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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#16 von guru , 02.03.2012 07:46

Quelle: Südwestpresse Ulm 02.03.2012

TSG Söflingen holt Hellmann
Artikel
Der abstiegsgefährdete Handball-Drittligist TSG Söflingen hat einen Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Kapitän Stefan Klaus (wir berichteten) gefunden. Vom Nachbarn TSV Blaustein (Württembergliga) kommt Markus Hellmann. Der 20 Jahre alte Linkshänder spielte seit der C-Jugend für den TSV Blaustein. Er soll ab der kommenden Spielzeit die vakant gewordene Position des Rechtsaußen in Söflingen besetzen.

Damit setzt die TSG ihren Kurs, junge Spieler aus der Region zu holen, nahtlos fort. Hellmann ist bereits der zweite Spieler, der von Blaustein zur TSG wechselt. Zuvor hatte auch Tim Graf diesen Schritt gemacht.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#17 von guru , 07.03.2012 11:27

Quelle: Südwestpresse Ulm 07.03.2012

Handballer und Ruderfüße
Viele wissen es nicht, aber es ist wahr: Die TSG Söflingen trägt im Wappen einen Pelikan. Wie kam der Vogel da rein - war's der Vereinsboss?

Pelikane gibts in Florida zwar nicht wie Sand am Meer, aber die Wasservögel aus der Gattung der Ruderfüße mit dem dehnbaren Hautsack am Unterschnabel sind erstaunlich stark vertreten im östlichen US-Staat. Deren Anzahl ist mindestens so häufig wie die Gegentore, die der gebeutelte Handball-Drittligist TSG Söflingen in dieser verkorksten Runde hinnehmen musste.

Hier schließt sich der Kreis zum Handball-Bezirk: Dass sich Walter Feucht häufig in Florida aufhält, das ist landläufig bekannt. Der rührige Vereinsboss der TSG Söflingen kümmert sich um viel. Was also liegt näher, als ihm auch das verdienstvolle Engagement unterzujubeln, er wäre der Initiator des Vereinswappens!? Eben dort ist eine Pelikan-Mutter zu finden. "Waauuu" (wow) - entfährt es einem da amerikanisch-schwäbisch und kalt schaudernd den Rücken runter. Der Handball-Mäzen wird doch nicht etwa einen Pelikan von Flori-da nach hier. . .

Tierschützer können beruhigt werden. Die Wahrheit ist gar christlicher Natur: Der Pelikan ist das Erkennungszeichen der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt. In der Christuskirche zu Söflingen ist der Pelikan zu finden und zwar gleich doppelt. Gemeint ist das Bild des Pelikans mit dessen drei Jungen. Seit 1328 - also weit vor Feucht - ist dieses Motiv im Wappen des Klarissenklosters in Söflingen beheimatet. Außerdem bezeugt seit 1343 das Äbtissinnensiegel mit diesem Motiv. Söflingen gehörte zum Kloster und so wurde auch das Zeichen des Pelikans immer wieder verwendet und neu gestaltet. Die Grundlage für diese Darstellung bildet eine Legende aus der Antike wie es in einer Schrift der Kirchengemeinde erklärt wird: "Es gab eine Hungersnot. Als die Pelikan-Küken zu verhungern drohten, riss sich das Elterntier die Brust auf, um seine Nachkommen mit dem eigenen Blut zu nähren. Die Kinder überlebten, das Elterntier starb."

So erhebt sich nun also aktuell für die vom Niedergang so arg bedrohten Söflinger Handball-Küken die Frage, welches Elterntier sich den Hintern, pardon: die Brust aufreißt?

Diese Wörterfolge kann man sich beileibe nicht auf der Zunge zergehen lassen. Die Ballwerfer im Zeichen des Pelikans sind auch so schon über die Maßen gefordert, bereits am kommenden Sonntag, dem Tag des Herrn, kommt der nächste Gegner Balingen. Hat da jemand Blut geleckt? Oder schießt da einer den Vogel ab?

Was die zahlreichen Neuzugänge für die kommende Saison anbelangt, sie können stilsicher ihre Verträge unterzeichnen: Mit einem Pelikan-Füller - das macht zumindest einen guten Eindruck bei den TSGlern. Eines scheint derweil schon lange neun Spieltage vor Saisonschluss besiegelt: Die Söflinger Pelikane müssen sich wohl mit dem Einnisten in der Vierten Liga zufriedengeben.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#18 von guru , 13.03.2012 07:57

Quelle: Südwestpresse Ulm 13.03.2012

Gewonnene Heimstärke eröffnet neue Perspektiven
So schnell kanns gehen im Tabellenkeller: Nach zwei gewonnenen Heimspielen ist in Söflingen erstmals Platz 14 in greifbare Nähe gerückt.

Oft wurde er beschworen, lange haben ihn die Verantwortlichen der TSG Söflingen ersehnt, das Umfeld hatte schon kaum mehr daran geglaubt. Doch jetzt ist er da, der unverkennbare Aufwärtstrend beim Handball-Drittligisten aus der Ulmer Vorstadt.

In den vergangenen sechs Spielen hat das Team von TSG-Trainer Gabor Czako schon so viele Punkte wie in der gesamten Vorrunde geholt. Durch zwei Heimsiege in Folge schaffte Söflingen nun den Anschluss an den Tabellen-14. TuSpo Obernburg. Gleichzeitig bleibt der sichere Nichtabstiegsplatz, Rang 13, mit neun Punkten Entfernung nicht unerreichbar, schließlich gibt es in acht Spielen noch 16 Punkte zu holen.

Da kommt es nicht von ungefähr, dass der ehemalige Söflinger Trainer Ecki Nothdurft am Sonntag verdammt froh war, dass die Niederlage seiner HBW Balingen-Weilstetten II gegen Söflingen mit 31:35 noch halbwegs glimpflich ausging: "Wenigstens haben wir den direkten Vergleich gewonnen. Das kann am Ende noch ganz wichtig sein", sagte der Coach, des Tabellenzwölften, der nach Minuspunkten "nur" sieben Zähler vor Söflingen liegt.

Doch der Blick von TSG-Vorstand Walter Feucht richtet sich auch nach unten. "Vor der Baden-Württemberg-Oberliga ist uns nicht bange, wir werden in kein Loch fallen", sagte Feucht. Er glaubt jedoch, dass die TSG Söflingen beim Erreichen des 14. Platzes eine zweite Chance erhält: "Ich bin mir sicher, dass sich noch der eine oder andere Verein aus finanziellen Gründen aus der dritten Liga zurückziehen wird." In diesem Fall würden die Drittletzten der vier Drittligastaffeln um den freien Platz (oder die freien Plätze) spielen.

Zugleich hat die TSG noch zwei große Trümpfe in der Hand: Zum einen wäre da das leichtere Restprogramm. Die Söflinger spielen noch - Balingen ausgenommen - gegen alle direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Zum anderen kann sie mit ihrem "Lauf" vor heimischer Kulisse den 14. Rang schon am kommenden Sonntag (17 Uhr) im direkten Duell gegen Obernburg erreichen. Es wäre die beste Platzierung seit 22. Oktober 2011.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#19 von guru , 11.04.2012 12:07

Quelle: Südwestpresse Ulm 11.04.2012

Kein Linkshänder im Rückraum
Artikel Bilder (1) Fleißig hat sich Handball-Drittligist TSG Söflingen zuletzt nicht nur auf dem Feld gezeigt. Der Kader für die kommende Saison ist schon jetzt gut bestückt. Allerdings nicht auf allen Positionen. Ein Überblick.

Um das Gesicht der künftigen Söflinger Dritt- oder Viertligamannschaft zu sehen, braucht sechs Spieltage vor Saisonschluss in der dritten Handball-Liga keiner in die Glaskugel zu schauen. Mit zehn Akteuren hat TSG-Handballchef Uli Gebhard bereits Verträge geschlossen oder verlängert - unabhängig vom Klassenerhalt. Bei acht aktuellen TSG-Spielern ist der weitere Weg noch offen, drei haben bereits ihren Abschied zur Sommerpause bekannt gegeben. Auf zwei Positionen besteht bei den Söflinger Handballern noch Handlungsbedarf.

Während TSG-Trainer Gabor Czako bereits heute auf der linken Rückraumseite massig Auswahlmöglichkeiten hätte, sieht es rechts noch mau aus: Alexander Schramm bleibt der TSG auf Halbrechts zwar erhalten, ist aber Rechtshänder. Und ob der bislang einzige Linkshänder im Rückraum, Martin Fiedler, der TSG erhalten bleibt, ist fraglich. Der 33-Jährige hat bereits angekündigt, ab der Sommerpause wieder mehr für seine Familie da sein zu wollen.

"Aktuell suchen wir noch nach einem Linkshänder. Allerdings ist uns nicht bange davor, die kommende Saison nur mit Rechtshändern im Rückraum zu bestreiten", sagt Uli Gebhard. TSG-Coach Gabor Czako müsste das Team dann eben taktisch darauf einstellen. Ebenfalls offen ist noch, ob der 19 Jahre junge Constantin Striebel ein weiteres Jahr als Ersatzmann für Spielmacher Simon Dürner spielen will. "Ich glaube aber schon, dass er bleibt", meint Gebhard.

Auf der rechten Angriffsseite ist der Weggang von Kapitän Stefan Klaus durch die Verpflichtung von Markus Hellmann (Blaustein) kompensiert worden. Allerdings mangelt es der TSG Linksaußen noch an Flexibilität: Philipp Eberhardt kann diese Position zwar spielen, war zuletzt aber am Kreis aktiv. Zumal die Unterschrift des aktuellen Stamm-Kreisläufers, Alexander Schmid, noch aussteht. Sollte Ersatzmann Lukas Baumgarten seine zuletzt überzeugenden Leistungen jedoch halten, wäre Eberhardt als Nachfolger von Linksaußen Roland Kroll eine starke Alternative. Ob Christoph Mezger dann den zweiten Mann hinter dem Noch-Balinger mimt oder Gebhard noch einen der linken Angreifer holt, "mit denen wir in Gesprächen stehen", hängt davon ab, ob Mezger einen Arbeitsplatz in Ulm bekommt. "Dann würde er sicher bei uns bleiben. Hier ist aber noch nichts entschieden", berichtet der TSG-Manager.

Ebenso ist noch offen, wer Torhüter neben dem vergangene Woche verpflichteten Samuel Beha wird. Mit beiden bestehenden Söflinger Schlussmännern kann sich die TSG eine weitere Saison vorstellen. "Markus Brodbeck hat sein Bleiben als möglich bezeichnet, allerdings hängt dies noch von beruflichen Faktoren ab", gibt Gebhard den aktuellen Wasserstand bei dieser Personalie an. Sollten sich er und Manuel Weinbuch zur TSG bekennen, hätte Gebhard die Qual der Wahl. "Allerdings warten wir auch nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag." Soll heißen: Die TSG sucht weiter nach einem zweiten Schlussmann.

Das Grundgerüst steht also. Bei allen Wackelkandidaten wird auch eine Rolle spielen, in welcher Liga die Söflinger künftig antreten. Dies entscheidet sich spätestens nach den möglichen Relegationsspielen im Falle des Rückzugs eines Ligakonkurrenten Ende Mai. Dann sollte auch das letzte Argument pro oder contra Söflingen gefallen sein.



TSG Söflingen 2012/2013

Zugänge: Tim Rodloff (Laupheim), Samuel Beha, Philipp Eberhardt (beide Balingen/Weilstetten II), Tim Graf, Markus Hellmann (beide Blaustein), Janis Bauer (Langenau/Elchingen).

Abgänge: Roland Kroll (Horkheim), Stefan Klaus (Lauterstein), Ralf Abend (Karriereende).

Offen: Markus Brodbeck, Manuel Weinbuch, Martin Fiedler, Christoph Mezger, Alexander Schmid, Constantin Striebel, Kilian Ziegelmaier, Stefan Bormann.

Kader (Stand heute): Samuel Beha, Markus Hellmann, Lukas Baumgarten, Philipp Eberhardt, Janis Bauer, Peter Feigl, Tim Graf, Simon Dürner, Tim Rodloff, Alexander Schramm.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#20 von guru , 03.05.2012 11:07

Quelle: Südwestpresse Ulm 03.05.2012

Neuer Linksaußen für TSG Söflingen

Die Drittliga-Handballer der TSG Söflingen haben für den Abgang von Roland Kroll zum TSB Horkheim zum Saisonende Ersatz gefunden: Der 26 Jahre alte Linksaußen Andreas Schaaf von Ligakonkurrent TSV Neuhausen/Filder wechselt zur kommenden Spielzeit an die Donau.

Schaaf, der in Börtlingen bei Göppingen das Handballspielen gelernt hat, erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag. "Wir gehen davon aus, einen der stärksten Linksaußen der 3. Liga zu uns geholt zu haben", erklärte TSG-Handballchef Uli Gebhard gestern zur Verpflichtung des Versicherungskaufmanns, der in der laufenden Saison in 22 Spielen 50 Treffer für Neuhausen erzielt hat.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#21 von guru , 08.05.2012 12:11

Quelle: Südwestpresse Ulm

TSG Söflingen: Drittligist TSG Söflingen kann für die Relegation planen. Man wird den drittletzten Platz kaum noch verlassen und wäre damit abgestiegen. Nun aber hat der Meister der Nordsee-Oberliga auf den Aufstieg verzichtet, sodass Söflingen in den Genuss der Relegation kommen dürfte. Martin Fiedler (früher TV Neuhausen) scheint von der TSG Söflingen zum Württembergligisten SG Ober-/Unterhausen zu wechseln.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#22 von guru , 08.05.2012 12:12

Quelle: Südwestpresse Ulm

NACHGEFRAGT: "Wir ziehen das durch!"
Artikel Handballer Martin Fiedler, scheidender Rückraum-Stratege der TSG Söflingen, sieht gute Chancen, dass über die Relegation die dritte Klasse gehalten wird.

Herr Fiedler, üblicherweise laufen Verträge Ende Mai aus. Söflingen ist in der glücklichen Lage, über eine Zusatzschicht die dritte Liga halten zu können. Die Relegation dauert aber gar bis in den Juni hinein. . .

MARTIN FIEDLER: Da hab ich im Vertrag noch gar nicht nachgeschaut. Aber es ist doch selbstverständlich: Wir ziehen das durch - egal, aus welcher Ecke Deutschlands die Gegner kommen.

Es hieß, dass Sie nach der Saison zum Württembergligisten Ober-/Unterhausen wechseln. . .

FIEDLER: Das stimmt nicht. Ich höre auf. Ich werde definitiv in der kommenden Saison für keinen Verein mehr auflaufen.

Die TSG hat eine erstaunliche Wandlung hinter sich. Unter Heiko Burmeister ging rein gar nichts, erst Gabor Czako hat das Team in die Spur gebracht. Woran lags?

FIEDLER: Gabor Czako hat die Fähigkeit, Spieler auf ein Ziel einzustellen und auf spezielle Aufgaben vorzubereiten. Er kann die Spieler in der Struktur zu festigen. Er hat der Mannschaft wieder das nötige Selbstbewusstsein eingeflößt.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#23 von guru , 04.06.2012 12:48

Quelle: Südwestpresse Ulm

KOMMENTAR: Fehlbesetzung zu spät korrigiert

Überraschend kommt der Abstieg der TSG Söflingen ja nicht gerade. Dennoch gilt es nun, die Ursachen für die verkorkste Saison herauszuarbeiten, damit nicht noch einmal dieselben Fehler gemacht werden.

Sicherlich war die Verpflichtung des Drittliga-unerfahrenen Trainers Heiko Burmeister im Nachhinein keine glückliche Entscheidung der Söflinger Führungsebene. Diese Fehlbesetzung wurde mit einer Bilanz von 3:17 Punkten bitter bestraft.

Die TSG-Macher Uli Gebhard und Walter Feucht geben unumwunden zu, dass zudem der Wechsel auf Gabor Czako im November 2011 zu spät kam. Der ehemalige Söflinger Stammspieler kannte die dritte Liga mit den Gegnern der TSG und deren Spielweise deutlich besser. Doch die Hebel, an denen er ansetzte, wirkten einen Tick zu spät. Allerdings hat er eine Struktur in die Mannschaft gebracht, an der unbedingt festgehalten werden muss. Dass Sportmanager Gebhard gemeinsam mit Czako den Kader für die neue Saison früh festgezurrt hat, ist dafür ein gutes Zeichen.

Welche Auswirkungen der Söflinger Abstieg auf die Handballregion hat, bleibt abzuwarten. Der Nachwuchsförderung in der Region ist die Abwesenheit in der Drittklassigkeit - der Kaderschmiede zur 1. Bundesliga - sicher nicht zuträglich. Wer sich auf dem Weg zu Frisch Auf Göppingen oder HBW Balingen/Weilstetten befindet, wird sein Talent nun eher in Stuttgart, Friedberg oder Neuhausen/Filder zeigen als bei der TSG Söflingen, die jetzt wieder im klassischen Amateurbereich spielen muss.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#24 von guru , 04.06.2012 12:49

Quelle: Südwestpresse Ulm

Kader für die Saison 2012/2013 steht

Durch die Zusagen von Torhüter Manuel Weinbuch und dem künftigen Torwarttrainer Markus Brodbeck ist der Kader für die neue Saison quasi komplett. Nur nach einem Linkshänder für den Rückraum wird weiter gesucht. "Konkretes gibt es da aber noch nicht zu vermelden", erklärt Handballchef Uli Gebhard.

Als Abgänge stehen Roland Kroll (Horkheim), Christoph Mezger, Kilian Ziegelmaier (beide unbekannt), Kapitän Stefan Klaus (Lauterstein), Routinier Ralf Abend (Karriereende) und Martin Fiedler fest. Letzterer will ebenfalls nicht mehr auf Torejagd gehen, sondern seine volle Aufmerksamkeit der Familie widmen. Eine dritte Rückkehr nach Söflingen scheint bei Fiedler jedoch nicht ausgeschlossen: "Er behält natürlich die Verbindung zu uns und wir behalten seinen Pass", so Gebhard.

Offen ist noch der Verbleib von Constantin Striebel und Stefan Bormann. Rückraumstratege Striebel wartet noch auf das O.k. an der Ulmer Uni, Rechtsaußen Bormann hat noch keine Zusage von einem Arbeitgeber in der Region. "Wenn uns Bormann verlässt, müssen wir auf Rechtsaußen sicher noch etwas tun", meint Gebhard.

Der Kader 2012/2013 sieht vorläufig so aus: Samuel Beha und Manuel Weinbuch im Tor, Philipp Eberhardt (HBW II) und Alexander Schaaf (Neuhausen/Filder) auf Linksaußen, Lukas Baumgarten und Alexander Schmid am Kreis, Rechtsaußen Markus Hellmann (Blaustein), Peter Feigl und Janis Bauer (Langenau) im linken Rückraum, Simon Dürner und Tim Graf (Blaustein) in der Mitte sowie die variablen Rückraumspieler Alexander Schramm und Tim Rodloff (Laupheim).

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#25 von guru , 11.07.2012 07:38

Quelle: Südwestpresse Ulm

3. Liga noch nicht vom Tisch
Die Finanzprobleme beim HV Stuttgarter Kickers könnten der abgestiegenen TSG Söflingen vielleicht doch noch den Weg in die 3. Liga ebnen. Mehr als ein Hoffnungsschimmer ist das für die Handballer aber nicht.

Sportlich sind die Handballer der TSG Söflingen in der Relegation schon lange abgestiegen, der Verein plant seit Wochen an der kommenden Spielzeit in der Baden-Württemberg-Oberliga. Doch so ganz abgehakt ist das Thema 3. Liga immer noch nicht. Die fortwährenden Finanzprobleme der Stuttgarter Kickers halten den Deutschen Handball-Bund (DHB) in Alarmbereitschaft, bei einem Rückzug des Drittligisten aus der Landeshauptstadt könnten sich für die TSG wieder ganz neue Möglichkeiten auftun.

"Wenn die Kickers doch noch zurückziehen, könnten wir darüber nachdenken, einen Teilnehmer aus der Abstiegsrelegation in die 3. Liga nachzuziehen - sofern es die Zeit dann noch erlaubt", erklärt Drittliga-Spielleiter Michael Kulus vom DHB. Der Verband müsse dann aber zunächst den Relegations-Zweiten HSG Pohlheim fragen, ob dieser in der kommenden Saison in die 3. Handball-Liga aufrücken möchte. Hat Pohlheim kein Interesse, wäre die TSG Söflingen als Drittplatzierter dran. Viel Zeit wäre aber nicht mehr: Die neue Drittligasaison beginnt am 1. September.

Es sind theoretische Rechenspiele, die angesichts der sich verschärfenden Situation bei den Kickers allerdings rasch eintreten können. Die Stuttgarter mussten ihren Trainingsauftakt auf unbestimmte Zeit verschieben, da sie wegen ausstehenden Zahlungen von der Stadt keine Halle mehr zur Verfügung gestellt bekommen. Auch hat der Verein alle Verhandlungen mit neuen Spielern auf Eis gelegt. Bereits in dieser Woche könnte bei den Kickers eine Entscheidung für oder gegen die Weiterführung des Spielbetriebs fallen. Dann würde der DHB-Regionalrat zusammenkommen und über die Aufnahme einer weiteren Drittligamannschaft beraten. "Schließlich hat der DHB großes Interesse daran, dass alle Staffeln vollzählig sind", so Kulus.

Die TSG Söflingen genießt diese Aussagen mit Vorsicht: "Meines Wissens nach geben die Drittliga-Statuten so eine Regelung gar nicht her", sagt Söflingens Handballchef Uli Gebhard. "Eigentlich müssten die Kickers bei einer Insolvenz oder freiwilligem Spielverzicht als erster Absteiger der kommenden Saison feststehen." Sollten die DHB-Gremien jedoch zu der von Kulus angekündigten Entscheidung kommen und Polheim auf eine Drittliga-Teilnahme verzichten, "müssten wir ernstlich darüber nachdenken", so Gebhard.

Was ein möglicher Klassenerhalt der TSG Söflingen in letzter Sekunde wiederum für die HSG Langenau/Elchingen bedeuten würde, ist noch völlig offen. "Da an diesem Thema so viele Eventualitäten hängen, können wir hierzu noch keine Auskunft erteilen", sagt BWOL-Spielleiter Horst Keppler. Die HSG musste nur wegen des Abstiegs der Söflinger den Gang in die Württembergliga antreten.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#26 von albrandfichte , 12.07.2012 14:19

12.07.2012,09:26

HVW Pressemitteilung: HV Stuttgarter Kickers


Der HV Stuttgarter Kickers hat durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 11.07.2012 seinen vollständigen Spielbetrieb eingestellt.

Die Mitgliederversammlung des HV Stuttgarter Kickers hat einen Antrag auf Spielklassenübertragung aller Spielrechte auf den SV Stuttgarter Kickers beim Handballverband Württemberg e.V. gestellt.

Die Möglichkeit einer Übertragung des Spielrechts für die 3. Liga der Männer ist gemäß den Ordnungen des DHB ausgeschlossen.

Der Handballverband Württemberg e.V. stimmt, vorbehaltlich einer weiteren notwendigen Zustimmung des Landesausschuss Spieltechnik von Handball Baden-Württemberg, dem Ansinnen der Übertragung von Spielklassenrechten, einschließlich der Baden-Württemberg Oberliga Frauen, auf den SV Stuttgarter Kickers zu.

Die Zustimmung zur Übertragung erfolgt unter Voraussetzungen, insbesondere dem Antrag des SV Stuttgarter Kickers auf Übertragung der Spielrechte.

Alle Voraussetzungen müssen bis zum 23. Juli erfüllt werden.

Geschäftsführendes Präsidium
Handballverband Württemberg e.V.

 
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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#27 von guru , 13.07.2012 07:14

Quelle: Südwestpresse Ulm 13.07.2012

Kickers melden Drittligateam ab
Die Abmeldung des HV Stuttgarter Kickers halten die Hoffnungen der Söflinger Handballer auf die Rückkehr in die Drittklassigkeit am Leben.

Jetzt ist es amtlich: Der HV Stuttgarter Kickers wird in der kommenden Saison nicht am Spielbetrieb in der 3. Handball-Liga teilnehmen. Der Stuttgarter Traditionsklub hat in seiner Mitgliederversammlung den vollständigen Spielbetrieb eingestellt. Zwar wird das Spielrecht auf den Schwesternverein SV Stuttgarter Kickers übertragen.

Doch der Württembergische Handballverband (HVW) teilte gestern mit: "Die Möglichkeit einer Übertragung des Spielrechts für die 3. Liga der Männer ist gemäß den Ordnungen des DHB ausgeschlossen."

Wie am Mittwoch berichtet, berät der Deutsche Handball-Bund (DHB) nun darüber, ob er die Stuttgarter in der kommenden Saison als ersten Absteiger führt oder den Relegationsverlierern Pohlheim und Söflingen die Möglichkeit zum kurzfristigen Klassenverbleib geben kann. Laut Drittliga-Spielleiter Michael Kulus ist noch alles möglich: "Aktuell prüfen die Juristen, ob es die Spielordnung rechtlich zulässt, noch einen Verein kurzfristig nach oben zu ziehen." Nach wie vor sei es der Wunsch des DHB, die drei Drittliga-Staffeln vollzählig zu halten. "Aber ich bin kein Jurist und kann die rechtliche Situation schwer abschätzen."

Nach wie vor wäre allerdings zunächst die HSG Pohlheim an der Reihe, die im Relegationsfinale an Söflingen-Besieger Eintracht Hagen gescheitert ist. "Der Verein stimmt darüber am Samstag ab. Ich gehe davon aus, dass wir die Chance ergreifen würden", sagte Pohlheims Vorsitzender Horst-Günther Schmandt gestern. Allerdings gehe er genauso wie die Söflinger davon aus, dass die rechtliche Situation wohl keinen Nachrücker zulässt.

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#28 von guru , 13.07.2012 07:20

Quelle: Südwestpresse Ulm 13.07.2012

Einladungsturnier der TSG
Spielstarke Mannschaften gibt es beim Einladungsturnier der TSG Söflingen morgen in der Ratiopharm-Sporthalle zu sehen. Im Rahmen des Söflinger KUSS steigt ab 13 Uhr das Handball-Kräftemessen zwischen TSV Friedberg (3. Liga), TSG Söflingen (BWOL), SC Vöhringen (Württembergliga) und TSV Ottobeuren (Bayernliga).

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RE: Alles rund im die TSG Söflingen

#29 von guru , 16.07.2012 08:57

Quelle: Südwestpresse Ulm 16.07.2012

TSG Söflingen ist der weinende Dritte
Es gibt einen Nachrücker in die 3. Handball-Liga. Aber nicht Söflingen, sondern die hessische HSG Pohlheim kommt zum unverhofften Klassenerhalt.

Jetzt gibt es schon zum zweiten Mal die Möglichkeit, nach dem sportlichen Abstieg doch noch in der 3. Handball-Liga zu bleiben - und die TSG Söflingen ist wieder nicht dabei. Nur wenige Tage, nachdem die Stuttgarter Kickers ihre Mannschaft aus finanziellen Gründen abgemeldet haben, entschied der Deutsche Handball-Bund (DHB), einen Nachrücker für die Anfang September beginnende Saison 2012/2013 zuzulassen.

"Wir haben diese Möglichkeit rechtlich prüfen lassen und sind mit DHB-Präsidium und -Regionalrat übereingekommen, dass wir die neue Saison mit 16 Mannschaften bestreiten werden", erklärte Drittliga-Spielleiter Michael Kulus gestern auf Nachfrage. Bei der Wahl des Nachrückers erhalte die HSG Pohlheim als Verlierer des Relegationsfinales klar den Vorzug vor der TSG Söflingen, die bereits in der ersten Runde an Hagen scheiterte.

Der DHB hatte folgende Frage zu klären: Zählen die Stuttgarter Kickers erst als erster Absteiger der neuen Saison oder gibt es eine Möglichkeit, doch noch einen der Absteiger der vergangenen Saison in die Drittklassigkeit zurückkehren zu lassen? "In einigen Verbänden gilt der 1. Juli als Fixtermin für diese Frage, aber das ist bei uns nicht festgeschrieben", erklärte Kulus nun. Soll heißen: Die Saison beginnt mit dem ersten Meisterschaftsspiel Anfang September, davor sind noch Änderungen an der Zusammensetzung der Staffeln möglich.

Genau das kritisiert die TSG Söflingen, die sich von jeher als rechtmäßiger Drittligist sieht. TSG-Handballchef und Rechtsanwalt Uli Gebhard prangert an: "Dafür, dass der in unserer Staffel (Süd) freigewordene Platz von der Mannschaft einer anderen Staffel besetzt werden könnte, gibt die DHB-Spielordnung nichts her." Die einzig logische Konsequenz der Abmeldung von Südklub Stuttgarter Kickers sei nach §39 der nachträgliche Klassenerhalt der TSG Söflingen. Durch die Zulassung eines weiteren Drittligisten habe der DHB den Kickers-Rückzug in die abgelaufene Saison eingeordnet, in der die TSG Söflingen Drittletzter wurde. Zweites Argument von Gebhard: "Falsch war schon, dass Pohlheim nach dem Verzicht seines ersten Relegationsgegners automatisch für die Endrunde qualifiziert war." Laut Statuten hätte eine Runde unter den drei Relegationsgegnern gespielt werden müssen.

Fakt ist: Pohlheim hat das Angebot des DHB angenommen, während Söflingen nach dem sportlichen Aus nun auch am Grünen Tisch das Nachsehen hat. Jedoch beraten die Söflinger nun darüber, ob sie gegen den DHB-Beschluss Einspruch erheben, sagte TSG-Vorsitzender Walter Feucht gestern. Das letzte Wort in Sachen 3. Liga scheint also immer noch nicht gesprochen.




PRO & CONTRA: Gerechtigkeit sieht anders aus

Dass sechs Wochen vor dem Saisonstart in der 3. Liga ein Platz am Grünen Tisch vergeben werden muss, ist schon traurig genug. Dass dieser jedoch nicht nach sportlichen Gesichtspunkten, sondern relativ willkürlich erfolgt, entbehrt jeglichem Gerechtigkeitssinn. Ebenso wie Söflingen wurde die HSG Pohlheim Drittletzter in ihrer Staffel und verlor genauso gegen Relegationssieger Eintracht Hagen - nur deutlich höher als Söflingen (-15 zu -7 Tore) und ohne die erste Relegationsrunde gespielt zu haben, da der Gegner aus der Nordstaffel absagte.

Wer hat es nun mehr verdient, eine weitere Drittligasaison dranzuhängen? Die HSG Pohlheim, die ohne großes Zutun weit weg von den Stuttgarter Kickers in den Genuss zwischen 3. und 4. Liga wählen darf, oder die TSG Söflingen, die wegen der hinausgezögerten Insolvenz der Kickers erst die Relegation bestreiten musste? Die Gerechtigkeit ist klar auf Seiten der TSG. Ob es das Recht auch ist, wird sich bei einer möglichen Klage der Söflinger zeigen.

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