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News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#1 von Wielandstädter XL , 18.09.2011 14:12

Hier könnt Ihr alle Meldungen, News etc - ausgenommen Vor- und Spielberichte - über den TSV Bad Saulgau in der Saison 2011/2012 posten.

 
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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#2 von Wielandstädter XL , 20.09.2011 18:34

Quelle: www.handball-badsaulgau.de

Beim TSV Bad Saulgau geht es voran!

Das Interview mit Trainer Karl-Heinz Herth zur neuen Saison führte Thomas Lehenherr.

SZ-Interview mit Trainer Karl-Heinz Herth

Wir sind in dieser Saison breiter aufgestellt

Nach der erfolgreichen Saison 2010/2011(Platz fünf) bereiten sich die Württembergliga-Handballer des TSV Bad Saulgau auf die neue Saison vor. Anders wie noch vor einem Jahr, als der damals neue Trainer Karl-Heinz Herth mit neuem Team erst gegen August vernünftig trainieren konnte, steht diesmal mehr Zeit zur Verfügung.

SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr hat sich mit ihm unterhalten.

SZ: Herr Herth, wann haben Sie mit den Vorbereitungen für die neue Saison begonnen?

Karl-Heinz Herth: Das war bereits am 15. Mai. Manche sagen, es wäre zu früh, andere sagen, man solle gar keine Pause machen. Ich finde, das war der richtige Termin. Wir begannen mit einem Alternativprogramm, mit anderen, ebenso anstrengenden Mannschaftsballsportarten. Ich wollte Spaß mit körperlicher Ertüchtigung verbinden und das ist wohl auch gelungen. Die Rückmeldungen meiner Spieler waren zumindest positiv. Wir trainierten nebenbei dann noch Ausdauer im Stadion. Es sind nicht immer alle Akteure da, da immer wieder Urlaubszeit ist, doch im Großen und Ganzen hat’s gepasst.

SZ: Wie sieht ihr weiteres Trainingskonzept aus?

Herth: Ich probiere zurzeit neue Trainingsmethoden nach dem amerikanischen Muster High Intensity Training „Hit“ aus, wie es auch schon Jürgen Klinsmann mit der Fußball-Nationalmannschaft machte. Da geht es um Schnelligkeit und Ausdauer. Dies trainieren wir im Stadion und in der Halle. Das strengt mehr an und die Intensität ist hoch. Jetzt kommen immer mehr mannschaftstaktische Elemente hinzu. Wir werden auch ab und zu anstatt drei Mal, vier Mal in der Woche trainieren.
Ab Mitte Juli finden dann die ersten Trainingsspiele statt. Es stehen auch Begegnungen mit höher klassigeren Teams an. Wir werden mehr Spiele und Turniere haben als letztes Jahr und werden auch versuchen, in den Ferien noch mehr Hallenzeiten zu bekommen. Vielleicht müssen wir auch, um konstant trainieren zu können, auf Hallen in der Umgebung ausweichen.

SZ: Wie sieht’s mit Verletzungen aus? Gibt es neue Spieler?

Herth: Wie bereits zum Ende der vergangenen Saison angekündigt, sind zwei Akteure aus Albstadt zu uns gestoßen. Es sind dies der Linkshänder Sven Biselli, der auf der rechten Rückraumposition eingesetzt und Heiko Hermann, der auf Linksaußen und Rückraummitte spielen wird. Zudem kehrt das Eigengewächs Daniel Matt, der ebenfalls in Albstadt agierte, zur Mannschaft zurück. Er spielt hauptsächlich auf linken Rückraumposition. Es trainieren auch Spieler von der A-Jugend mit, die früher oder später zu uns stoßen, außerdem bestehen noch Kontakte zu ein oder zwei weiteren Spielern.
Kreisläufer Freddy Söder wird wohl nach seinem Kreuzbandabriss und einer Operation erst wieder im Januar zurückkommen. Torhüter Alexander Gebele wurde ebenfalls am Knie operiert und kann voraussichtlich bald wieder mittrainieren. Peter Földi kann nach seinem Arbeitsunfall jetzt auch wieder mitmachen, seine Schwellungen sind abgeklungen.

SZ: Ist ihr Verhältnis zur Vorstandschaft weiterhin gut?

Herth: Ja, ich verstehe mich nach wie vor sehr gut mit der Vorstandschaft und gehe mit ihr konform. Es herrscht ein gutes Klima zwischen uns.

SZ: Was hat sich im Vergleich zur letzten Saison verbessert?

Herth: Wir haben für diese Saison etwas mehr Personal und können variabler sein als letztes Jahr. Ich bin zufrieden mit unserer Besetzung. Ein wenig müssen wir sicherlich noch ausprobieren, da ich bei zwei, drei Akteuren noch nicht weiß, wo sie genau spielen werden. Vor allem hoffe ich jedoch, dass die Saison ohne große Verletzung über die Bühne geht.

SZ: Möchten sie schon ein Saisonziel formulieren und wie schwer wird dies zu erreichen sein?

Herth: Natürlich. Ich habe immer gesagt, dass ich kein Freund von Minimalzielen bin. Das Team braucht eine Herausforderung. Mein Ziel ist Tabellenplatz eins oder zwei und damit verbunden am besten der Aufstieg. Dies wird jedoch in dieser Saison sehr sehr schwer zu erreichen sein. Mit Absteiger Deizisau ist eine hervorragende Mannschaft in die Liga gekommen. Die drei Aufsteiger Blaustein, Zizishausen und Weilstetten sind ebenfalls sehr stark. Außerdem sind Wangen und Wernau in der Liga geblieben, da sie in der Aufstiegsrelegation scheiterten. Vor allem Wernau hat sich nicht nur mit einem Spitzentorhüter enorm verstärkt. Wichtig ist, dass wir homogener werden und in der Breite besser aufgestellt sind. So können unsere erfahrenen Kräfte wie Janos Csele oder Gabriel Stanciu auch mal eine Pause machen und müssen nicht dauernd durchspielen.
Die Saison beginnt mit einem Pokalspiel schon am ersten Septemberwochenende. Das erste Pflichtspiel ist nur eine Woche später. Wir müssen also voll dran bleiben.

SZ: Haben Sie schon Zukunftspläne und / oder besondere Wünsche?

Herth: Ja, wie ich auch schon vor der letzten Saison gesagt habe, möchte ich gerne hier in Bad Saulgau mit der ersten Mannschaft etwas aufbauen. Es macht mir Spaß, hier Trainer zu sein und wünsche mir, es deshalb noch einige Zeit bleiben zu können, sofern es mir meine Gesundheit erlaubt und der Verein dies möchte. Außerdem möchte ich mit engagiertem und sehenswertem Handball weiterhin unser Super-Publikum begeistern.

SZ: Herr Herth, vielen Dank für das Gespräch.


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#3 von Wielandstädter XL , 20.09.2011 18:36

Quelle: www.handball-badsaulgau.de

Sven Biselli, Neuzugang Nr. 1

Handball-Württembergligist TSV Bad Saulgau bereitet sich auf die neue Saison vor, die Anfang September
startet. Die SZ stellt in einer kleinen Serie die Neuzugänge vor.

von Thomas Lehenherr

Sven Biselli kann mit seinen erst 20 Jahrenbereits auf ein bewegtes Handballleben zurückschauen. Im Alter von neun Jahren fing er in seiner Heimatgemeinde Winterlingen mit Handballspielen an.

Er blieb dort vier Jahre, bevor er für zwei Jahre zur benachbarten JSG Balingen/Weilstetten wechselte. Dort wurden bei einer Talentsichtung seine Fähigkeiten erkannt und er nahm das Angebot von Starhandballer Stefan Kretzschmar an und wechselte für die nächsten drei Jahre auf das Sportinternat nach Magdeburg.

„Das war eine intensive und handballerisch sehr wertvolle Zeit. Dort habe ich sehr viel gelernt“, schwärmt der Zwei-Meter-Mann heute noch.

Zurück in der Heimat besuchte er dann 2008 – 2011 das Wirtschaftsgymnasium, spielte in der Balinger A-Jugend und später in der Balinger „Zweiten“.

In der Saison 2010/2011 musste er auf sein Abitur lernen, das er vor Kurzem erfolgreich absolvierte, und spielte deshalb etwas tiefklassiger bei der HSG Albstadt in der Württembergliga, übrigens auch gegen den TSV.

Mit der HSG konnte er sich auf Grund einiger vereinsinterner Vorkommnisse jedoch bald nicht mehr identifizieren, da kam ihm das Angebot aus Bad Saulgau gerade recht.

Beim TSV trainiert er nun seit Mitte Mai. „Ich war schon in vielen Vereinen, aber diese Truppe in Bad Saulgau ist einfach klasse. Es ist wie eine große Familie.

Trainer wie Spieler sind menschlich und sportlich toll. Ich fühle mich pudelwohl“,freut sich der Linkshänder.

Demnächst beginnt er ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kinder- und Jugendbüro Bad Saulgau, danach studiert er Soziologie und Pädagogik in Villlingen-Schwenningen.

Sein Ziel ist es zunächst, sich beim TSV weiter zu entwickeln, sich in die Mannschaft zu integrieren, seine Fähigkeiten auf der rechten Rückraumposition auf’s Parkett zu bringen und mit den oberen der Tabelle mitzuhalten.


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#4 von Wielandstädter XL , 20.09.2011 18:37

Quelle: www.handball-badsaulgau.de

Heiko Herrmann, unser 2. Neuzugang

Die Neuen beim TSV (2)

Handball-Württembergligist TSV Bad Saulgau bereitet sich auf die neue Saison vor, die Anfang September
startet. Die SZ stellt in einer kleinen Serie die Neuzugänge vor.

Heiko Herrmann hat „Handball im Blut“.

Sein Vater war im Heimatverein Vfl Ostdorf bei Balingen Jugendwart, wo auch Sohn Heiko bereits im zarten Alter von vier Jahren bei den Minis einstieg.

Er blieb dem Vfl bis zur B-Jugend treu, bevor er wie auch sein Kumpel Sven Biselli – ebenfall ein TSV-Neuzugang – für vier Jahre zur Jugendspielgemeinschaft Balingen/Weilstetten
wechselte.

Danach folgten Stationen bei der zweiten Mannschaft von Balingen/Weilstetten und beim TV Weilstetten in der Baden-Württemberg-Oberliga. Mit 18 verletzte er sich unglücklich an der Schulter, so dass er bei der „Zweiten“ des TV Weilstetten zunächst wieder Fuß fassen musste.

Albstadts damaliger Trainer Günther Hejini holte Heiko Herrmann zur HSG Albstadt, der er fast zwei Jahre treu blieb. Als er jedoch erfuhr, dass fast die Hälfte der Akteure den Verein zum Ende der vergangenen Saison verlassen wollten, ging Herrmann auf das verlockende Angebot des TSV Bad Saulgau ein.

„Ich habe in Bad Saulgau wie bei der Jugendspielgemeinschaft eine Super-Clique angetroffen.

Karl-Heinz Herth macht ein Klasse-Training, er weist uns auf unsere Fehler hin. Mannschaft und Trainer wollen weiterkommen, das spürt man ganz deutlich“, sagt der 23-jährige. Heiko Herrmann ist Linksaußenspieler, fühlt sich jedoch auch auf der Mittelposition wohl. „Ich möchte mir hier eine Stammposition erkämpfen, vorne mitspielen und wünsche mir eine schöne handballerische Zukunft in Bad Saulgau“, sagt der Rechtshänder, der zurzeit als Zimmermann in Ostdorf arbeitet.

„Wenn es mir weiterhin so gut gefällt und der Verein es möchte, kann ich mir gut vorstellen, mit meiner Freundin nach Bad Saulgau zu ziehen und dort auch zu arbeiten“, verrät Herrmann, der nach einem Muskelfaserriss nach gut einwöchiger Pause nächste Woche wieder das Training aufnimmt. „Ich freue mich riesig auf die Saison und werde alles geben“, verspricht der Neuzugang.


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#5 von Wielandstädter XL , 20.09.2011 18:39

Quelle: www.handball-badsaulgau.de

Die Neuen beim TSV (3)

Handball-Württembergligist TSV Bad Saulgau bereitet sich auf die neue Saison vor, die Anfang September
startet. Die SZ stellt in einer kleinen Serie die Neuzugänge vor.

Daniel Matt, ein TSV-Eigengewächs, kehrt zum TSV zurück. SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr hat
sich mit dem groß gewachsenen Rückraumspieler unterhalten.

SZ: Herr Matt, warum sind sie von Albstadt zum TSV Bad Saulgau zurückgekehrt?

Daniel Matt: Mir gefällt es hier sehr gut, es sind alles Freunde in der Mannschaft und es ist eine schlagkräftige Truppe, meine ich.
Heiko Herrmann und Sven Biselli haben ja auch von Albstadt hierher gewechselt. Außerdem habe ich in Bad Saulgau soeben mein Abitur gemacht und werde ab Herbst bei Geberit in Pfullendorf eine zweijährige Kombinationsausbildung zum Verfahrensmechaniker absolvieren. Danach werde ich dreieinhalb Jahre in Aalen studieren.

SZ: Können Sie uns kurz einen Abriss ihres Handballwerdegangs geben?

Matt: Ich komme aus einer Handballerfamilie. Der Großvater war Handballer und Trainer, auch mein Vater Axel spielte zur Regionalligazeiten beim TSV. Ich selbst fing mit vier Jahren beim TSV an blieb bis zur C-Jugend beim Verein. Dann wechselte ich nach Pfullendorf.

Als B-Jugendlicher spielte ich in Balingen. Auch in der A-Jugend spielte ich noch in der Baden-Württemberg-Oberliga bei der JSG Balingen/Weilstetten wie Sven Biselli und früher auch Heiko Herrmann. Als 18jähriger war ich eine Weile beim TSV, bevor ich dann bis zur vergangenen Saison zur HSG Albstadt spielte. Nun bin ich 20, wohne in Bad Saulgau und möchte beim TSV guten Handball spielen.

SZ: Wie sind sie vom Team aufgenommen worden?

Matt: Ich kann nur das unterstreichen, was meine ehemaligen Albstädter Kollegen Heiko und Sven gesagt haben: Es ist wie eine große Familie. Ich habe die ganze Vorbereitung mitgemacht und auch schon ein Freundschaftsspiel bestritten. Es kämpft jeder für jeden, ich habe mich selten so wohl gefühlt wie zurzeit.

SZ: Was möchten Sie mit dem TSV erreichen?

Matt: Es sind sieben sehr starke Teams in der Liga. Das ist die schwerste Liga seit Jahren. Ich glaube, wir können mithalten und ich bin überzeugt, dass unser Super-Publikum diese Saison einen sehr attraktiven, spannenden Handball geboten bekommt. Ich möchte von Beginn an voll angreifen, mich persönlich verbessern und hoffe, dass wir unter die ersten fünf der Tabelle kommen.


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#6 von Wielandstädter XL , 20.09.2011 18:43

Quelle: www.handball-badsaulgau.de

TSV-Handballer fiebern der Saison entgegen

geschrieben von Thomas Lehenherr

BAD SAULGAU (tl) – Für die Württembergliga-Handballer des TSV Bad Saulgau neigt sich die Vorbereitungsphase für die Saison 2011/2012 dem Ende zu.

In der ersten Runde des HVW-Pokals tritt der TSV bereits am 31. August um 20 Uhr in der Sporthalle Herrenried beim österreichischen Bezirksligisten HC Hohenems an. Im ersten Punktspiel der Württembergliga Süd empfangen die Bad Saulgauer am Samstag, den 10. September um 18 Uhr in der Kronriedhalle mit dem HC Wernau gleich eine ambitionierte Spitzenmannschaft.

Seit Mitte Mai trainiert das Team um Coach Karl-Heinz Herth nur mit kleinen Unterbrechungen. Wunsch des Trainers ist es, Platz eins oder zwei zu erreichen. Die meisten Spieler möchten zumindest unter den ersten fünf der Tabelle landen. Experten schätzen jedoch die neue Württembergliga so stark ein wie nie, da nach jetzigen Erkenntnissen mindestens sieben Teams das Potenzial für den Aufstieg haben. Überraschenderweise ist Wangen auf Grund einiger verletzter Spieler in der Aufstiegsrelegation gescheitert und bleibt wie auch der HC Wernau in der Liga. Die MTG Wangen und der HC Wernau, der sich mit Spielern aus Plochingen enorm verstärkt hat, bleiben auch in dieser Saison Kandidaten für den Aufstieg. Mit Absteiger TSV Deizisau ist eine überaus starke Mannschaft hinzugekommen und auch die Aufsteiger Blaustein, Zizishausen und Weilstetten sind Topp-Teams.

In der Zeit von Saisonende 2010/2011 bis heute ist beim TSV viel passiert – es gab leider auch viele Verletzungen, so dass Trainer Karl-Heinz Herth nie mit dem gesamten Kader trainieren konnte. Zunächst riss bei Leistungsträger Kreisläufer Frederik Söder während des letzten Saisonspiels das Kreuzband – er fällt voraussichtlich noch bis Anfang Februar aus. Ebenfalls
am Knie verletzte sich Patrick Engler, der erst ab dieser Woche wieder mittrainieren kann und auch Torhüter Alexander Gebele zog sich eine Verletzung am Fuß zu, mit der er immer wieder Probleme hat. Heimkehrer Daniel Matt brach sich vor kurzem beim Testspiel gegen Weingarten den Mittelhandknochen und fällt mindestens bis Ende September aus. Zudem verletzte sich Außenspieler Daniel Heck am Fuß und fängt so langsam erst wieder mit joggen an. Trotz der drei Neuzugänge – „Eigengewächs“ Daniel Matt sowie Sven Biselli und Heiko Herrmann
von Albstadt – musste Trainer Karl-Heinz Herth also bei den Testspielen stets improvisieren. Hinzu kam vor allem im August noch die Urlaubszeit des einen oder anderen Spielers. „Dennoch ist die Stimmung im Team eigentlich so gut wie nie“, sagte TSV-Akteur Patrick Engler. „Trotz aller Schwierigkeiten ist der Zusammenhalt super, wir möchten alle unser Bestes geben und am liebsten oben mitspielen. Wir treffen uns oft abends und unternehmen zusammen etwas“, gibt das Eigengewächs Auskunft. Ein weiterer Beweis des guten Zusammenhalts ist die
gemeinsame Fahrt der gesamten Mannschaft samt Vorstandschaft und einigen Fans vor einigen Wochen nach Ungarn zur Hochzeitsfeier von Torhüter David Bakos.

Durch die übliche Schließzeit der Sporthallen auf Grund von Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie Urlaubszeit musste das Training bei zeitweise schlechtem Wetter nach draußen verlegt werden. „Die Sporthallen hatten drei Wochen geschlossen. Ab 22. August können wir Gott sei Dank wieder in der Halle trainieren, das ist auch bitter notwendig, da wir dringend an der
Abstimmung arbeiten und schwerpunktmäßig die Abwehrarbeit verbessern müssen. Wir haben nur noch wenig Zeit bis zum Saisonstart“, sagt Engler. Auch Trainer Karl-Heinz Herth ist froh, nach drei Wochen Außentraining wieder in die Halle zu können. „Vor allem die Neuzugänge müssen noch in das Mannschaftsgefüge integriert werden, das geht nicht von heute auf morgen und muss intensiv in der Halle trainiert werden“, sagte Herth. „Die Vorbereitungsspiele verliefen zum Teil ganz ordentlich, zum Teil waren sie jedoch noch ausbaufähig. Das Testspiel
gegen den Drittligisten Balingen Weilstetten 2 war trotz einer deutlichen Niederlage in Ordnung“, attestierte Coach Herth seiner Mannschaft.

Am Samstag, 27. August tritt der TSV zu einer erneuten Standortbestimmung bei einem Turnier in Blaustein an, bevor er dann am Mittwoch, den 31. August zum Pokalspiel nach Hohenems reist.


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#7 von Wielandstädter XL , 20.09.2011 18:46

Quelle: www.handball-badsaulgau.de

Am 10. September geht’s los!

HANDBALL-SAISONSTART 2011/2012

Früher als sonst beginnt die Handballsaison in der Württembergliga Süd.

Bereits am Samstag, den 10. September empfängt der TSV Bad Saulgau zum ersten Punktspiel um 18 Uhr in der heimischen Kronriedhalle mit dem HC Wernau gleich den vermeintlichen Top-Favoriten der Liga.

Trainer, Spieler, Verantwortliche und die TSV-Fangemeinde fiebert dem Saisonstart entgegen. „Ich freue mich, dass es endlich losgeht. Mit unseren vier Neuzugängen haben wir im Moment keine großen Personalsorgen mehr und wir können hoffentlich die Leistungsaussetzer, die wir in der letzten Saison ab und zu hatten, eliminieren. Besonders freut mich, dass mit Daniel
Matt ein Eigengewächs wieder zu uns gestoßen ist, der das Leistungsniveau dieser Liga hat. Leider hat er einen Handbruch erlitten und kann wohl erst Ende September einsteigen“, sagt der erste Vorsitzende Matthias Knoll. „Nach dem insgesamt unerwartet guten Ergebnis in der letzten Saison ist mein Ziel, Platz drei, vier oder fünf zu erreichen. Ich hoffe auf viele spannende, faire Spiele und vor allem bei den Derbys auf eine voll besetzte Kronriedhalle“ wünscht sich Knoll.

15 Teams sind in der neuen Saison gemeldet. Nach Expertenmeinungen ist die Liga so stark wie nie, da gleich mehreren Teams die Meisterschaft zugetraut wird. Wangen und Wernau verloren die Aufstiegsrelegation und verbleiben damit überraschend in der Württembergliga. Gerade Wernau hat sich mit Spielern vor allem aus Plochingen enorm verstärkt. „Einige Mannschaften könnten meiner Meinung nach ganz oben mitspielen. Das wird für uns sehr, sehr schwer. Trotz unseres Verletzungspechs während der Vorbereitung visiere ich einen der ersten beiden Plätze an, wir werden es jedenfalls versuchen. Die Spieler brauchen etwas, nach dem sie sich strecken müssen“, sagt der Coach.

Vier Neuzugänge

Bereits Mitte Mai stieg Herth in die Vorbereitung auf die neue Saison ein. Sven Biselli und Heiko Herrmann, zwei Spieler der aus der Württembergliga Süd abgestiegenen HSG Albstadt, stießen zum TSV und fühlten sich gleich gut aufgenommen. Auch Heimkehrer und „Eigengewächs“ Daniel Matt zog sich wieder das Trikot des TSV über. Markus Schäfer aus Mimmenhausen trainierte
ebenso mit dem TSV und könnte als Kreisläufer zum Einsatz kommen.

TSV wurde Turnierzweiter

Der TSV bestritt viele Testspiele, trat auch bei einigen Turnieren an und zeigte dabei unterschiedliche Leistungen. Beim letzten großen Leistungstest, dem Turnier in Blaustein am 27. August war der TSV jedoch hell wach und schlug den Württembergligisten der Nordgruppe Frisch Auf Göppingen II mit 2 Toren Unterschied und ebenso zum Erstaunen der Zuschauer auch noch den eine Klasse höher rangierenden Oberligisten Langenau/Elchingen mit einer engagierten Leistung. Das reichte fürs Finale, auf das die TSVler allerdings fünf Stunden warten mussten. Das war wohl zu lange, denn gegen den Finalisten und Gastgeber Blaustein setzte es eine 18:23-Niederlage. Dennoch: Platz zwei in diesem stark besetzten Turnier lässt für die Saison hoffen. Übrigens: Ligakonkurrent Wangen belegte den dritten Platz. Vor allem Torhüter David Bakos glänzte das ganze Turnier über mit Super-Paraden.

Im Pokal eine Runde weiter

Am Mittwoch, den 31. August reiste der TSV in der ersten Runde des HVW-Pokals zum Bezirksligisten Hohenems. Die Bad Saulgauer kamen zu einem 24:21-Sieg und erreichten damit die zweite Runde. Trainer Karl-Heinz Herth konnte unter Wettkampfbedingungen nochmals Spielzüge und taktische Varianten testen, schonte aber auch einige Leistungsträger.


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#8 von Wielandstädter XL , 11.10.2011 07:38

Quelle: www.schwaebische.de

Erfolglos: Karl-Heinz Herth muss gehen
Handball-Württembergligist TSV Bad Saulgau trennt sich vom Trainer

Erfolglos: Karl-Heinz Herth muss gehenBad Saulgau / sz (sz/tl/mac) - Nach nur einem Sieg bei vier Niederlagen, darunter die Blamage am vergangenen Samstag (27:40 gegen Aufsteiger Deizisau), haben die Verantwortlichen des TSV Bad Saulgau die Reißleine gezogen und Trainer Karl-Heinz Herth gefeuert.

„Vielleicht waren die Zielvorgaben unseres Trainers zu Beginn der Saison doch zu hoch gesteckt“, sagt Matthias Knoll, Vorsitzender der Handballabteilung in einer Erklärung zur Entlassung Herths. Eindrücke, die Insider aus dem Umfeld bestätigen. Von Realitätsverlust seitens Herths ist die Rede. Das habe sich in der Prognose vor der Saison manifestiert. Der Ex-Trainer widerspricht: „Ich bin immer noch der Meinung, dass mit vollzähligem Kader mein Saisonziel, unter die ersten Zwei zu kommen, nicht übertrieben war“, ist er überzeugt.

Herth bedauert es, nicht noch die eine oder andere Chance bekommen zu haben, um das Ruder herumzureißen. „Man hat mit mitgeteilt, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht erwünscht ist. Ich mache niemandem einen persönlichen Vorwurf. Es wäre immer schwieriger geworden, um aus dem Loch herauszukommen – auch angesichts der angespannten personellen Situation, die nicht zu unterschätzen ist. Ich habe durchaus Verständnis für den Verein, der in einer solchen Situation handeln muss. Der Trainer ist leider immer das schwächste Glied. Das habe ich gewusst.“

Der Vorstand um Matthias Knoll und die sportliche Leistung werfen Herth aber auch taktische Mängel vor: „Eine klare und zielführende Taktik war in den vergangenen Wochen nicht mehr zu erkennen, ebenso erkannten wir Mängel an einem durchgängigen Konzept und am Spielsystem. Speziell dringend notwendige Alternativen in den Abwehrformationen konnten nicht mehr umgesetzt werden, gerade bei den letzten beiden Heimspielen fehlten die erforderlichen Impulse und Anweisungen von der Bank“, heißt es in der Erklärung. Herth will auch diese Auffassung nicht teilen, er sei – wie von manchen Augenzeugen beobachtet – apathisch auf der Bank gesessen. „Ich habe nicht resigniert. Der Eindruck täuscht. Das habe ich immer im Teamwork mit erfahrenen Spielern gemacht, die genauso nah an der Mannschaft waren und sind wie ich, wie zuletzt Janos Csele. Vier Augen sehen mehr als zwei“, argumentiert Herth. Allerdings fehlten zuletzt auf dem Feld echte Führungskräfte, die Abwehr ließ ihren Torwart David Bakos oft genug im Regen stehen, einfachste Dinge wurden nicht umgesetzt.

Alle Beteiligten räumen ein, dass das große Verletzungspech und die „langen Ausfallzeiten von Stammkräften wie Freddy Söder, Abwehrchef Peter Földi und Kapitän Janos Csele“ in den ersten Spielen der Saison nicht zu kompensieren waren. Allerdings wendet Herth ein, er habe den Vorstand und die sportliche Leitung rechtzeitig über die personelle Situation unterrichtet. „Nach den Verletzungen der drei Leistungsträger habe ich dem Vorstand signalisiert, dass wir einen Kreisläufer und am besten noch einen Torwart bräuchten, da Alexander Gebele häufig auf Montage ist“, sagt Herth, der die Mannschaft bereits zum dritten Mal trainierte: In den 80'er-Jahren übernahm er erstmals das Team, 1992/1993 führte er die Mannschaft nach dem Ausftieg in die Oberliga (unter Caoch Gunder Michelberger) direkt in die Regionalliga. Damals endete das Engagement ebenfalls recht unglücklich.

Bis die Verantwortlichen einen neuen Trainer präsentieren, werden Gunder Michelberger und Frederic Söder die Mannschaft betreuen, so der Verein.

Ziel ist nun der Klassenerhalt

Matthias Knoll sagt: „Wir haben einen sehr jungen Kader, für die Verletzungen kann auch der Trainer nichts, und wenn die Jungs auf dem Spielfeld die Bälle nicht mehr fangen können, ist man auch von außen machtlos. Aber, vielleicht hat auch die Chemie zwischen Trainer und Spielern nicht mehr richtig gestimmt, und bei Charly Herth war die Luft etwas raus.“ Keine andere Sportart ziehe in Bad Saulgau so viele Zuschauer in die Halle wie der Handballsport. „Daher sehen sich die Verantwortlichen des TSV Bad Saulgau auch gegenüber den Spielern, dem Umfeld, den vielen treuen Zuschauern und vor allem den Sponsoren verpflichtet, weiterhin hochklassigen Handball in Bad Saulgau zu bieten. Und dazu gehört unbedingt der Verbleib in der Württembergliga“, heißt es.

„Die Vorstandschaft möchte sich ausdrücklich bei Trainer Charly Herth bedanken. Zu Beginn der vergangenen Saison hatten wir weder eine Mannschaft noch einen Trainer, er hat uns aus der Patsche geholfen und über die letzten 18 Monate einen guten Job gemacht. Es fällt immer schwer, sich von Personen zu trennen“, sagt Matthias Knoll, „aber wir waren zum Handeln gezwungen. Beide Seiten kennen die Mechanismen in diesem Geschäft und so wünschen wir den Interimstrainern Michelberger/Söder mehr Erfolg, um wieder den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu erreichen. Auch die Spieler haben wir selbstverständlich in die Pflicht genommen – ein Traineralibi, sollte es eines gegeben haben, gibt es ab sofort nicht mehr.“

Karl-Heinz Herth bestätigt das freundschaftliche Verhältnis im Verein: „Ich wurde nie schlecht behandelt“, er sagt aber auch: „Nur schade, dass ich keine weitere Chance bekommen habe. Auch ich mache mir natürlich Gedanken, was falsch gelaufen ist. Ich habe eine andere Philosophie als manch anderer Trainer oder als manche Spieler aus Osteuropa gewohnt sind. Vielleicht eine Art, die nicht jedem zusagt. Es sind nicht nur taktische Mittel, sondern es ist das Kreativspiel angesagt.“

Vielleicht bereut es Karl-Heinz Herth nun, im Sommer nicht die Pferde gewechselt zu haben. Im vergangenen Sommer lag ihm ein Angebot des badischen Frauen-Zweitligisten Allensbach vor. Herth selbst sagt: „Das habe ich aber abgelehnt“, auch weil er in Bad Saulgau im Wort gestanden habe. Allerdings soll sich Herth um die Stelle bemüht haben, in einem Auswahlverfahren unter den letzten Drei Kandidaten gekommen sein. Nun blickt er lieber nach vorne: „Abstand? Nein, ich bin ja mit allen ausgekommen. Ich habe Respekt vor den Zuschauern, die nicht ungeduldig waren. Ich muss das jetzt eine Weile sacken lassen, dann komme ich auch mal wieder zu einem Spiel.“

(Erschienen: 10.10.2011 20:35)


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#9 von Wielandstädter XL , 17.11.2011 07:08

Quelle: www.handball-badsaulgau.de

Quelle: Thomas Lehenherr, Schwäbische Zeitung

Das Interview: Günther Hejny glaubt an sein Team

Seit gut einer Woche ist der 47jährige Günther Hejny als neuer Trainer des Württembergligisten TSV Bad Saulgau im Amt. Der Vater dreier Kinder löst Karl-Heinz Herth ab, der vor einigen Wochen wegen Erfolglosigkeit entlassen wurde und soll mit seiner großen Erfahrung als Spieler und auch als Coach das Team aus dem sportlichen Tief herausführen. Er selbst spielte knapp drei Jahre in der Regionalligamannschaft des TSV. SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr hat sich mit ihm unterhalten.


SZ: Herr Hejny, erzählen sie doch kurz von ihrem handballerischen Werdegang.

Günther Hejny: Angefangen habe ich als C-Jugendlicher in Großengstingen und war Torwart bis zur B-Jugend. In der A-Jugend wechselte ich dann ins Feld und spielte danach in der „Ersten“ von Engstingen zunächst in der Kreisliga. Mit 19 ging ich zum Verbandsligisten Reutlingen und ab dem Alter von 21 Jahren spielte ich unter anderem mit Holger Beck vier Jahre in Pfullingen in der 2.Liga. Dann wechselte ich wieder nach Reutlingen und stieg mit dem Team in die Oberliga auf. Mit 28 kam ich nach Göppingen in die 2. Liga und mit 30 zum TV Weilstetten. Meine letzte aktive Handballstation war dann der TSV. Als Trainer fing ich beim Oberligisten TSG Balingen an und wechselte später nach Frommern bei Balingen. Zuletzt trainierte ich fünf Jahre lang die HSG Albstadt. Ich habe die B-Trainerlizenz, kann also bis zur zweiten Liga coachen.


SZ: Wie sind sie zum TSV gekommen?

Hejny: Es war immer wieder Kontakt da. Das Interesse war beiderseitig, doch der weite Weg von meinem Heimatort Balingen war schon ein Handicap. Jetzt wurde der Kontakt unter anderem über Gunder Michelberger hergestellt. Ich habe spontan zugesagt, dass ich dem Verein und der Mannschaft helfen möchte. Ich habe gesehen, dass die Zeit gegen den TSV arbeitet und dass man sofort was tun muss.


SZ: Der TSV steht mit 3:19 Punkten auf einem Abstiegsplatz und peilte eigentlich den Aufstieg an. Was ist falsch gelaufen beim TSV?

Hejny: Es gibt Defizite im konditionellen Bereich, da wir auch wegen der vielen Verletzten kaum wechseln können. Fünf oder gar sieben verletzte Spieler sind natürlich nicht zu kompensieren. Es hat sich wegen der Niederlagen zudem eine Verunsicherung breit gemacht, das Team hat vergessen, wie man eigentlich Spiele gewinnt. Viel dabei ist Kopfsache.
In der Württembergliga funktioniert ein Team ohne Konzepte und Strukturen nicht. Die Spieler laufen zurzeit kreuz und quer umher sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsbewegung. Der Druck auf Mannschaft ist riesengroß. Es muss wieder mehr automatisch funktionieren, das geht aber nur über häufigeres Trainieren.


SZ: Wie soll’s mit ihrem Personal weitergehen? Gibt’s bald neue Spieler und/oder neue Trainingsmethoden?

Hejny: Wir suchen auf Hochtouren Verstärkung. Ein Spieler wird sich demnächst schon entscheiden, die neuen Spieler sind aber, wenn sie wechseln, in der Regel noch zwei Monate gesperrt. Ich meine, wir brauchen zwar neue Spieler, aber wir haben mindestens zwei Akteure, die Führungsarbeit in der Mannschaft übernehmen können. Das sind Gabriel Stanciu und Oliver Robotka, sie haben die Fähigkeit dazu. Hinzu kommt Janos Csele, der auch auf der Halbposition eine Autorität ist. Es fehlte nur ein Konzept, dass sie diese Rolle auch ausfüllen können. Es muss klare Anweisungen, klare Richtlinien in Angriff und Abwehr geben. Ich erwarte schon am Samstag gegen Wangen Besserungen im Spielsystem, doch wir brauchen schon noch Zeit, um auch erfolgreich zu sein.


SZ: Möchten Sie schon einen Ausblick wagen, Ziele und Wünsche formulieren?

Hejny: Das Ziel kann nur heißen: Klassenerhalt! Und das wird schwer genug. Wir haben mit Wangen, Plochingen, Blaustein ein unangenehmes Restprogramm. Ich möchte wenigstens das letzte Heimspiel gegen Blaustein gewinnen.
Ich möchte gern mehr trainieren mit der Mannschaft. Auf jeden Fall sollte das Abschlusstraining am Donnerstag immer anstatt nur eineinhalb zwei Stunden dauern und wir brauchen dann immer eine ganze Halle. Auch die Trainingseinheiten am Montag und Dienstag sollten zwei Stunden gehen. Andere Teams trainieren auch so lange. In der Winterpause muss auf jeden Fall immer eine Halle zur Verfügung stehen.


SZ: Gibt’s von ihrer Seite längerfristige Planungen mit dem TSV?

Hejny: Wir haben vereinbart, dass ich das auf jeden Fall zunächst bis Saisonende mache. Es ist nicht einfach für mich, da ich von Beruf CNC-Fräser, sehr eingespannt bin und relativ weit weg wohne. Ich bin sehr ehrgeizig als Trainer, das war ich schon als Spieler und will unbedingt den Klassenerhalt schaffen. Wenn man dann in zwei, drei Jahren mit dem Team mehr vorhätte, dann müsste man auch mehr trainieren, dann müssen ein Jahr vorher schon die Strukturen der höheren Klasse geschaffen werden.


SZ: Spielt außer Ihnen in ihrer Familie noch jemand Handball?

Hejny: Mein Sohn Sascha ist 21 und spielt in Pfullingen, unser Gegner am 16. November im Pokal. Maximilian ist 10 Jahre alt und spielt in der Balinger Jugend. Tochter Dominique-Sabrina ist 25, spielt aber nicht Handball.


SZ: Herr Hejny, vielen Dank für das Gespräch.


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#10 von Insider , 07.12.2011 15:39

Was ist dran an den Gerüchten, dass Saulgau seit Wochen auf der verzweifelten Suche nach neuen Spielern ist, aber trotz vom Hauptsponsor und Vorstand ausreichend freigegebenen Mittel (man hört von 20.000 - 25.000 €) bislang kein einziger Neuzugang gefunden wurde?

Es soll wohl Absagen gegeben haben von Hejny (Pfullingen), Sacaleanu und Braun (beide HSG Mimmenhausen)!

Wird man jetzt also wieder im Ausland aktiv? Oder tritt man den harten Gang in die Landesliga an?

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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#11 von Wielandstädter XL , 07.12.2011 22:05

Naja, Saulgau hat ja - zumindest im letzten Bericht, wenn ich mich recht erinnere - verlauten lassen, dass man neue Spieler verpflichten wolle.
20.000 - 25.000 € ???
Ist das nicht ein "ganz großes Bißchen" hoch gegriffen? Ich kann mir nicht vorstellen - vielleicht bin ich auch naiv, was das betrifft - dass es Vereine gibt, die in unserer Liga einfach mal so einen Batzen für Spielerverpflichtungen los machen können oder werden. Sollte dem doch so sein, bin ich froh und stolz, dass es bei uns wirklich noch einige - nein, ich korrigiere: etliche, ja viele Nummern kleiner zugeht...


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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#12 von Insider , 08.12.2011 08:42

In Saulgau hat das Geld doch noch nie eine limitierende Rolle gespielt, wohl eher der Handballfachverstand derjenigen, die es investiert haben!

@Wielandstädter: Einfache Rechnung...

3x Spieler von Januar - Mai (5 Monatsgehälter) á 800 €!
Das kostet den Verein dann pro Spieler ca. 1.300 - 1.400 €, wenn alles korrekt angemeldet und versteuert wird!
Macht in Summe also: 1.400 * 3 * 5 = 21.000 € !!

Dann bekommt noch jeder neue Spieler 1.000 € für den Wechsel, und schon sind wir bei 24.000 € für 3 neue Spieler !!!

Der Wahrheitsgehalt dieser Rechnung ist im Übrigen sehr, sehr hoch! Ob ihrs glaubt oder nicht...

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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#13 von Wikinger , 08.12.2011 09:26

Genau diese Rechnung, bzw aufs Jahr gesehen, hab ich Wielandstädter auch schon gestern Abend erklärt. Völlig normal - leider! Auch und erst recht in dieser Liga kann man von zig Vereinen ausgehen, die über diese monitären Mittel verfügen. Hoffentlich zumindest!!!!!
Jetzt zählst noch die Trainergehälter und die Kosten für den Spielbetrieb dazu und schon hat man ein ordentlich gut gehendes Kleinunternehmen! Hoffentlich zumindest!!!!!

Aber dieses Diskusion hatten wir vor ungefähr einem Jahr auch im "alten" Forum.


Gruß

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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#14 von RasenderZwerg , 08.12.2011 11:10

Hoffentlich haben die Vereine nicht die monetären Mittel damit der Amateursport auch Amateursport bleibt.
Wer bereit ist in der fünfhöchsten Spielklasse im Handball zwischen 60.000 und 100.000 € in die erste Männermanschaft zu packen (Gehälter, Handgelder,Prämien)
dem wünsche ich einen schnellen Zwangsabstieg und viel Spaß in der Bezirksklasse.

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RE: News des TSV Bad Saulgau Saison 2011/2012

#15 von Insider , 08.12.2011 14:23

Wer glaubt dass diese Summen (Etats) in dieser Liga (bspw. Saulgau, Wernau, ...) NICHT bezahlt werden, der sollte sich zukünftig lieber Spiele in der Bezirksklasse ansehen!

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