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Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#1 von albrandfichte , 28.04.2012 10:59

Männer Württembergliga Meisterschaft - Hallenrunde 2011/2012

Platz Mannschaft Spiele S U N Tore Punkte

1 MTG Wangen 2 2 0 0 67 : 44 4 : 0
2 SG Lauterstein 2 1 1 0 54 : 49 3 : 1
3 VfL Waiblingen 2 0 1 1 49 : 54 1 : 3
4 TSV Deizisau 2 0 0 2 44 : 67 0 : 4




Di, 01.05.12, 16:30h 4007 TSV Deizisau - VfL Waiblingen
Mi, 02.05.12, 20:00h 8090 MTG Wangen - SG Lauterstein
Sa, 05.05.12, 19:30h 3056 VfL Waiblingen - MTG Wangen
So, 06.05.12, 16:00h 5053 SG Lauterstein - TSV Deizisau

 
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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#2 von albrandfichte , 28.04.2012 11:01

Quelle: www.mtg-handball.de

MTG heiss auf den Aufstieg

Mit dem Ziel Aufstieg starten die MTG Handballer am kommenden Mittwoch mit viel Spannung und einer ordentlichen Portion Optimismus in die Play Offs zur Oberliga Baden Württemberg. Vier harte Spiele stehen vor den Allgäuern, die an Spannung und Brisanz kaum zu überbieten sind. Los geht es am Mittwoch in der ungewohnten Ebnethalle gegen den vermeintlich stärksten Konkurrenten, den Meister der Württembergliga Nord, die SG Lauterstein.

20120310_HB_013_kleinBereits seit vier Wochen steht die MTG als Meister in der Württembergliga Süd fest. Doch das Saisonziel ist damit noch lange nicht erreicht: Die Wangener wollen dieses Jahr im dritten Anlauf endlich den Aufstieg perfekt machen. Dazu müssen Sie um sicher zu gehen in den Entscheidungsspielen gegen die zwei besten Teams der Württembergliga Nord allerdings mindestens noch zwei Spiele gewinnen.

„Wir haben die letzten Wochen nochmal eine kleine Vorbereitung absolviert und uns intensiv und gezielt auf die Playoffs vorbereitet. Wir sind nicht glücklich über den Modus, den eigentlich sollte der Meister einer Liga einfach aufsteigen. Lamentieren bringt nun nichts. Wir sind höchst motiviert und ich denke wenn alles nach Plan läuft packen wir es.“ sagt ein optimistischer Trainer Feistle zu den Wochen der Entscheidung. Bereits zum dritten Mal nacheinander hat sich die MTG die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga gesichert. Vor zwei Jahren war gegen einen übermächtigen Gegner aus Schmiden nichts zu holen. Letztes Jahr ging die MTG wie jetzt mit 4:0 Punkten in die Aufstiegsrunde und gewann sogar ihr erstes Auswärtsspiel in Weinsberg. Doch vom Verletzungspech geplagt, verlor man alle drei verbleibenden Partien, so dass es zu aller Enttäuschung wieder nichts wurde. Daher hat wohl keine andere Mannschaft den Aufstieg so verdient wie die Allgäuer. „Wir wollen es dieses Jahr unter allen Umständen packen. Ich spüre in der Mannschaft eine große Vorfreude auf diese Spiele. Der Druck ist natürlich da, aber diesen wollen wir positiv nutzen“, so Goalgetter Stefan Rosenwirth. Die Vorfreude soll auch dadurch nicht getrübt werden, dass die Wangener ihr erstes Heimspiel nicht wie gewohnt, in der als „Hölle Süd“ bekannt gewordenen Argenhalle austragen, sondern aufgrund der Messe „Wangener Welten“ in die Ebnethalle ausweichen müssen. „Wir haben bei der Stadt alles versucht, doch es war aufgrund des Aufbaus der Messe unmöglich. Und der Spielplan wird vom Verband festgelegt“, so Abteilungsleiter Manfred Hasel. Die Wangener hoffen mit Ihrem Publikum im Rücken und entsprechenden Rahmenbedingungen möglichst viel „Hölle Süd“ in die Ebnethalle zu transportieren, wenn die Aufstiegsplayoffs am kommenden Mittwoch um 20 Uhr starten.

Mit 4:0 Punkten geht die MTG wie letztes Jahr in der Pole-Position ins Rennen. Dicht gefolgt von der SG Lauterstein mit 3:1 und dem VfL Waiblingen mit 1:3 Punkten. Da die beiden Erstplatzierten aus dem Final Four aufsteigen, hat auch der TSV Deizisau mit 0:4 Punkten aus den Spielen gegen die MTG theoretisch noch Chancen. Für Spannung ist somit gesorgt.

Der Aufstieg wäre endlich der verdiente Lohn für das große Engagement der Wangener. Für die MTG wäre es nach 2008 der zweite Aufstieg in die vierthöchste Deutsche Spielklasse. Zwei waren damals nicht dabei: Spielertrainer Timo Feistle schnürte für die TSG Söflingen in der Regionalliga die Schuhe und Reinhard Geyer war aus beruflichen Gründen nicht aktiv. Nachdem Geyer letztes Jahr seinen Abschied verkündet hat, kam er nach den verletzungsbedingten Ausfällen dieses Jahr nochmal zurück und war für Feistle und die Mannschaft nicht nur ein wichtiger Ansprechpartner neben dem Feld, sondern ergänzte das Team auch auf dem Feld. Für Feistle und Geyer wäre der Aufstieg sicher die Krönung ihrer beeindruckenden Karriere im Trikot der MTG. „Die Mannschaft hat sich dieses Jahr wahnsinnig ins Zeug gelegt. Sie haben in der Württembergliga Süd eine überragende Saison gespielt und der Aufstieg wäre der gerechte Lohn für eine überragende Leistung.“ so Abteilungsleiter Manfred Hasel. Für Kapitän Matthias Maier wäre es bereits der zweite Aufstieg in der Baden-Württemberg-Oberliga. Er beschreibt den Erfolg der Mannschaft folgendermaßen: „Wir ziehen alle an einem Strang. Negative Gedanken gibt es nicht. Und jeder kennt seine Aufgaben und weiß genau was zu tun ist. Und Timo hat als neuer Trainer mit seiner Erfahrung aus der Regionalliga nochmal die Abläufe verbessert.“ Besonders in den letzten vier Wochen erarbeitete sich das Team nach den Trainingsplänen von Feistle nochmal den letzten Schliff.

Doch vor dem Erreichen des großen Ziels stehen noch vier extrem schwierige Spiele. Sowohl Lauterstein als auch Waiblingen wollen nach dem Oberliga Abstieg 2011 dieses Jahr den direkten Wideraufstieg schaffen. Gerade der VfL kann auf eine beeindruckende Historie verweisen: 1999 gelang den Remstälern der Aufstieg in die Regionalliga, in der sie sich teilweise mit 2. und 3. Plätzen äußerst erfolgreich halten konnten. Dann kam der Absturz. 2009 musste der VfL den Gang in die Oberliga gehen, ehe im vergangenen Jahr ein weiterer Abstieg in die Württembergliga folgte. Der neue Vorstand gab im vergangenen Jahr dann eine neue Marschrichtung vor: Nach einigen Abgängen, wurde der Kern der Mannschaft mit A-Jugend Spielern und Nachwuchstalenten aus der Zweiten Mannschaft ergänzt. Der Weg war erfolgreich und so steht Waiblingen jetzt in den Playoffs. Allerdings konnte man gegen den Meister der Württembergliga Nord, die SG Lauterstein, aus 2 Partien lediglich einen Punkt holen. So geht der VfL mit 1:3 Punkten in Lauerstellung in die Aufstiegsspiele. Die SG Lauterstein ist also mit 3:1 Punkten der ärgste Verfolger der MTG im Aufstiegskampf. Die Mannschaft aus dem Kreis Göppingen pendelte die letzten Jahre zwischen Württemberg- und Oberliga. Ähnlich wie die MTG setzt die SG auf Kontinuität im Kader. Bereits seit vielen Jahren spielt das Team um den ehemaligen Bundesligaspieler Lars-Hendrik Walther als Trainer nahezu unverändert zusammen. Auch von der Spielweise ähneln die Lautertäler der MTG. Aus einer kompakten Abwehr kommen sie über ihr konsequentes Tempospiel zu schnellen Toren. Komplettiert wird das Final Four durch den TSV Deizisau, der in der Runde beide Spiele gegen die MTG verloren hat und daher mit der schlechtesten Ausgangssituation in die Play Offs startet. Gewinnt der TSV aber das erste Spiel gegen den VfL Waiblingen, ist auch bei Deizisau wieder alles möglich. Es steigen ja bekanntlich zwei Mannschaften auf.

Zunächst trifft die MTG am kommenden Mittwoch auf die SG Lauterstein. Aufgrund der „Wangener Welten“ muss die MTG von ihrem Wohnzimmer Argensporthalle in die eher ungeliebte Ebnethalle ausweichen. „Wir wollen den Ebnethallen-Fluch endlich besiegen. Darum brauchen wir in diesem Spiel noch mehr die Unterstützung der Zuschauer. Wir können zwar extra für das Spiel keinen anderen Hallenboden einbauen, doch unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ haben wir einige Vorkehrungen getroffen um eine heiße „Hölle Süd“ Stimmung zu erzeugen. Außerdem gibt es eine Tombola in der original MTG Trikots zu Gunsten der MTG Jugend gewonnen werden können. Die Fans dürfen gespannt sein“, so Pressesprecher Markus Weber. Die MTG fordert alle Wangener auf mit einem roten Oberteil in die Halle zu kommen. Bereits am Samstag darauf geht es für die MTG begleitet von zwei Fanbussen nach Waiblingen. „Wir hoffen die Busse werden voll. Jeder der kommt hat die Chance auf einen Platz. Wenn es nicht reicht, werden wir versuchen private PKWs einzusetzen.“ so der stellvertretende Abteilungsleiter Ulrich Bader. Spätestens am Samstag 12. Mai soll dann in einer rappelvollen Argensporthalle vor eigenem Publikum der Aufstieg perfekt gemacht werden. Dann wird das letzte Spiel in Lauterstein an Christi Himmelfahrt hoffentlich nur noch ein gemütlicher Vaterschaftsausflug. Doch wer wenn nicht die MTG weiß wie steinig die Playoff Spiele sein können. Die Ausgangslage scheint gut, doch gegen die starken Gegner müssen die Wangener auf der Hut sein. „Wir müssen absolut an unser Limit gehen. Und mit dem Wangener Publikum im Rücken sollte uns das gelingen“ so Routinier Michael Rief. Dann steht einem weiteren Kapitel in der Erfolgsgeschichte der MTG Handballer allerdings nichts mehr im Weg. Komplettieren könnte den Wangener Erfolg die MTG Frauenmannschaft die ebenfalls in die Playoffs steht. Manfred Hasel ist natürlich mehr als stolz auf die Mannschaften: „Wir wissen, dass es noch ein langer Weg ist. Doch wir träumen schon ein bisschen von einem Erfolg beider Teams. " Wenn Beide Teams aufstiegen, wäre das für einen kleinen Verein wie die MTG eine überragendende Leistung.

Termine:

Sonntag, 29.April – 15.00 Uhr: HSG Deizisau-Denkendorf – FRAUEN 1, Abfahrt Fanbus: 11.30 Uhr (P14-Scherrichmühlenweg)
Mittwoch, 02. Mai – 20.00 Uhr: MÄNNER 1 - SG Lauterstein, Ebnethalle, Parken auf P14
Donnerstag, 03. Mai – 20.30 Uhr: FRAUEN 1 - SG Kickers-Sindelfingen 2, Ebnethalle
Samstag, 05. Mai – 19.30 Uh: SG Kickers-Sindelfingen 2 - FRAUEN 1, Sindelfingen, kein Fanbus
Samstag, 05. Mai – 19.30 Uhr: VFL Waiblingen - MÄNNER 1, Abfahrt 1. Fanbus (mit der Mannschaft): 15.45 Uhr (P14-Scherrichmühlenweg), Abfahrt 2. Fanbus (nur Fans): 16.45 Uhr (P14-Scherrichmühlweg)
SUPER - SAMSTAG 12. Mai 2012 – TAG DER ENTSCHEIDUNG! 17.00 Uhr FRAUEN 1 – HSG Deizisau-Denkendorf (Argenhalle), 19.00 Uhr MÄNNER 1 - VFL Waiblingen (Argenhalle)
Donnerstag, 17. Mai – 16.00 Uhr: SG Lauterstein – MÄNNER 1, Abfahrt Fanbus: 12.30 Uhr (P14-Scherrichmühlenweg)

 
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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#3 von guru , 02.05.2012 10:06

Quelle: Homepage VFL Waiblingen

Optimaler Start in die Aufstiegsrunde
Aufstiegsrunde zur Baden Württemberg Oberliga
TSV Deizisau – VfL Waiblingen 30:36 (16:16)

von Frank Ader
Trainer Michael Stumpp sprach nach Spielende von einer super Mannschaftsleistung mit einer überragenden Abwehrarbeit. Wer jedoch meinte, beim vermeintlich größten Außenseiter in der Aufstiegsrunde gäbe es etwas geschenkt, hatte sich schwer getäuscht. Deizisau zeigte vor allem in den ersten 20 Minuten eine klasse Vorstellung und führte mit bis zu vier Toren.

Der VfL erwischte einen Traumstart. Zwei gute Defensivaktionen und Marcus Hellerich und Holger Mayer vollstreckten zum schnellen 2:0. Doch der TSV zeigte früh, dass er unbedingt vor heimischem Publikum die Punkte behalten wollte. Dank ihres stämmigen Kreisläufers Samuel Stoll und des treffsicheren Rückraumschützen Moritz Eisele führte der Gastgeber nach zehn Minuten mit 7:5. Im Waiblinger Angriff funktionierte in dieser Phase das Spiel über den treffsicheren Kreisläufer Marcus Hellerich und Axel Steffens war mit einigen schönen Einzelaktionen aus dem Rückraum erfolgreich. Dies reichte aber nicht, um die Deizisauer 14:10 Führung nach gespielten 20 Minuten zu verhindern. Doch nun funktionierte die Torwart-Abwehr Abstimmung vorzüglich, die Aufholjagd des VfL konnte beginnen. Zum ganz wichtigen Element im Waiblinger Spiel wurde dabei das Comeback von Marc Kallenberg. Man merkte Kallenberg seine 7wöchige Verletzungspause nicht an. Er verhalf dem Waiblinger Innenblock zu noch mehr Stabilität und bildete im Angriff im Wechselspiel mit Marc Hellerich ein starkes Kreisläuferduo. Auch Uli Schmid musste früh Verantwortung übernehmen und löste seine Aufgaben vorbildlich. Zusammen mit seinem Bruder Christopher brachte er viel Schwung ins Angriffspiel und konnte Axel Steffens immer wieder erfolgreich entlasten. So war zur Halbzeitpause bereits der 16:16 Ausgleich hergestellt. Bis zum 19:19 stand die Begegnung auf des Messers Schneide. Während Deizisau immer weniger Durchschlagskraft im Angriff zeigte, dominierten die Gäste zusehends das Geschehen. Nach der 23:21 Führung folgte Mitte der zweiten Hälfte ein Hattrick von Axel Steffens, Kallenberg erhöhte auf 27:21, die Vorentscheidung war gefallen. Nur Patrick Kleefeld gab sich noch nicht geschlagen, erzielte in den letzten zehn Minuten fünf Siebenmetertreffer, allerdings ohne seine Mannschaft ernsthaft zurück ins Spiel zu bringen. Bei den Remstälern überzeugte in der Schlussphase vor allem Johannes Felden mit wuchtigen, kaum zu haltenden Rückraumgeschossen. Und auch Arne Baumann trug sich noch zweimal in die Torschützenliste ein und glänzte mit einer 100%igen Wurfquote. Am Ende stand ein ungefährdeter 36:30 Sieg. Der Deizisauer Trainer Gengenbach akzeptierte die bessere Waiblinger Angriffsqualität in der zweiten Halbzeit und bescheinigte seiner jungen Mannschaft trotzdem mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde eine überraschend gute Saisonleistung. Der VfL kann nun in Ruhe das Duell der erstplazierten Wangen gegen Lauterstein am Mittwochabend beobachten, um sich danach dem nächsten Highlight zu widmen. Am Samstag gastiert schließlich der souveräne Sieger der Südstaffel in der Rundsporthalle.

VFL Waiblingen: Hammelmann, Krammer, Hellerich 5, C. Schmid 1, Mayer 1, Felden 7, U. Schmid 4/1, Härtl, Steffens 11/2, Baumann 2, Onofras 1, Abelmann, Johansson, Kallenberg 4

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#4 von guru , 02.05.2012 10:07

Komisch auf der HVW Homepage wurde das Spiel 36:30 für Deizisau gewertet ??????

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#5 von guru , 02.05.2012 12:38

Ergebins wurde auf der HVW Homepage korrigiert

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#6 von albrandfichte , 03.05.2012 09:44

HVW
Männer Württembergliga Meisterschaft - Hallenrunde 2011/2012


Di, 01.05.12, 16:30h 4007 TSV Deizisau - VfL Waiblingen 30 : 36
Mi, 02.05.12, 20:00h 8090 MTG Wangen - SG Lauterstein 27 : 29


Aktueller Tabellenstand

1 SG Lauterstein 5 : 1
2 MTG Wangen 4 : 2
3 VfL Waiblingen 3 : 3
4 TSV Deizisau 0 : 6

 
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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#7 von guru , 03.05.2012 12:21

Quelle: Homepage MTG Wangen

Aufstiegsplayoffs Teil Eins

Am Mittwochabend beginnt für die Wangener Handballer nach einer langen Saison der gewollte weitere Weg in Richtung Aufstieg. Vor der Mannschaft stehen vier Spiele, in denen die herausragende Saison gekrönt werden kann und soll. Anpfiff zum ersten Spiel gegen die SG Lauterstein ist um 20.00Uhr in der Ebnethalle.

Gleich im ersten Spiel kommt es zum Duell der Meister. Der Erste der Württembergliga Süd trifft auf den Tabellenführer der Nord-Staffel. Die Lautersteiner haben nach 30 Spielen 50:10 Punkte vorzuweisen. 23 Siege, 4 Unentschieden und drei Niederlagen ähneln der Serie der Allgäuer, sind aber für die Play-Offs mehr oder weniger belanglos. Einzig die beiden Spiele gegen den Zweiten VfL Waiblingen werden gewertet und so starten die Lautersteiner nach einem Sieg und einem Unentschieden mit 3:1 Punkten in die vier Spiele. Ein weiterer Wert spricht aber Bände: 1030 erzielte Tore in der Saison ergeben einen Schnitt von 34,3 pro Spiel. Ein Wert, der von den Wangenern mit 945 Toren in 28 Spielen (33,75 pro Spiel) nur knapp unterboten wird.

Beide Mannschaften setzen seit Jahren auf die gleiche Marschrichtung. Eine eingespielte Truppe ohne großartig herausstechende Einzelspieler bietet die Grundlage für den Erfolg. An erster Stelle steht das Team. Der frühere Bundesliga Profi Lars-Henrik Walther trainiert die SG Lauterstein seit Beginn dieser Saison und hat es geschafft den unglücklichen Abstieg aus der BWOL aus den Köpfen der Spieler zu vertreiben und diese dahingehend zu motivieren, den direkten Wiederaufstieg anzupacken. Nach einer dominanten Runde stehen die Zeichen für eben dieses Vorhaben sehr gut. Ein Sieg in Wangen und die Lautersteiner würden die Tabellenführung in der Play-Off Tabelle übernehmen. Mit Michael Lackinger und Uli Kranz verfügen die Lautersteiner über zwei „ältere“ erfahrene Spieler, die der ansonsten jungen Mannschaft aus Eigengewächsen die nötige Ruhe verleiht. Während der Saison hat diese Mischung hervorragend harmoniert und verdient die Aufstiegsrunde erreicht. Auch die Abwehr hat mehr als eindeutig gezeigt, dass sie BWOL Niveau hat.

Und genau dieser Mannschaftsteil wird am Mittwochabend ausschlaggeben sein. Beide Teams spielen tollen und schnellen Konterhandball, der auf einer guten Abwehr basiert. Welcher Mannschaft es gelingt, die bessere Abwehr zu stellen, wird gute Chancen haben, das Spiel am Ende siegreich zu gestalten. Auf Wangener Seite kann Spielertrainer Timo Feistle auf eine gut gefüllte Ersatzbank zurückgreifen. Einzig hinter dem Einsatz von Andreas Rohrbeck steht noch ein Fragezeichen. Die Torhüterfrage dürfte mit Florian Engler und Michael Rief geklärt sein. Auch einer Einsatzzeit von den Routiniers Steffen Kugler und Reinhard Geyer steht nichts im Weg. Die Spieler brennen seit Wochen auf das Kräftemessen mit den Kontrahenten und freuen sich, dass es nun endlich losgeht: „Wir haben die nötige Konzentration auch in der Ebnethalle zu bestehen und werden alles daran setzen, mit einem positiven Ergebnis in die Play-Offs zu starten. Wir haben und seit Wochen intensiv auf diese Spiele vorbereitet und sind richtig heiß darauf. Wir wollen unsere Heimspiele weiter gewinnen und werden alles daran setzen, im ersten Spiel doppelt zu punkten,“ so Kapitän Matthias Maier.

Anpfiff zum Spiel ist am Mittwoch um 20.00 Uhr in der Ebnethalle. Die Wangener Fans werden aufgefordert, mit einem roten Oberteil in die Halle zu kommen, um die vorbereitete Choreografie zu unterstützen.

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#8 von guru , 03.05.2012 12:25

Quelle: Homepage SG Lauterstein

Vier Spiele trennen die SG Lauterstein vom Erreichen des großen Saisonziels: Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Beim vermeintlich stärksten Konkurrenten, der MTG Wangen, tritt die SGL am Mittwochabend in der Ebnethalle in Wangen/Allgäu an.

Spieltermin: Mittwoch, 02. Mai 2012, 20:00 Uhr

Die gegenseitigen Ergebnisse aus den Spielen in den beiden Württembergliga-Staffeln werden in die Endrunde mitgenommen. Die MTG Wangen startet mit vier Punkten am aussichtsreichsten. Die Allgäuer haben beide Spiele gegen den TSV Deizisau gewonnen. Die SG Lauterstein hat den VfL Waiblingen einmal besiegt und im Rückspiel ein Unentschieden geholt. Drei Pluspunkte stellen eine gute Ausgangsbasis dar. Nach einem Jahr Württemberg-Liga hat Lauterstein die Chance auf den Wiederaufstieg in die BWOL.

Mit der MTG Wangen ist den Gelb-Blauen allerdings bereits in der ersten Endrundenpartie eine Herkulesaufgabe gestellt. Wangen gehört seit vielen Jahren zu den württembergischen Spitzenclubs. Ein Jahr Oberligaerfahrung haben die Männer um Spielertrainer Timo Feistle 2008/2009 gesammelt. Zwei Mal sind seither ihre Anstrengungen um den Wiederaufstieg vergeblich gewesen. 2011 musste die MTG in der Endrunde Heiningen und Weinsberg trotz bester Ausgangslage den Vortritt lassen, weil mehrere wichtige Spieler mit Verletzungen ausfielen. Im dritten Anlauf soll es unbedingt klappen.

Zum vermeintlich stärksten Konkurrenten um den Aufstieg äußert sich Lautersteins Trainer Lars-Henrik Walther mit Respekt: „Die MTG Wangen hat eine überragende Saison gespielt. Sie stand mit großem Abstand an der Spitze ihrer Staffel und konnte sich seit Wochen gezielt auf die Aufstiegsspiele vorbereiten. Doch wir geben uns beim Favoriten nicht vor der Partie geschlagen. Eine Außenseiterchance haben meine Jungs durchaus.“ Die Lautersteiner wollen in Wangen ein gutes Ergebnis holen. Für die weitere Aufstiegsrelegation ist auch die Tordifferenz wichtig.

Die Erinnerung an frühere Begegnungen mit der MTG Wangen könnte bei den Spielern von Lars-Henrik Walther, die schon 2008 dabei waren, gar zu großen Respekt verhindern. Man spielte auf Augenhöhe und Niederlagen der SGL fielen in der Regel knapp aus. Der Vergleich der Aufstellungen von damals mit den heutigen Spielerkadern zeigt annähernd identische Besetzungen. Es kann gut sein, dass am Mittwoch zeitweise die gleichen Akteure wie 2008 auf dem Feld stehen. Allerdings: Der heutige Spielertrainer der MTG, Timo Feistle, ein Wangener Urgestein und mit 28 Jahren im besten Handballalter, war damals zum Regionalligisten Söflingen abgewandert. Stefan Rosenwirth glänzte bereits als Goalgetter bei den Allgäuern und wurde inzwischen zu einem noch kompletteren Spieler. Am Kreis ist der 37jährige Matthias Maier genau so torgefährlich wie vor vier Jahren und der gleichaltrige Reinhard Geyer wurde in der aktuellen Rückrunde reaktiviert und hilft dem Team mit seiner großen Erfahrung.

Für die Lautersteiner, die nach einem Arbeitstag mit zweieinhalb Stunden Anreise kalkulieren müssen, ist der Zeitpunkt der Spielansetzung nicht gerade günstig. Die Gelb-Blauen rechnen trotzdem fest mit einem starken Block eigener Anhänger und dann wird man sehen, was bei der favorisierten MTG möglich ist.

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#9 von guru , 03.05.2012 15:16

Quelle: Homepage MTG Wangen

Auftaktniederlage in die Play-Offs

In der Ebnethalle können die Wangener einfach nicht gewinnen. Auch in diesem Jahr unterlagen die MTGler in der ungeliebten Sporthalle dem Sieger der Nordstaffel SG Lauterstein mit 27:29. Den Wangenern bleiben aber noch drei Spiele, um den Aufstieg perfekt zu machen.

Mit 4:2 Punkten stehen die Allgäuer nun auf dem zweiten Platz in der Aufstiegstabelle. Lauterstein führt mit 5:1 Punkten, während die Waiblinger durch ihren Sieg gegen Deizisau mit 3:3 Punkten knapp hinter den Allgäuern folgen. Der TSV Deizisau ist mit 0:6 Punkten bereits leicht abgeschlagen.

In einem von Beginn an packenden und engen Handballmatch hatten die Gäste am Ende die Nase vorn und konnten sich aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient gewinnen.

Während des ersten Durchgangs sahen die Zuschauer in der nahezu ausverkauften Ebnethalle ein Kräftemessen auf hohem Niveau. Keinem der beiden Kontrahenten gelang es, sich einen deutliche Vorteil zu erspielen. Die Hausherren führten nach knapp 10 Minuten mit 5:3, ehe sich die Gäste ihrer Stärken besannen und zum 6:6 ausgleichen konnten. Während der gesamten ersten dreißig Minuten wechselte die Führung munter durch. Treffer der gegnerischen Mannschaft wurden umgehend mit eigenen beantwortet, so dass Fans auf den Rängen vollends auf ihre Kosten kamen. Durch einen Strafwurftreffer gelang Stefan Rosenwirth kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs der umjubelte 13:12 Führungstreffer.

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Allgäuer, die mit dem 14:12 ein Ausrufezeichen setzten. Diesen Vorteil konnten sie aber nicht nutzen und luden die Gäste mit technischen Fehlern und mangelhaften Torabschlüssen ein, ihrerseits das Heft in die Hand zu nehmen. Vier Treffer in Folge zum 14:16 war die dankbare Antwort der Lautersteiner. Die Hausherren wollten das Spiel aber noch nicht verloren geben und bissen sich zurück ins Spiel. Vergebene Strafwürfe und eine viel zu hohe Negativquote im Torabschluss verhinderten immer wieder den Ausgleich. Die Gäste nutzen die Schwächephase des Südstaffelsiegers gekonnt aus und bauten die Führung auf 20:23 weiter aus. Mit mehr als 20 gehaltenen Bällen war Lautersteins Torhüter Marius Nagel der Mann des Spiels und vereitelte auch gleich mehrere Großchancen. Bis zum Ende der Partie versuchten die Wangener noch einmal über den Kampf zurück zu kommen, aber die Stärke der Lautersteiner war an diesem Abend zu groß, um ihnen noch einmal gefährlich werden zu können. Nach 60 Minuten beim 27:29 aus Sicht der Hausherren stand somit die erste Niederlage der Wangener fest.

Für Wangen spielten Florian Engler und Michael Rief im Tor, sowie Stefan Rosenwirth (7/5) Timo Feislte (6), Corbinian Wachter (6), Thomas Köhler (1), Jens Bader (1), Reinhard Geyer, Janos Szandhofer, Sebastian Staudacher (4), Matthias Maier (2), Steffen Kugler, Andreas Rohrbeck und Daniel Köhler.

In den verbleibenden drei Spielen müssen die Wangener nun versuchen mindestens zweimal zu gewinnen. Die nächste Chance haben sie hierzu am Samstag ab 19.30Uhr in Waiblingen. Der dortige VfL gewann das erste Spiel gegen den TSV Deizisau mit 36:30 und wartet mit 3:3 Punkten knapp hinter den Allgäuern in Lauerstellung. Nach einem hart umkämpften Spiel in dem sich die Waiblinger erst in der Schlussviertelstunde richtig absetzen konnten, zeigte sich einmal mehr die geschlossene Mannschaftsleistung des Nordstaffelzweiten. Auch das heimische Unentschieden gegen die Lautersteiner spricht für die Qualität der Mannschaft von Trainer Michael Stumpp. Insbesondere die Abwehrarbeit des VfL kann sich sehen lassen: 27 Gegentore pro Spiel kassierte die stärkste Abwehr der Liga im Schnitt. Insbesondere die Rückkehr von Mittelblock Marc Kallenberg dürfte dem Team noch den letzten Schub gegeben haben und die Abwehr noch weiter verstärken. Aber auch im Angriff verfügen die VfLler über eine enorme Qualität an herausragenden Einzelspielern. Axel Steffens machte nicht erst gegen Deizisau mit 11 Treffern auf sich aufmerksam und auch Marc Hellerich am Kreis und Johannes Felden im Rückraum wissen in wichtigen Situationen zu überzeugen. Der Zweite der Nordstaffel erwischte mit dem Auswärtssieg gegen Deizisau einen optimalen Start in die Play-Offs und auch der jetzige Heimvorteil könnte für die Waiblinger sprechen. Nichts desto trotz treten die Wangener die Reise an, um die ersten zwei Punkte zu holen: „Nach der Auftaktniederlage stehen wir natürlich etwas unter Zugzwang, aber dennoch wollen wir uns dadurch nicht zu arg unter Druck setzen. Wir haben nicht gerade unser bestes Spiel gezeigt und wissen, dass wir es deutlich besser machen können. Das wollen wir nun in Waiblingen versuchen, um möglichst siegreich nach Hause zurückzukehren. Wir wollen unseren zweiten Platz verteidigen,“ so Kreisläufer Sebastian Staudacher.

Für die Anhänger der MTG setzt die Handballabteilung Fanbusse ein. Abfahrt der beiden Busse ist am Samstag um 15.45 Uhr am neuen Busparkplatz unterhalb der Realschule. Anpfiff zum Spiel ist um 19.30Uhr.

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#10 von guru , 03.05.2012 15:19

Quelle: Homepage SG Lauterstein

MTG Wangen – SG Lauterstein 27:29 (13:12)
Die Handballer der SG Lauterstein sind dem Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg einen großen Schritt näher gekommen. Sie siegten bei der MTG Wangen, dem vermeintlich stärksten Konkurrenten, in einem begeisternden Spiel.

Weit mehr als fünfhundert Zuschauer konnten in der Wangener Ebnethalle, dem Ausweichquartier der MTG, eine zeitweise hochdramatische Partie verfolgen. Toll machte sich über sechzig Minuten der Block mit den Lautersteiner Fans bemerkbar. Deren pausenlose Anfeuerung für ihre Gelb-Blauen schlug gegen Ende der 2. Halbzeit in pure Begeisterung um.

Entscheidend für den Erfolg der Mannschaft von Lars-Henrik Walther war die Einstellung. Die Abwehr kämpfte aufopfernd und ließ der MTG Wangen mit zunehmender Spieldauer immer weniger Freiräume. Die beinahe zwangsläufige Folge war, dass die Gelb-Blauen fünf Zeitstrafen (Wangen null) und acht Strafwürfe hinnehmen mussten (Wangen zwei). Dahinter steckte keine unfaire Härte, sondern viel Einsatz und Siegeswille. In dieser Hinsicht hielt die Heimmannschaft vor allem nach dem Seitenwechsel nicht mit. Marius Nagel bot im Tor der SGL einmal mehr eine starke Vorstellung und verunsicherte durch seine Paraden die Angreifer der MTG zusätzlich.

Bereits die Anfangsphase zeigte, dass hier zwei gleichwertige Teams aufeinander trafen. Lauterstein ging mit dem ersten Angriff in Führung, die Heimmannschaft zog nach. Um die 10. Minute legte Wangen das 5:3 vor, dann trafen die MTG-Schützen fünf Minuten lang nichts mehr. Die SGL konterte mit drei Treffern. Danach folgten bis zur Pause einem Treffer auf der einen Seite einer oder höchstens zwei ins gegenüber liegende Tor. Die Differenz beschränkte sich im weiteren Verlauf auf ein Tor und mit 13:12 für die Heimmannschaft wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Fortsetzung folgte eine ganz starke Phase der Lautersteiner Abwehr. Zwar konnte Wangen noch das 14:12 erzielen, aber anschließend konnten die Angreifer kaum mehr unbedrängt werfen. Auf der anderen Seite trafen die Gelb-Blauen vier Mal ins Schwarze. Einige Zeigerumdrehungen hielt der Vorsprung der SGL bevor die MTG kurz vor Mitte der 2. Halbzeit ein letztes Mal (19:19) ausgleichen konnte. Einen aus SGL-Sicht schlechteren Zwischenstand hatte Marius Nagel verhindert, der in dieser Phase zwei Siebenmeter entschärfte. Mit vier Toren im Minutentakt erkämpften sich die Lautersteiner zum 23:20 den ersten Drei-Tore-Vorsprung der Partie.

Die Anhänger der Gästemannschaft gerieten schier aus dem Häuschen, als ihre Gelb-Blauen diesen bis zur 53. Minute auf 26:21 ausbauten. Die Fünf-Tore-Führung hielt das Team bis zum 29:24 in der 58. Spielminute. Wirklich eng wurde es danach für die SG Lauterstein nicht mehr, obwohl sie die Schlussphase nach konsequenten Entscheidungen der Schiedsrichter mit vier Feldspielern zu Ende spielen musste.
Glücklich und zufrieden nach einem nicht erwarteten Auswärtssieg machten sich die Mannschaft mit ihrem Trainer Lars-Henrik Walther und die Fans auf die lange Heimfahrt.

SG Lauterstein
Marius Nagel, Matthias Nagel – Jörg Distel 1, Christian Grupp 2/1, Philipp Köller, Uli Kranz, Michael Lackinger 7, Dietmar Maichel 1, Jochen Nägele 6, Steffen Nägele 2, Peter Schnepf 5, Christian Stuber 4, Markus Stuber 1, Felix Thrun.

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#11 von albrandfichte , 06.05.2012 12:56

Quelle: www.mtg-handball.de

Punktgewinn in Waiblingen

Mit einem 28:28 Unentschieden trennten sich die beiden Aufstiegskontrahenten MTG Wangen und der VfL Waiblingen. In einem engen und hart umkämpften Spiel konnten am Ende beide Mannschaften mit dem Punktgewinn zufrieden sein. Am kommenden Samstag kommt es nun in der Argenhalle zum alles entscheidenden Aufstiegsspiel.

Die Wangener waren wohl von der Busfahrt noch nicht richtig erholt, denn nach knapp sieben gespielten Minuten sahen die mitgereisten Anhänger in der gut besuchten Rundsporthalle einen 5:1 Rückstand ihrer Mannschaft. Die MTG hatte zwar gute Gelegenheiten, konnte diese aber wie auch im Heimspiel gegen Lauterstein nicht nutzen. Durch eine immer besser harmonierende Deckungsarbeit arbeiteten sich die Allgäuer zurück ins Spiel. Die Mannschaft um Kapitän Matthias Maier konnte den Schwung aus der gut gestaffelten Abwehr endlich auch mit in den Angriff nehmen und so gelang ihnen nach gut 15 Minuten der vielumjubelte Ausgleichstreffer zum 6:6. Bis zum 10:9 aus Sicht der Gäste blieb das Spiel offen und auch die Gastgeber lieferten ein ebenbürtiges Spiel, ehe sich die Wangener in der 26.Minute auf 14:11 absetzen konnten. Mit diesem kleinen Vorsprung ging es dann auch in die Kabine. Nach dreißig gespielten Minuten stand es 16:13 für die MTG.

Nach dem Seitenwechsel war es die Heimmannschaft die nicht gleich wieder ins Spiel fand. Mit einem vergebenen Strafwurf eröffneten sie den Allgäuern die Chance den Vorsprung auszubauen. Diese nutzten die Gelegenheit aus und erhöhten auf 18:14. Durch die besser eingestellte Abwehrarbeit übernahmen die Wangener immer mehr das Kommando und stellten die Gastgeber teilweise vor große spielerische Probleme. Nach 37 gespielten Minuten schien es ein klares Ding zu werden, denn die Wangener hatten beim 21:15 bereits sechs Tore Vorsprung. Aber auch die Gastgeber gaben nicht auf und bissen sich, teilweise auch mit Hilfe der Unparteiischen wieder zurück ins Spiel. Alleine die Verteilung der Zeitstrafen spricht Bände. Auf Seiten der MTG gab es sieben, bei den VfLern nur zwei Feldverweise. Immer wieder mussten die Allgäuer in dieser Phase des Spiels in Unterzahl agieren, was ihnen allerdings sehr gut gelang. Dennoch konnten die Hausherren das Spiel zu ihren Gunsten drehen und verkürzten den Abstand immer weiter. Zehn Minuten vor dem Ende stand es nur noch 25:22 für die MTG. Das Spiel stand auf nun auf des Messers Schneide. Durch die Aufholjagd präsentierten sich die Gastgeber mit einer breiten Brust, während den Wangenern nicht mehr allzu viel gelang. Drei Tore in Folge zum 25:25 Ausgleich in der 55. Minute drohten das Spiel vollends zu Gunsten der Waiblinger zu kippen. Aber Spielertrainer Timo Feistle konnte dies mit einem Strafwurf zum 26:25 nochmal abwenden. Beide Mannschaften verlangten sich in den Schlussminuten alles ab. Wangen ging nochmals mit zwei Toren zum 28:26 in Führung, aber die Hausherren erkämpften sich bis zum Ende das 28:28 und somit einen Punkt im Rennen um den Aufstiegsplatz.

„Wir haben heute ausgenommen die ersten und letzten zehn Minuten des Spiels eine herausragende Leistung gezeigt. Aber auch Waiblingen spielte auf einem sehr hohen Niveau, so dass wir am Ende mit dem Unentschieden sehr zufrieden sind. Wir haben es nun kommenden Samstag zuhause in der eigenen Hand, den Aufstieg perfekt zu machen, “ so Spielertrainer Timo Feistle nach dem Spiel.

Für die MTG spielten Sebastian Nerger und Florian Engler im Tor, sowie Stefan Rosenwirth (4), Sebastian Staudacher (4), Matthias Maier (5), Daniel Köhler, Steffen Kugler, Timo Feistle (8/3), Janos Szandhofer, Jens Bader, Corbinian Wachter (5), Reinhard Geyer (2) und Thomas Köhler.

 
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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#12 von guru , 07.05.2012 17:31

Quelle: Homepage VFL Waiblingen

Punkteteilung – Aufstiegsrennen bleibt offen
Aufstiegsrunde Württembergliga Männer VfL Waiblingen – MTG Wangen 28:28 (13:16)

von Frank Ader
700 Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Mit einer wahnsinnigen Atmosphäre und einem Spielverlauf, der den Anhängern beider Mannschaften viele Höhen und Tiefen bescherte, herrschte eine gigantische Stimmung. Bedenkt man, dass der VfL bereits mit sechs Toren im Rückstand lag und 70 Sekunden vor dem Ende noch mit zwei, ist die Punkteteilung sicherlich als Punktgewinn zu werten.

Dabei erwischte Waiblingen einen Glanzstart. 3:0 stand es nach fünf Minuten, weitere fünf Minuten waren verstrichen und die Gastgeber führten gar mit 6:2. Die Abwehr stand sicher und ermöglichte zahlreiche Kontertore. Doch verliefen die ersten zehn Minuten überragend, folgten umgehend sieben katastrophale Umdrehungen auf der Uhr. Die MTG Wangen wurde geradezu eingeladen, nicht nur in die Begegnung zurückzukommen, sondern diese zu drehen. Viel zu leichtfertig verschenkte man im Angriff durch zahllose Fehlpässe die Bälle und auch die Abwehr vergaß alle einstudierten Abläufe. 0:7 endete dieser schaurige Abschnitt. Der Rest der ersten Halbzeit war ausgeglichen, vor allem dank der vier Treffer von Marc Kallenberg blieb der VfL im Spiel und folgerichtig führte Wangen zur Pause beim 13:16 immer noch mit drei Toren. In der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte standen die Zeichen ganz auf Niederlage. Waiblingen lief sich immer wieder an der zum Teil überharten Wangener Abwehr fest. Wangen kassierte zwar Zeitstrafe um Zeitstrafe, doch aus den vielen Überzahlmöglichkeiten konnten sich die Remstäler keinen Vorteil verschaffen. Im Gegenteil, in schöner Regelmäßigkeit verlor Waiblingen diese an sich gute Ausgangsposition. 17:23 lautete der Rückstand, ehe Waiblingen den Schalter endlich wieder umlegen konnte. Nun begann eine auch stimmungsmäßig selten gesehene Aufholjagd. Axel Steffens und Flaviu Onofras, die bis dahin eher durch zahllose Fehlabspiele und unglückliche Torwürfe aufgefallen waren, nahmen das Heft in die Hand. Mit Dynamik, Leidenschaft und Treffsicherheit führten sie den VfL heran. 21:25 stand es nach 50 Minuten. Nun traf auch noch Johannes Felden und erzielte nach 54 Minuten den viel umjubelten 25:25 Ausgleich. In nur neun Minuten war es gelungen, einen Rückstand von sechs Toren zu egalisieren und die dramatische Endphase begann. Nach dem 26:26 hatte Waiblingen sogar die Führung auf der Hand, scheiterte aber am Gästetorhüter. Plötzlich sah sich Waiblingen erneut auf der Verliererstraße. Äußerst umstrittene Siebenmeterentscheidungen, stets zu Ungunsten der Heimmannschaft, brachten zum einen die MTG Wangen wieder mit zwei Toren in Front und zum anderen erbosten sich die Waiblinger Fans ob dieser Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Aber Waiblingen wollte nicht verlieren. Es waren nur noch 70 Sekunden zu spielen, Michael Stumpp nahm den Torwart vom Platz und Flaviu Onofras erzielte den 27:28 Anschluss. Im nächsten Angriffsversuch der Gäste krönte Maik Hammelmann seine starke Leistung in der zweiten Halbzeit. Er entschärfte den Wurf des besten MTG-Spielers Timo Feistle und ermöglichte seiner Mannschaft noch die Ausgleichschance. Mit einer großen Selbstverständlichkeit nahm sich Axel Steffens diesen letzten Wurf und vollstreckte zum 28:28. Somit bleibt der VfL einen Punkt hinter Wangen und hat es am kommenden Samstag selbst in der Hand, die Allgäuer zu überholen. Dazu bedarf es aber einer konstanteren Leistung, als diese samstägliche Achterbahnfahrt in der Rundsporthalle, sonst kann man in der Hölle Süd nicht bestehen.

VFL Waiblingen: Hammelmann, Krammer, Hellerich 1, C. Schmid 3,Kallenberg 4, Mayer 1, Felden 4, Härtl, Steffens 7/1, Baumann, Abelmann, Onofras 7, U. Schmid 1/1, Johansson

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#13 von guru , 07.05.2012 17:36

Quelle: Homepage SG Lauterstein

Das Tor zur Oberliga Baden-Württemberg steht für die Handballer der SG Lauterstein weit offen. In einem vom Kampf geprägten Aufstiegsspiel holte sich die SGL gegen den TSV Deizisau mit 31:29 (14:15) einen hart erarbeiteten Sieg.

Der TSV Deizisau hatte sich als Tabellenzweiter in der Württembergliga Süd für die Endrunde qualifiziert. Mit bereits drei Niederlagen gegen Wangen und Waiblingen – nur die Ergebnisse gegen die an der Endrunde beteiligten Vereine werden hier gewertet – reiste das Team nach Lauterstein an. Hoffnungen auf den Aufstieg brauchte sich die junge Mannschaft daher keine mehr machen. Doch das bremste die seit einem Jahr von Michael Gengenbach trainierten Deizisauer nicht. Sie kämpften bei den favorisierten Lautersteinern um einen Achtungserfolg, der ihnen beinahe auch gelungen wäre.

Lautersteins Trainer Lars-Henrik Walther lobte seine Mannschaft nach der Partie dafür, dass sie kampfstark dagegen hielt. Sein Lob schränkte er etwas ein, weil es den Gelb-Blauen zu keinem Zeitpunkt gelungen war, das Spiel zu kontrollieren. Erst nach einer Fünf-Tore-Führung in der 57. Spielminute konnten die mehr als fünfhundert Zuschauer in der Kreuzberghalle von einem Sieg der SGL ausgehen. Doch selbst bei diesem Rückstand kämpfte die Gästemannschaft mit großem Einsatz weiter und kam bis zum Schlusspfiff auf zwei Tore heran.

Deizisau ging mit 2:0 in Führung, bevor Lauterstein in der 4. Minute das erste Mal traf. Im Minutenabstand fielen die nächsten Treffer hüben und drüben. Nach einer Viertelstunde schien die Heimmannschaft in der Spur zu sein und setzte sich von 6:6 auf 11:6 ab. Was danach folgte, ist schwer zu erklären: Zehn Minuten ohne Torerfolg für die SGL. Im Kasten von Marius Nagel schlug der Ball dagegen neun Mal bis zum Zwischenstand von 11:15 ein. Drei Lautersteiner Tore ohne Gegentreffer sorgten dafür, dass die Anhänger ihre SGL nicht bereits zur Pause abschreiben mussten.

Im zweiten Durchgang glich die SGL schnell aus, aber Deizisau spielte absolut gleichwertig weiter. 20:17 legten die Gelb-Blauen vor, der TSV zog zum 21:20 nach. Höchstens drei Tore Vorsprung konnte sich Lauterstein erarbeiten und Deizisau folgte hartnäckig. Zwischen der 52. und der 57. Minute wollten die Männer von Lars-Henrik Walther wohl noch für ein klares Ergebnis sorgen. Zu verdanken war dies Steffen Nägele, der sechs der letzten sieben SGL-Tore warf. Lauterstein erhöhte von 26:24 auf 28:24 und 31:26. Deizisau kämpfte gegen eine hohe Niederlage an und kam nicht unverdient zum knapperen 31:29 Endstand.

SG Lauterstein
Marius Nagel, Matthias Nagel – Jörg Distel 1, Timo Funk 1, Christian Grupp 6, Philipp Köller , Uli Kranz 1, Michael Lackinger 4, Jochen Nägele 2, Steffen Nägele 8/4, Peter Schnepf 5, Christian Stuber 2, Felix Thrun 1

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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#14 von albrandfichte , 08.05.2012 11:14

HVW
Männer Württembergliga Meisterschaft - Hallenrunde 2011/2012


Di, 01.05.12, 16:30h 4007 TSV Deizisau - VfL Waiblingen 30 : 36
Mi, 02.05.12, 20:00h 8090 MTG Wangen - SG Lauterstein 27 : 29
Sa, 05.05.12, 19:30h 3056 VfL Waiblingen - MTG Wangen 28 : 28
So, 06.05.12, 16:00h 5053 SG Lauterstein - TSV Deizisau 31 : 29
Sa, 12.05.12, 19:00h 8089 MTG Wangen - VfL Waiblingen
So, 13.05.12, 16:30h 4007 TSV Deizisau - SG Lauterstein

Aktueller Tabellenstand

1 SG Lauterstein 4 3 1 0 114 : 105 7 : 1
2 MTG Wangen 4 2 1 1 122 : 101 5 : 3
3 VfL Waiblingen 4 1 2 1 113 : 112 4 : 4
4 TSV Deizisau 4 0 0 4 103 : 134 0 : 8

 
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RE: Württembergliga Meisterschaft 2011/2012

#15 von albrandfichte , 12.05.2012 12:24

Quelle: www.tsv-deizisau.de

TSV1: Relegation

Freitag, den 11. Mai 2012 um 19:54 Uhr

Berichte Männer I 2011/12

Der Traum vom direkten Wiederaufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga ist für unsere erste Herrenmannschaft leider ein Traum geblieben.

Nachdem man mit 0:4 Punkten in die Aufstiegsrunde gestartet war, besiegelten die Heimniederlage gegen Waiblingen (30:36) und die knappe Auswärtspleite bei der SG Lauterstein (29:31) den Verbleib in der Württembergliga.
Am ersten Mai, zwei Tage nach der letzten Partie des TSV in der regulären Spielrunde, war der VfL Waiblingen zu Gast in der Hermann-Ertinger-Halle. Der Zweitplatzierte der Nordstaffel war der erwartet schwere Gegner: ein sehr agiler und variabler Mittelmann, zwei körperlich starke Kreisläufer und ein gnadenloses Tempospiel waren die Waffen des VfL. Doch der TSV hielt gut dagegen, besonders Sami Stoll und Mo Eisele zeigten zu Beginn im Angriff ihre Durchschlagskraft und Deizisau ging zum 7:5 (11. Min) und 14:10 (20.) in Führung. Doch während die Leistung der TSV-Akteure nun etwas nachließ, blieben die Gäste konsequent und glichen bis zum Pausenpfiff zum 16:16 aus – die Partie war wieder offen. Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel spannend, 19:19 lautete nach wenigen Minuten der Spielstand. Leider sorgten Nachlässigkeiten sowohl im Abschluss, als auch im Defensivverhalten dafür, dass sich der VfL innerhalb kurzer Zeit zum 21:27 aus Deizisauer Sicht absetzen konnte und das Spiel war gelaufen. Der Endstand lautete 30:36.
Im zweiten Relegationsspiel, das man auswärts bei der SG Lauterstein bestreiten musste, waren die Chancen auf den Aufstieg schon nur noch rechnerischer Natur – trotz alledem fuhr die Mannschaft um Trainer Dr. Gengenbach zu den „Blau-Gelben“, um einen Sieg einzufahren. Dabei war der Spielverlauf kurios: beim Stand von 6:6 markierten die Gastgeber fünf Treffer am Stück und setzten sich auf 11:6 ab – doch bis kurz vor dem Pausenpfiff konnte der TSV neun Tore in Folge erzielen und sich seinerseits mit 15:11 in Führung bringen. Halbzeitstand: 15:14 für Deizisau. Der zweite Durchgang verlief zunächst ausgeglichen, dann konnten die Gastgeber mit 21:20 und 26:24 auch wieder die Führung übernehmen, der die Deizisauer von nun an hinterher liefen. Als die SG Lauterstein ihren Vorsprung drei Minuten vor Schluss auf fünf Tore ausbauen konnte, waren die letzten Aufstiegshoffnungen im Deizisauer Lager vernichtet. Trotzdem zeigte das Team noch Courage, erzielte vor den etwa 500 Zuschauern noch drei Tore in Folge, und konnte das Ergebnis noch etwas verbessern.
Spielvorschau:
Am Sonntag kommt es zum Rückspiel gegen Lauterstein. Sportlich hat das Spiel für den TSV keine Bedeutung mehr, doch im letzten Heimspiel der Aufstiegsrunde 2011/12 will man sich vor seinen Fans mit einer anständigen Leistung und einem Punktgewinn verabschieden!
So, 13.05.12, 16.00: TSV Deizisau – SG Lauterstein
Hermann-Ertinger-Halle

 
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Abstiegsrelegation Württembergliga 2012

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