkassen-Cup am kommenden Wochenende sind nominiert worden, wie der sportliche Organisator des Turniers, Andreas Wax, gestern mitteilte.
Autor: TK | 10.08.2013


Die drei Schiedsrichterteams für den Sparkassen-Cup am kommenden Wochenende sind nominiert worden, wie der sportliche Organisator des Turniers, Andreas Wax, gestern mitteilte. Da sind zum einen die Zwillingsbrüder Andreas und Marcus Pritschow, die seit 1993 als Gespann pfeifen und für den Handballverband Württemberg starten und im so genannten Elite-Kader des Deutschen Handballbundes (DHB) stehen. Ebenfalls aus dem Südwesten kommen die beiden noch recht jungen Schiedsrichter Hanspeter Brodbeck und Simon Reich. Als drittes Gespann stehen mit Christoph Immel und Roland Klein weitere Unparteiische aus dem DHB-Elitekader auf der Platte.

 
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RE: Sparkassencup 2013

#53 von albrandfichte , 16.08.2013 10:20

Quelle: Südwestpresse/Ehinger-Tagblatt

Trikots von PSG werden in Ehingen produziert

Bereits vor Beginn des Sparkassen-Cups am Wochenende hat das Handball-Turnier eine schöne Geschichte zu erzählen: Das neureiche Team Paris Saint-Germain (PSG) hat keine Trikots - die müssen nun eilig in Ehingen produziert werden.
TOBIAS KNAACK | 15.08.2013




Paris gilt ja gemeinhin als Stadt der Liebe. Und eine besonders innige Beziehung scheint sich zwischen dem Handballklub der Stadt, Paris Saint-Germain (PSG), und der Stadt Ehingen anzubahnen. Bereits im vergangenen Jahr erlebte Ehingen, das sonst ja nicht gerade reich an Weltpremieren ist, eine solche, als die neu gegründete Mannschaft aus Paris sich erstmals auf dem hiesigen Marktplatz zusammenfand und ihren ersten gemeinsamen Auftritt in der Längenfeldhalle hatte. Am Mittwoch nun wurde diese Geschichte fortgeschrieben. Und auch dieses Mal glänzen als Hauptprotagonisten: PSG und Ehingen.

Gegen 20.30 Uhr erhielt der sportliche Organisator des Sparkassen-Cups, Dr. Andreas Wax, einen „aufgeregten Anruf“ aus der französischen Hauptstadt. Am Telefon: Die Geschäftsstelle des neureichen Handballklubs der Stadt. Das Anliegen: ungewöhnlich. Der von qatarischen Scheichs mit Millionen aufgepumpte Verein hatte gerade festgestellt, dass er für das Turnier in Ehingen keine Trikots zur Verfügung hat – und sich anscheinend in ganz Paris, der Modemetropole, kein Unternehmen in der Lage sah, diese zu produzieren. Die Maschinen des Lieferanten seien gerade auf die Produktion der Trikots für die Fußballmannschaft eingestellt. Eine kurzfristige Umstellung? Unmöglich.

Zum Hintergrund: Die PSG-Handballer haben vor der Saison den Ausrüster gewechselt – von Hummel zu Nike. Und nun waren lediglich die Torhütertrikots fertig, auf den Jerseys der Feldspieler fehlte der Sponsor. Am Mittwoch nun die flehende Frage aus Paris: „Könnt ihr uns helfen?“

Sie können. Die Kopierzentrale von Wax’ altem Kumpel Michael Matranga übernimmt, obwohl eigentlich bis 21. August im Urlaub, die Arbeiten – und das in engem Zeitkorsett. „Um 14 Uhr kommen die Trikots und dann wird gedruckt“, sagt Matranga. Bis in den Abend, vielleicht sogar noch am Samstag. Die Schnittmuster hat er bereits, kleinere Probleme gab es noch mit der Druckfarbe. Aber er sagt: „Wir kriegen das schon hin.“

Und so gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Weltpremiere: Dieses Mal sind es die neuen PSG-Trikots. Made in Ehingen. Wenn das mal nicht beflügelnd auf die Beziehung von PSG und Ehingen wirkt.

 
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RE: Sparkassencup 2013

#54 von albrandfichte , 17.08.2013 11:34

Quelle: Südwestpresse/Ehinger-Tagblatt

Zebras und Zuschauerzählungen

An diesem Wochenende findet der Sparkassen-Cup statt, um 10.45 Uhr wird heute angeworfen. Zeit, um sich mit Wissenswertem und spannenden Fakten rund um das Ehinger Turnier einzustimmen.
TOBIAS KNAACK | 17.08.2013


Auch in diesem Jahr ist Paris (weiße Trikots) wieder beim Ehinger Vorbereitungsturnier dabei. Und dank des Kopierzentrums Ehingen werden die Spieler von PSG auch heuer wieder mit Trikots auflaufen können (wir berichteten gestern). Archivfoto: Emmenlauer

Heute geht er nun endlich los, der Sparkassen-Cup. Zwei Tage lang Weltklassehandball in der Ehinger Längenfeldhalle. Sechs international äußerst ambitionierte Teams messen sich bei einem der "Höhepunkte der Saisonvorbereitung", wie Stefan Güter, der Geschäftsstellenleiter von Teilnehmer Füchse Berlin, sagt. Unzählige Nationalspieler werden auf der Platte zu sehen sein, darunter Weltstars wie Mikkel Hansen, Laszlo Nagy oder Luc Abalo. Hier nun ein paar weitere Informationen, Wissenswertes und Spannendes zum Handball im Allgemeinen sowie zum Ehinger Turnier im Speziellen.

Mit 17 Teilnahmen ist MKB Veszprem aus Ungarn der Rekordteilnehmer des Turniers. 1989 standen die Ungarn in Ehingen zum ersten Mal auf der Platte. Gewonnen haben sie die Veranstaltung noch nie.

Rekordsieger ist der deutsche Meister THW Kiel. Die Schleswig-Holsteiner haben das Turnier bereits neun Mal für sich entscheiden können. In diesem Jahr konnten die "Zebras" nicht nach Ehingen kommen, da sie gestern ihren langjährigen Kapitän Marcus Ahlm mit einem kleinen Turnier verabschiedet haben. "Wir stehen aber immer in Kontakt mit ihnen", sagt Dr. Andreas Wax, der hofft, die Kieler im kommenden Jahr wieder in der Längenfeldhalle begrüßen zu können.

Wie groß das Fassungsvermögen der Halle an der Längenfeldschule ist, weiß Wax nicht. "Wir haben mal bei sehr gut gefüllter Halle gezählt", sagt er. Demnach wird immer mit 1050 Tickets kalkuliert.

Was hingegen definitiv feststeht, ist die Größe eines Handballtores. Es misst zwei mal drei Meter. Die Spieler haben also sechs Quadratmeter Fläche, um den Ball mit einem Umfang von 58 bis 60 Zentimetern im Tor unterzubringen - wären da nicht die Torhüter.

Neben ihnen stehen noch sechs Feldspieler auf der Platte, insgesamt bilden eine Handballmannschaft also sieben Spieler. Geleitet werden die Partien von zwei Unparteiischen.

Mit Wacker Thun aus der Schweiz und KS Vive Targi Kielce aus Polen treten beim Turnier in Ehingen in diesem Jahr zwei Neulinge an. Bis auf die Füchse Berlin sind alle Teilnehmer am Sparkassen-Cup Meister ihres Landes.

In Ehingen sind bei früheren Veranstaltungen aber nicht nur Vereins-, sondern auch Nationalmannschaften aufgetreten. Im Jahr 2005 war Tunesien hier, 2000 Rumänien und wieder fünf Jahre davor, 1995, das Nationalteam Ägyptens.

Beim diesjährigen Turnier reist keine der Mannschaften ohne Nationalspieler an. Die höchste Dichte an Weltklassespielern haben sicher Paris Saint-Germain und MKB Veszprem. Am wenigsten sind bei Wacker Thun versammelt. Die Schweizer rekrutieren ihre Spieler in der Regel noch nicht mal national, sondern vornehmlich regional und lokal.

Während der zwei Turniertage benötigen die Spieler rund 700 Liter Wasser, sagt Heinz Binnig, der beim Turnier für Logistik und Einteilung der Helfer zuständig ist. Hinzu kommen vier Kartons Bananen und zwei Kartons Äpfel.

Die Spieler müssen aber auch viel essen, schließlich finden die Partien mit offizieller Spieldauer statt. Das bedeutet, pro Begegnung, 2 mal 30 Minuten Handball.

Bei je zwei Vorrundenpartien pro Mannschaft und einem Spiel am Finalsonntag ist die Belastung für die Akteure sehr hoch - aber es ist ja ein Vorbereitungsturnier. "Eines der besten", wie der Teammanager und Präsident von RK Zagreb, Ante Ancic, sagt.

Um 10.45 Uhr wird er angepfiffen, der Sparkassen-Cup. In diesem Jahr findet die 27. Auflage des Ehinger Turniers statt.

Info Laut Turnierorganisator Andreas Wax gibt es noch Tickets an der Tageskasse. Erwachsene 30 Euro, ermäßigt 25 Euro.

 
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RE: Sparkassencup 2013

#55 von albrandfichte , 17.08.2013 11:43

Matranga macht Paris spielfertig für den Cup


Michael Matranga bei der Arbeit. Vor ihm liegen 64 Trikots von Paris Saint-Germain. (Foto: tg)

Ehingen / tg Stapelweise liegen weiße und blaue Trikots des französischen Handballmeisters, Sparkassen-Cup-Teilnehmers und Champions-League-Teams Paris Saint-Germain in der kleinen Werkstatt von Michael Matranga in Ehingen. Um 16 Uhr hat der Ehinger am Freitag die Trikots des französischen Hauptstadtklubs erhalten, um, wie berichtet, den Sponsor auf die Trikots zu flocken.

Bereits am Donnerstag hat er von Paris den Schriftzug per E-mail bekommen. „So konnte ich alles vorbereiten“, erzählt Matranga, der trotz des Last-Minute-Auftrags einen ganz entspannten Eindruck macht. „Pro Trikot brauche ich ungefähr fünf Minuten, sofern die Maschine nicht streikt“, sagt Matranga, der für den Sparkassen-Cup und Paris Saint-Germain extra, aber gerne, seinen Urlaub unterbrochen hat. „Als mich Andi Wax mit dieser speziellen Bitte angerufen hat, war es für mich eine Selbstverständlichkeit, den Job zu machen“, betont Matranga.

Wie berichtet, hatte sich in Paris auf die Schnelle keine Möglichkeit gefunden, die aktuellen Trikots der Handballer zu bedrucken, weil alle Flockmaschinen mit den Trikots der Fußballer des Hauptstadtklubs belegt waren. So kommt nun Michael „Migge“ Matranga zu der Ehre, Trikots für einen Champions-League-Klub zu machen.

„Wenn die in der Champions-League spielen, werden sie wohl meine Trikots tragen“, scherzt Matranga, der mehr als 20 Jahre lang das Tor der Ehinger Handballer hütete. Er freut sich daher besonders, beim Sparkassen-Cup Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter zu sehen. „Der spielt ähnlich, wie ich es getan habe. Er hängt oft schräg in der Luft, reizt seine Gegenspieler. Das finde ich extrem cool“, so Matranga.

Das erste Spiel des Sparkassen-Cups in der Ehinger Längenfeldhalle startet am Samstag um 10.45 Uhr.

(Erschienen: 16.08.2013 17:30) Schwäbische-Zeitung/Ehingen

 
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RE: Sparkassencup 2013

#56 von albrandfichte , 18.08.2013 11:55

Handball zum Genießen



Ehingen / tg Was für ein Auftakt zum ersten Sparkassen-Cup in der Ehinger Längenfeldhalle: Im ersten Spiel des Tages hat sich der ungarische Vertreter aus Veszprem erwartungsgemäß mit 32:26 (18:12) gegen Zagreb durchgesetzt. Die erste Überraschung des Tages boten dann aber die Gäste aus der Schweiz. Wacker Thun zeigte gegen den Titelverteidiger, die Füchse aus Berlin, einen sehr guten Handball und konnte den deutschen Hauptstadtklub mit 31:27 (18:15) besiegen. Nach diesem Spiel wurde das Turnier offiziell von Ehingens Oberbürgermeister Alexander Baumann und Manfred Oster, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Ulm, eröffnet. „Das Turnier in Ehingen hat nun ein neues Kleid – und zwar ein rot-weißes“, sagte Baumann und dankte damit dem neuen Hauptsponsor.

„Das Turnier hat in den vergangenen Jahren eine wechselvolle Geschichte durchlebt. Ich bin froh, dass die Sparkasse sich nun engagiert und sich damit zur Region, zum Sport und der Stadt Ehingen bekennt“, betonte der Oberbürgermeister vor vollem Haus. Manfred Oster war gestern vor allem von der Qualität der sechs Mannschaften mehr als angetan. „Die können alle in ihrem Land Meister werden“, sagte Oster und bedankte sich vor allem bei dem Publikum, das vom ersten Spiel an die Teams anfeuerte. „Ehingen steht an diesem Wochenende im Mittelpunkt der Handballwelt. Ich bin froh, dass unser Landrat Heinz Seiffert uns wertschätzend auf dieses Turnier hingewiesen hat. Es ist ein Bombenturnier“, freute sich Oster.

(Erschienen: 17.08.2013 21:35) Schwäbische-Zeitung/Ehingen


 
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RE: Sparkassencup 2013

#57 von albrandfichte , 18.08.2013 11:59

Geheimfavorit trifft Topfavorit im Finale

Ehingen / nico Traumpaarung im Finale des Sparkassen-Cups: Um 15.45 Uhr treffen am Sonntag MKB Veszprém und Paris St.-Germain aufeinander.

Damit kommt es zum Duell zweier Teams, die im Vorfeld des Turniers als Favoriten gehandelt wurden, wenn auch mit einem Unterschied: Die ungarischen Stammgäste aus Veszprém gelten seit Jahren immer wieder als Geheimtipp, für einen Turniersieg hat es in Ehingen allerdings noch nicht gereicht. Die Weltklasse-Truppe aus Paris dagegen ist schon allein vom Namen her der absolute Top-Favorit auf den Sieg. Vor allem, nachdem das Team um die Superstars Daniel Narcisse und Luc Abalo den Titelverteidiger, die Füchse aus Berlin, in den Gruppenspielen hinter sich gelassen hat.

Das Spiel zwischen den beiden Hauptstadtclubs, in dem sich Paris nach großem Kampf in letzter Minute gegen die Füchse knapp durchsetzte, war denn auch der krönende Abschluss einer spannenden und hochklassigen Vorrunde. Gleich zum Auftakt trafen mit Veszprém und Croatia Zagreb zwei Landesmeister aufeinander. Die Ungarn konnten sich nach ein paar Anlaufschwierigkeiten souverän durchsetzen.

Für die erste große Überraschung sorgte danach der Schweizer Meister Wacker Thun. Die Schweizer spielten teilweise brillanten Handball und besiegten den Titelverteidiger aus Berlin, der allerdings wegen der bevorstehenden Champions-League-Qualifikation mit einer B-Mannschaft angetreten war. Croatia Zagreb bewies dann, dass in der jungen Mannschaft großes Potenzial steckt und besiegte den leicht favorisierten Polnischen Meister Vive Targi Kielce.

Wacker Thun ist spätestens seit dem Spiel gegen Paris der neue Liebling der Ehinger Fans. Die Schweizer hielten in einem hochklassigen Spiel lange mit den Franzosen mit und zeigten Spitzenhandball. Die Pariser waren letztlich aber zu stark für die tapferen Eidgenossen. Schließlich trennten sich in einem bis zum Schluss spannenden Match Veszprém und Kielce remis – dies reichte den Ungarn zum Finaleinzug.

Die Finalspiele beginnen um 12.15 Uhr. Dabei treffen Kielce auf Berlin, Zagreb auf Thun und im Finale der Geheimfavorit auf den Topfavorit.

(Erschienen: 17.08.2013 22:45)Schwäbische-Zeitung/Ehingen

 
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RE: Sparkassencup 2013

#58 von albrandfichte , 19.08.2013 08:31

Veszprém holt zum ersten Mal den Cup
Nach sieben Finalniederlagen besiegt der Ungarische Meister Paris St. Germain im Endspiel des Sparkassen-Cups


Veszprém holt zum ersten Mal den Cup (Foto: 2013)

Von Nicolai Kapitz

Ehingen Viele haben es sich sehnlich gewünscht, doch wirklich daran geglaubt haben bis zum Schluss nur die echten Optimisten: MKB Veszprém, Dauergast und Dauer-Geheimfavorit, hat gestern den Sparkassen-Cup gewonnen. Mit 28:25 siegten die Ungarn im Finale gegen die favorisierte Star-Truppe von Paris St. Germain und holte sich bei der 17.Teilnahme am Ehinger Turnier den ersten Titel.

Sieben Mal hat Veszprém zuvor schon im Finale gestanden, jedes Mal blieb ihnen nur der zweite Platz und die Hoffnung auf das nächste Jahr. 2013 durfte Kapitän Laszlo Nagy endlich den Sparkassen-Cup-Wanderpokal und den Siegerpokal in die Luft der Längenfeldhalle stemmen. Grenzenlos war der Jubel bei seinen Mannschaftskameraden, der Ungarische Meister ist 2013 auch der Meister in Ehingen.

Zuvor mussten die Ungarn ein hartes Stück Arbeit erledigen. Als Geheimfavorit ins Turnier gegangen, sahen viele das Team von Antonio Carlos Ortega auch im Finale als Außenseiter. Zu stark schien das Pariser Ensemble um die Topstars Daniel Narcisse, Luc Abalo, Igor Vori und Mladen Bojinovic, der vor dem Spiel noch in die „Hall of Fame“ des Ehinger Turniers aufgenommen wurde. PSG hatte am Abend zuvor im letzten Gruppenspiel gegen Berlin gezeigt, wozu es fähig ist. Die Franzosen hatten einen Fünf-Tore-Rückstand in den letzten Minuten noch umgebogen und knapp gewonnen. Deswegen verfiel auch niemand in Euphorie, als Veszprém im Finale teilweise mit bis zu sieben Toren führte. Zur Halbzeit etwa stand es 19:13 für Veszprém. Immer wieder angetrieben durch Kapitän Nagy, den flinken Tamas Ivancsik oder den mit sieben Toren treffsichersten Spieler Momir Ilic gelang es Veszprém aber hervorragend, die Franzosen auf Distanz zu halten.

Bei PSG waren es einmal mehr Abalo, Bojinovic und der anschließend zum Spieler des Turniers gekürte Daniel Narcisse, die Akzente zu setzen vermochten. Auch der vor der Saison von Veszprém nach Paris gewechselte Gabor Csaszar machte viel Betrieb, wenn Paris im Angriff war. Die Franzosen hatten es allerdings auch ihren Torhütern zu verdanken, dass der Abstand moderat blieb. Patrice Annonay und José Manuel Sierra kratzten ein ums andere Mal „Unhaltbare“ aus dem Winkel, auf der Gegenseite hielten Mirko Allilovic und Nandor Fazekas, was es zu halten gab.

Als es Paris in den Schlussminuten bei einem Drei-Tore-Rückstand versäumte, die entscheidenden Treffer zu machen, entspannten sich langsam die Gesichter der vielen Veszprém-Fans.

In den letzten Sekunden standen die Zuschauer auf den Rängen der Tribüne, um dem Team zum erstmaligen Gewinn zu gratulieren. Im nächsten Jahr wird MKB Veszprém also nicht nur Dauergast, sondern Titelverteidiger sein.

(Erschienen: 18.08.2013 21:00)Schwäbische-Zeitung/Ehingen


 
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RE: Sparkassencup 2013

#59 von albrandfichte , 19.08.2013 08:42

Quelle: Südwestpresse/Ehinger-Tagblatt

Ehingen
Sparkassen-Cup: Veszprém belohnt sich im 17.Anlauf


Veszprém hat sich zum ersten Mal den Pott beim Sparkassen-Cup gesichert. Ein historischer Moment: 17 Mal sind schon die Ungarn dabei. Das Endspiel gegen die Franzosen entwickelte sich zum Handballkrimi.
RENATE EMMENLAUER | 19.08.2013


Ein spektakuläres Finale lieferten sich beim Sparkassen-Cup Paris Saint-Germain (Mitte) und der spätere Premierensieger MKB Veszprém. Fotos: Jürgen Emmenlauer

Die Ränge der Ehinger Längenfeldhalle waren gestern Nachmittag ausverkauft. Das Publikum hatte sich schon vor dem Finale im Sparkassen-Cup entschieden: Der MKB Veszprém muss endlich den Handball-Cup gewinnen.

Zumal die Ungarn vergangenes Jahr im Finale gegen die Füchse Berlin wieder knapp gescheitert und mit dem Fluch des ewigen Zweiten heimgereist waren. So wurden Veszprém im Finale gegen Paris Saint-Germain reihum als Titelfavorit gehandelt. Schließlich standen sich aber zwei starke Teams gegenüber, die den Zuschauern Nervenkitzel bescherten.

Bis zur 12. Minute hinkte Veszprém trotz starker Würfe hinter den wendigen Spielern von Paris hinterher. Dann die Erlösung: der Ausgleich durch Gergo Iváncsik zum 7:7 in der 13. Spielminute. Das zeigte offensichtlich Wirkung. Die Ungarn übernahmen die Führung und bauten sie bis zum Halbzeitstand von 19:13 konsequent aus.

Dennoch kein Aufatmen bei Veszpréms Manager Csaba Hajnal. Schon zu oft war die zweite Halbzeit verschaukelt worden. Turnierleiter Dr. Andreas Wax beruhigte den langjährigen Gast: "Bei einer Niederlage wären acht zweite Plätze ja auch schon eine Sensation."

Damit wollten sich die ungarischen Rekordmeister aber nicht zufrieden geben. Zumal Paris St. Germain innerhalb von neun Minuten den Anschluss auf 21:19 schaffte. Die Spielzüge von Veszprém wurden fahriger, die Trefferquote schwächer.

Nach dem Timeout hatten sich die Ungarn aber wieder gefangen. Offenbar hatte Trainer Javier Sabate die richtigen Worte gefunden. Bis zum Schluss blieb der Vorsprung zwischen drei und fünf Toren. Aber es war eine Zitterpartie bis zum Abpfiff. Paris St. Germain erhöhte seinen Druck.

Mit 28:25 war dem MKB Veszprém schließlich der Siegerpott endlich sicher. Die Franzosen zeigten sich als faire Verlierer und Mannschaft im Weltklasseformat. Die Zuschauer bejubelten die Gewinner mit stehendem Beifall.

Etwas zäh verlief allerdings das Spiel um Platz drei. Wacker Thun, eindeutig auch gestern Publikumsliebling, präsentierte sich nicht in Bestform. Croatia Zagreb dominierte den Spielverlauf. Beide Mannschaften ließen zahlreiche gute Torchancen ungenutzt. Ein zähes Ringen, das die Kroaten mit 26:20 (12:4) für sich entschieden.

Unschön schloss das Spiel um Platz fünf. Die Partie wurde vorzeitig beendet. Der polnische Gast aus Kielce war mit dem 31:31 gegen die Füchse Berlin nicht einverstanden und wollte keine Verlängerung mehr spielen. Damit sind die Füchse vorerst Fünfter. Allerdings will das polnische Team laut Dr. Andreas Wax juristische Maßnahmen ergreifen. "Bislang ist noch nicht klar, warum es eigentlich zum Eklat und dem Spielabbruch gekommen ist. Wir haben zwei Stunden diskutiert und sind auf keinen Nenner gekommen", erklärte er.

Der Turnierleiter war dennoch mit dem Verlauf des Sparkassen-Cups hochzufrieden. Die größte Herausforderung sei jetzt, auch das nächste Turnier finanziell auf die Beine zu stellen. "Aber was wir zweimal unter schwierigsten Voraussetzungen geschafft haben, werden wir auch in 2014 wohl realisieren können." Sparkassenchef Manfred Oster sicherte weiterhin Unterstützung zu: "Das muss man fördern, wenn sich die Weltspitze in Ehingen trifft."

 
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RE: Sparkassencup 2013

#60 von albrandfichte , 20.08.2013 08:49

Organisatoren sind hoch zufrieden mit dem Cup
Andreas Wax, Marco Herberger und Manfred Oster blicken auf einen erfolgreichen Sparkassen-Cup zurück – sportlich und organisatorisch


Organisatoren sind hoch zufrieden mit dem Cup (Foto: tg)

Von Nicolai Kapitz

Ehingen „Wir sind sehr zufrieden, salopp gesagt: Es ist super gelaufen“, sagt Marco Herberger vom Ehinger Verein zur Förderung des Handballsports (EVFH). Der Mit-Organisator des Sparkassen-Cups blickt zufrieden auf das sportliche Großereignis zurück, sowohl was den Sport als auch das Geschehen abseits des Parketts angeht. „Es gab packende, spannende Spiele“, sagt Herberger. Die Auswahl der Teams sei dieses Jahr sehr glücklich gewesen. Vor allem die Neulinge von Wacker Thun waren für Herberger „eine sehr positive Überraschung“. „Wir versuchen jedes Jahr, eine Mannschaft zu engagieren, die als Underdog gilt“, sagt Herberger. „Das war richtig erfrischend, den Thunern zuzuschauen“, sagt auch Andreas Wax, ebenfalls Turnierorganisator. „Wenn die Entwicklung der Thuner so weitergeht, sind sie bei uns jederzeit gern gesehen.“ Die andere schöne Geschichte ist für Wax der erstmalige Turniersieg der Dauergäste aus dem ungarischen Veszprém. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch erleben darf“, so der Organisator. Eine Enttäuschung gab es für die Organisatoren auch: „Wir sind nicht glücklich darüber, wie es im Spiel um Platz fünf gelaufen ist“, sagt Marco Herberger. Vive Targi Kielce und die Füchse Berlin hatten sich remis getrennt, im Nachhinein gab es Unklarheiten bei der Platzierung. Die Aufarbeitung des Spiels und des Abbruchs laufe gerade (siehe Lokalsport).

Abseits der Halle war für Marco Herberger vor allem eine Sache ein Pluspunkt: „Die Sparkasse Ulm als Sponsor war für uns ein verlässlicher Partner“, sagt Marco Herberger. Das sei nicht nur in der Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und während des Turniers spürbar gewesen, sondern auch sichtbar: „Mit den Aktionen der Sparkasse, etwa dem Kinderschminken, wurde zwischen dem VIP-Bereich und der Halle eine Brücke geschlagen. Das war besser als letztes Jahr“, so Marco Herberger.

Manfred Oster, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ulm, dieses Jahr zum ersten Mal Namensgeber und Hauptsponsor des Turniers, fand kein einziges Haar in der Cup-Suppe. „Für mich gab es nur Positives“, erklärt Oster. Für ihn war der Cup „packende Weltspitze“. Es sei für ihn erstaunlich, dass so etwas in Ehingen möglich sei. „Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass es die absolute Handball-Weltklasse ist, die hier in der Längenfeldhalle spielt“, sagt Oster. „Wir sind demütig stolz, dass wir dieses Turnier unterstützen konnten“, so der Vorstands-Chef. Der Cup sei es auf jeden Fall wert, weiter von der Sparkasse unterstützt zu werden, auch in fernerer Zukunft. „So etwas fängt man nicht an, um es im Jahr darauf wieder zu beenden“, sagt Oster. Die Zukunft des Sparkassen-Cups sei längerfristig gesichert. Begeistert hat Manfred Oster abseits des Sports der Einsatzwille der Ehinger Organisatoren. „So ein Zusammenhalt ist fast einzigartig“, so Oster. Und auf sportlicher Seite: „Für mich waren es die Momente, in denen die Weltklasse sichtbar war. Gerade im Spiel Thun gegen Paris.“

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(Erschienen: 19.08.2013 18:35)Schwäbische-Zeitung/Ehingen

 
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