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TSV Wolfschlugen - TSV Zizishausen

#1 von albrandfichte , 08.12.2011 22:52

Quelle: www.tsv-zizis.de

Sa, 10.12.11, 20:00h TSV Wolfschlugen – Männer 1

Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des Lokalderbys in der Württembergliga gegen den TSV Wolfschlugen. Der TSV Zizishausen steht momentan mit 15:9 Punkten auf Platz 4, doch das Feld liegt unheimlich dicht beisammen, so trennen den Dritten gerade einmal zwei Punkte von Platz 9.

Die Hexenbanner sind nach einem etwas schwächeren Start nun in Schwung gekommen und haben mit vier Siegen in Folge den Anschluß an die obere Tabellenhälfte hergestellt. Mit einem Erfolg gegen die Zizishäuser könnte der Gastgeber an den „Schnaken“ vorbeiziehen und seine Ambitionen auf eine Topplatzierung untermauern.

Die Zizishäuser haben bei diesem Lokalderby aber auch nichts zu verlieren, mit den beiden Heimsiegen gegen Wernau und Vöhringen ist das Team von Trainer Vasile Oprea absolut im Soll. Die Mannschaft hat sich zuletzt immer an ihren Aufgaben gesteigert, und diese Partie vor sicherlich großer Kulisse stellt doch bestimmt eine interessante Herausforderung dar.

Die Damen spielen bereits am Donnerstag im Bezirkspokal und sind dort bei der TG Nürtingen 2 zu Gast. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Eisenlohr-Halle.


 
albrandfichte
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RE: TSV Wolfschlugen - TSV Zizishausen

#2 von albrandfichte , 10.12.2011 10:15

Quelle: www.tsv-wolfschlugen.de/handball

Herren 1 Vorschau, Neues Württembergliga-Derby im Hexenkessel

Tobias Schmieder (am Ball) wird beim Wurf bedrängt. Archivfoto: Christoph Balz
Neues Württembergliga-Derby im Hexenkessel
TSV Wolfschlugen - TSV Zizishausen

Samstag, den 10.12.11 um 20:00 Uhr im Hexenkessel Wolfschlugen

Am Samstagabend kommt es im Hexenkessel Wolfschlugen um 20:00 Uhr nach langer Zeit wieder einmal zum Derby zwischen dem TSV Wolfschlugen und dem TSV Zizishausen. An das letzte Aufeinandertreffen in offiziellem Rahmen kann sich keiner so richtig erinnern, es liegt mindestens 20 Jahre zurück. Klar ist, der Sieger ist erst einmal oben auf, denn beide Teams liegen nur einen Punkt auseinander. Die Hexabanner konnten aus den letzten vier Spielen 8:0-Punkte verbuchen und wollen diese Serie auch gegen den TSV Zizishausen fortsetzen. Doch auch die Gäste haben sich in der Württembergliga glänzend etabliert, sodass es ein spannendes Spiel bevor steht.

Gestärkt durch die letzten Erfolge werden die Hexabanner mit einigem Selbstvertrauen in dieses Spiel gehen. Trainer Alen Dimitrijevic wird gegen sein Ex-Verein alles versuchen um mit den Hexabannern siegreich vom Platz zugehen. Doch sicher wird es auf die taktischen Finessen und Tagesform ankommen, wer am Schluss das Rennen macht. Die Hexabanner werden mit körperlicher Fitness und jugendlichem Elan ordentlich auf's Tempo drucken. Verzichten muss Alen Dimitrijevic auf Steffen Stoll, alle anderen Akteure der Hexabanner sind heiß auf das Derby. Mit einer starken Abwehr wollen die Hexabanner den Grundstein für ein erfolgreiches Spiel legen.

Der TSV Zizishausen verfügt über einen starken Kader mit einigen absoluten Topspielern wie Mark Reinl, Maximilian Baum, Georgios Chatzigietim oder auch Maik Zimmermann, die ein Spiel beinahe alleine entscheiden können, sodass die Abwehr der Hexabanner von Beginn an hellwach sein muss. Dazu verfügen sie mit Trainer Vasile Oprea einen absoluten Trainerfuchs, der seine Mannschaft sicher gut einstellen wird. Mit 15:9-Punkten stehen die Gäste momentan einige Plätze vor den Hexabannern, somit ist ein spannendes und umkämpftes Spiel zu erwarten.

Beide Trainer haben mit Sicherheit genügend Informationen über das gegnerische Team um eine entsprechende Spielvorbereitung zu betreiben. Beide Mannschaften sind sehr jung und setzen mit viel Elan auf Tempohandball.


 
albrandfichte
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RE: TSV Wolfschlugen - TSV Zizishausen

#3 von albrandfichte , 12.12.2011 11:10

Quelle: www.tsv-wolfschlugen.de/handball

Herren 1, Hexabanner retten im Derby gegen Zizishausen nach hoher Führung noch einen 29:28-Sieg ins Ziel
Montag, den 12. Dezember 2011 um 02:11 Uhr

TSV Wolfschlugen - TSV Zizishausen 29:28 (18:10)

(NTZ/red) In einem Punkt dürften sich die Zuschauer in der proppevollen Wolfschlugener Sporthalle einig gewesen sein: Das Derby zwischen den Hexabannern und den Gästen aus Zizishausen am Samstagabend war eine verrückte Angelegenheit. Am Ende stand ein hauchdünner 29:28-Erfolg der Hausherren, die bis in die zweite Halbzeit hinein wie der sichere Sieger ausgesehen hatten.

Um einmal von hinten zu beginnen: Nach der Schlusssirene liefen beide Trainer minutenlang fernab ihrer Mannschaften in der Halle umher, keiner wollte so kurz nach einer – allerdings erst in Halbzeit zwei – äußerst dramatischen Partie Stellung nehmen. Zu sehr standen sie noch unter dem Eindruck dessen, was da gerade geschehen war. Der eine, Wolfschlugens Coach Alen Dimitrijevic, atmete tief durch, nachdem seine Mannschaft zur Halbzeit mit 18:10 geführt und gerade noch einen Ein-Tor-Vorsprung ins Ziel gerettet hatte. Sein Pendant auf Zizishäuser Seite, Vasile Oprea, haderte mit seiner Truppe und mit den Schiedsrichtern, ärgerte sich verständlicherweise über die letztlich zwar erfolglose, gleichwohl grandiose Aufholjagd der „Schnaken“.

Wie erwartet platzte Wolfschlugens Sporthalle am Samstagabend aus allen Nähten, als die Matadore unter ohrenbetäubendem Lärm aufliefen – Derbystimmung, die Zuschauer richteten sich auf eine enge, spannende Partie ein. „Ich sage nur so viel: Wir sind gut drauf“, ließ sich Oprea vor dem Anpfiff lediglich entlocken. „Alles Kopfsache. Es ist wichtig, dass wir gleich ins Spiel finden“, meinte Dimitrijevic.

Und das taten seine Hexabanner denn auch, und wie. Während die Zizishäuser spielten, als habe ihnen einer einen gebrauchten Tag angedreht, legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Ein ums andere Mal spazierten sie mühelos durch die gegnerische Abwehr, die eine solche Bezeichnung lange Zeit nicht verdient hatte. Nach fünf Minuten hieß es 3:0, dreimal war der wendige Linksaußen Chris Rieke erfolgreich. Wenig später leuchtete auf der Anzeigetafel schon ein 6:2 auf. Das schien Zizishausens Trainer Oprea denn doch ein bisschen zu schnell zu gehen. Er nahm eine Auszeit, um feststellen zu müssen, dass sie überhaupt nichts gebracht hatte.

Fabian Sokele glänzte als Torschütze und Passgeber

Weiterhin bestimmten die Hexabanner das Geschehen in einer Deutlichkeit, die niemand so erwartet hätte. Fabian Sokele zog die Fäden nach Belieben, glänzte als Torschütze ebenso wie als Passgeber und trug sich insgesamt acht Mal in die Liste ein. Hinten standen die Wolfschlugener sicher, ihre 5:1-Abwehr stellte Zizishausens Angreifer vor große Rätsel. Was an Bällen durchkam, landete meist an den Händen oder Beinen des glänzend aufgelegten Torhüters Benjamin Hauptvogel. Der TSV Wolfschlugen ging mit einer auch in dieser Höhe verdienten 18:10-Führung in die Halbzeitpause. Gast TSV Zizishausen war bis dahin ohne Chance, so klar waren die Rollen verteilt.

Gäste entdecken plötzlich ihr spielerisches Potenzial

Das änderte sich nach Wiederbeginn zunächst nicht. Mit zwei schnellen Toren erhöhte Wolfschlugen sogar auf 20:10 und für die „Schnaken“ schien sich ein Debakel anzubahnen. Dann plötzlich, von einer Minute auf die andere, wendete sich das Blatt. Die Gäste stellten nun auf eine aggressive 4:2-Abwehr um und das zeigte nachhaltige Wirkung bei den Hausherren. Deren Zuspiele kamen nicht mehr an, Sokele und Co. wirkten verunsichert, warfen überhastet und zu oft erfolglos aus unmöglichen Positionen. Während die Zizishäuser also die Schotten dicht machten, entdeckten sie vorne auf einmal ihr großes spielerisches Potenzial. Wie von der Leine gelassen taten sie jetzt das, was zuvor die Hexabanner getan hatten: Sie gingen dahin, wo’s gewöhnlich wehtut, stießen konsequent in die Lücken und kamen Tor um Tor heran, wobei vor allem Maximilian Baum und Maik Zimmermann (sie erzielten zusammen 19 der 28 Treffer) ihr Visier prima eingestellt hatten. 20:14 hieß es nach vier Zizishäuser Treffern in Folge. Diese Schnaken-Stiche taten weh und als die Gäste beim Stand von 22:19 auf drei Tore dran waren, schien die Partie zu kippen. Zwar gelang es Wolfschlugen, seinen Gegner auf Distanz zu halten und den Vorsprung sogar wieder zu vergrößern (27:22, 28:24), doch in den letzten Minuten bissen sich Vasile Opreas Schützlinge regelrecht fest.

Beim Stand von 28:25 verwandelte der starke Maximilian Baum einen Siebemeter, in derselben Minute gelang ihm sogar der Anschlusstreffer zum 28:27. Marcel Rieger brachte die Hexabanner wieder mit zwei nach vorne (29:27), Zimmermann erzielte das 29:28. Die Uhr zeigte noch 38 Sekunden, da bekam Wolfschlugen einen Strafwurf zugesprochen. Der eigentlich so treffsichere Sokele trat an und schien alles klarmachen zu können. Doch er scheiterte an TSVZ-Keeper Tobias Fromhold. Weiterhin aber Ballbesitz für die Gastgeber. Zizishausen ging zur offenen Manndeckung über, eroberte auch das Spielobjekt, holte aber mit der Schlusssirene nur noch einen Freiwurf heraus. Der von Mark Reinl direkt geworfene Ball landete in der vielarmigen Wolfschlugener Abwehr. Das war’s. Hexabanner-Tänze auf der einen, Niedergeschlagenheit auf der anderen Seite.


„Meine Mannschaft war übermotiviert“, sagte Zizishausens Trainer Vasile Oprea. „Die Abwehr war in der ersten Halbzeit eine Katastrophe. Nach dem Rückstand hat meine Mannschaft gute Moral gezeigt und hätte das Spiel drehen können. Nein, enttäuscht bin ich nicht. Es gibt ja noch ein Rückspiel.“


„Wir haben vierzig Minuten lang hervorragenden Handball gespielt und gedacht, jetzt geht alles von allein“, meinte Alen Dimitrijevic, der Trainer des TSV Wolfschlugen. „Aber es war am Ende ein verdienter Sieg, auch wenn es noch knapp wurde.“

Aufstellungen:
TSV  Wolfschlugen: Benjamin Hauptvogel, Manuel Lunz (Tor); Fabian Sokele (8/3), Dominik Merkle (1), Peter Sadowski (4), Henning Richter (1), Christoph Massong, Jannik Lorenz (2), Benjamin Sott, Marcel Rieger (4), Chris Rieke (5), Tobias Schmieder (2), Jona Schoch (2).

TSV Zizishausen: Fromhold; Schorr (3), Geissler, Reinl (1), Chatzigietim, Müller (1), Zimmermann (8), M. Baum (11/5), Minsch (1), Wurster (1), J. Baum (1), Steinhauser (1), Klaric.

Schiedsrichter: Freundt/Haug (TV Rottenburg).

Zuschauer: 750.


 
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RE: TSV Wolfschlugen - TSV Zizishausen

#4 von albrandfichte , 12.12.2011 11:12

Quelle: www.tsv-zizis.de

Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 22:25 Uhr

Zizishausen erwacht zu spät

TSV Wolfschlugen - TSV Zizishausen 29:28 (18:10)

Verwundert rieben sich die zahlreichen Zuschauer zur Halbzeitpause in der Wolfschlugener Sporthalle am Samstagabend die Augen: das soll ein Spitzenspiel in der Württembergliga und darüber hinaus das lang ersehnte Lokalderby zwischen den Hexabannern und den Schnaken sein ?

Zizishausen stand völlig neben sich: war die Mannschaft zu nervös oder hatte man sich einfach selbst zu viel Druck auferlegt hier in Wolfschlugen gewinnen zu wollen ? Im Angriff lief nicht viel zusammen, mit Abspielfehlern gab man dem Gastgeber die Chance zu einfachen Toren im Gegenstoß und bei den wenigen Chancen scheiterte man am Keeper Fabian Hauptvogel. Auch die frühe Auszeit von Trainer Vasile Oprea half nichts, die Schnaken standen nach dem 10:3 mit dem Rücken zur Wand. Oprea konnte wechseln, wie er wollte, es half wenig. Bei der herbeigesehnten Halbzeitpause stand es dann 18:10.

Doch auch nach dem Seitenwechsel ging das Debakel weiter, die ersten drei Angriffe landeten im Seitenaus oder beim Gegner. Erst nach dem 10:20-Rückstand erwachten die Gäste: endlich stand da eine Abwehr auf dem Feld, die diesen Namen auch verdient hatte. Bis auf 22:19 kamen die Schnaken heran. Der Torhüterwechsel bei den Gastgebern kam zur rechten Zeit, denn Manuel Lunz machte drei hundertprozentige Chancen der Zizishäuser zunichte. Wolfschlugen hielt sein Polster bis zum 25:21, aber die Gäste drückten nun mächtig. Immer wieder war Maik Zimmermann aus dem Rückraum erfolgreich, und mit drei Treffern in Folge war Zizishausen dann auf 28:27 (58.) heran. Tobias Fromhold parierte in der Schlußminute einen Strafwurf, aber die Wolfschlugener blieben in Ballbesitz. Erst in den letzten 10 Sekunden ergab sich die Chance zum Gegenangriff, doch mehr als ein direkter Freiwurf nach dem Schlußpfiff sprang dabei nicht mehr heraus.


 
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