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HSG Friedrichshafen/Fischbach-HC Lustenau

#1 von albrandfichte , 16.02.2013 10:27

Quelle: Schwäbisch-Zeitung

Häfler Handballer empfangen Vorarlberg
Drei Mannschaften schickt der favorisierte HC Lustenau nach Friedrichshafen


Auch an diesem Wochenende sind die beiden See-Handballteams TV Langenargen und HSG Friedrichshafen-Fischbach gefordert. (Foto: Fabian Repetz.)

Von Thomas Schlichte

FRIEDRICHSHAFEN Es hat schon etwas von inoffiziellen deutsch-österreichischen Meisterschaften, die da ab heute Nachmittag in Friedrichshafen beziehungsweise Fischbach steigen. Denn der HC Lustenau gibt gleich mit drei Handball-Mannschaften in drei verschiedenen Spielklassen seine prominente Visitenkarte in der Zeppelin- und Messestadt ab.

Prominent deshalb, weil die Gäste aus Vorarlberg in der Handball-Bezirksliga der Männer um den Titel mitspielen. Deshalb ist die gastgebende HSG Friedrichshafen-Fischbach I heute Abend (20 Uhr, Sporthalle Fischbach) krasser Außenseiter gegen den Tabellenzweiten. Und das nicht nur, weil der HCL die Häfler Spielgemeinschaft im Hinspiel phasenweise vorführte. „Für mich ist Lustenau in jedem Fall klarer Favorit, aber in dieser Liga hat man immer eine kleine Außenseiterchance“, betont HSG-Coach Ralf Becker, der auf Patrick Winghardt (berufsbedingt) und Florian Rodi (Augenverletzung) verzichten muss. Florian Knoblauch wird auf die Zähne beißen und auflaufen, obwohl er noch an einer Armverletzung laboriert.

 
albrandfichte
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RE: HSG Friedrichshafen/Fischbach-HC Lustenau

#2 von albrandfichte , 18.02.2013 14:01

Quelle: Schwäbische-Zeitung

HSG ist nicht schnell genug für den HC Lustenau
Beim 19:29 muss sich der Häfler Handball-Bezirksligist dem starken Tempospiel des Aufstiegskandidaten beugen

Kein Durchkommen: Tobias Oschwald (Zweiter von links) scheitert beim Versuch, gegen die Gästeabwehr einen Torwurf anzusetzen. (Foto: Fabian Repetz)

Von Thomas Schlichte

Fischbach Nicht wirklich eine Siegchance haben die Handballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach am Samstagabend gegen den HC Lustenau gehabt. Am Ende setzte sich der Tabellenzweite bei der Häfler Spielgemeinschaft deutlich und hochverdient mit 29:19 durch und bleibt somit Spitzenreiter TV Weingarten auf den Fersen. „Auf den Fersen geblieben“ wären die HSG-Männer von Coach Ralf Becker gerne ihrem Gegner öfter – zumindest dann, wenn die Gäste aus Vorarlberg einen ihrer unzähligen Gegenstöße ausspielten. Und das besonders in der Schlussphase einer sehenswerten Partie, als der Häfler Spielgemeinschaft die Puste ausging.

Denn zu Beginn des Spiels machte die HSG dem Gegner das Leben schwer, ging in der Abwehr konzentriert und aggressiv zu Werke. Lediglich im Angriff erlaubten sich die Hausherren einige Fehlwürfe oder zu überhastete Abschlüsse. In einigen Situationen fehlte es gegen den favorisierten Kontrahenten, der den Gastgebern bereits im Hinspiel (31:20) nicht den Hauch einer Chance ließ, da an Ruhe und etwas mehr Übersicht.

Lücke oftmals schnell geschlossen

Darüber hinaus schaffte es die HCL-Abwehr meistens in letzter Sekunde, die sich bietende Lücke zu schließen und den Abpraller am Mittelblock zu einem gefährlichen Konter werden zu lassen. Stefan König tat sich hier besonders hervor, er sollte es am Ende auf insgesamt sieben Treffer bringen.

Beim 10:13 aus Sicht des Tabellensechsten wurden die Seiten getauscht, Roland Ropoli ersetzte Rainhard Kohler im Kasten der Vorarlberger. Eine Maßnahme mit Erfolg, schließlich hielt der gleich einmal den einen oder anderen Wurf fest und schickte König und dessen Nebenleute blitzschnell auf die Reise nach vorne. Plötzlich wurde aus einem 14:12 ein 19:13 für den HC Lustenau, der somit eine kleine Vorentscheidung erzielt hatte.

Denn die HSG schaffte die Wende trotz einiger taktischer und personeller Umstellungen nicht mehr. Im Gegenteil, der Rückstand wuchs weiter an und betrug zum 19:29-Endstand stolze zehn Tore. „In der ersten Halbzeit haben wir recht ordentlich gespielt, aber Lustenau ist eben unheimlich schnell und athletisch richtig gut“, betonte Ralf Becker. „Wir konnten dann gegen Ende einfach nicht mehr mithalten. Ich hoffe, dass das beim nächsten Spiel wieder anders aussieht.“

Das steigt dann am Samstag, 23. Februar, ab 20 Uhr bei der TSG Ehingen.

Für die HSG Friedrichshafen-Fischbach sind am Samstag angetreten: Robakowski, Illers (Tor); Winghardt (5), Weisner (5/2), Schöberl (4), Kevin Stehle (2), Westerholt (1), Alex Stehle (1), Baumann (1), Knoblauch, Oschwald, Schicketanz.

 
albrandfichte
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RE: HSG Friedrichshafen/Fischbach-HC Lustenau

#3 von albrandfichte , 19.02.2013 10:18

Quelle: www.hcl.at



Geschrieben von Roman

Die Herrenmannschaft des HC Bösch Bauen&Wohnen Lustenau erringt in Friedrichshafen/Fischbach trotz vieler Fehler noch einen eindrucksvollen 19:29 Auswärtserfolg. Die Gastgeber können das hohe Tempo nur in der ersten Halbzeit mitgehen und mussten unser Herrenteam schlussendlich ziehen lassen.

Durch das spielfreie Wochenende hatte man 2 Wochen Zeit intensiv zu trainieren, Fehler zu korrigieren und Blessuren auszuheilen. Doch dann kam alles ganz anders als gedacht: Ein Todesfall (Vater von Trainer Gyula Csuti verstarb letzte Woche - ganz viel Kraft an Familie und Angehörigen!), Krankheit und Abwesenheiten, wodurch die Mannschaft so gut wie nie zusammentrainieren konnte, brachte den Plan etwas durcheinander. Aber unsere Jungs ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und bestätigen in Friedrichshafen die momentane Topform.

Die Mannschaften hatten sich aufgewärmt, die Zuschauer auf der Tribüne eingefunden und die Damen im Spiel zuvor mit 15:23 bereits vorgelegt. Es war also eindeutig an der Zeit anzufangen. Es entwickelte sich von Beginn weg eine schnelle Partie, doch unsere Herren taten sich anfangs etwas schwer. Abstimmungsunstimmigkeiten und technische Fehler sorgten immer wieder für Ballverluste und auch die Tatsache, dass die junge Truppe von Coach Ralf Becker das hohe Tempo mitgingen und ihrerseits versuchten zu einfachen Toren zu kommen, überraschte unsere Herren. Allerdings taten sich auch die Gastgeber schwer im Abschluss, wodurch sich trotz der hohen Spielgeschwindigkeit verhältnismäßig wenig Tore einstellten. Diesen Umstand konnten sich vor allem die Torhüter auf beiden Seiten anheften, die mit zahlreichen Paraden glänzten. Raini Kohler entschärfte etliche Würfe und bügelte so die Fehler seiner Vorderleute immer wieder aus. Dann schien der Knoten nach 14 Minuten endlich geplatzt zu sein und man setzte sich auf 2:6 ab. Heimcoach Becker sah den Zeitpunkt gekommen, seine grüne Karte zu nützen und den Lauf unserer Jungs zu unterbrechen - mit Erfolg. Unsere Akteure machten weiterhin zu viele Fehler und die "Häfler" konnten wieder auf 6:6 aufschließen.Die HCL-Herren legten wieder etwas zu und konnten bis zur Pause erneut einen kleinen Vorsprung herausspielen. Mit dem Stand von 10:13 gings in die Halbzeit.

In der Kabine sprach Trainer Gyula Csuti die Fehler nochmal gezielt an und mahnte seine Schützlinge doch zu mehr Konzentration. Die Differenz von 3 Toren war gegen eine so engagierte Mannschaft wie Friedrichshafen alles andere als beruhigend. Der Anfang der zweiten Hälfte ähnelte noch sehr der gesamten ersten Spielzeit. Hohes Tempo, aber Fehler auf beiden Seiten und stark aufspielende Torhüter zwischen den Pfosten - auch Roland Ropoli parierte nach dem Wechsel zahlreiche Würfe. Nun merkte man den Hausherren jedoch die Belastung an, wogegen unsere Spieler weiterhin dahin marschierten. Auch die Effizienz im Angriff konnte im Gegensatz zur ersten Halbzeit verbessert werden. Somit setzte sich der HCL im Laufe immer weiter ab. Am Ende verbuchten unsere Herren mit 29:19 einen weiteren Auswärtssieg und liegen weiterhin voll im Plan.

"Auswärts tun wir uns immer etwas schwerer und man merkte einfach den Umstand, dass wir in letzter Zeit kaum zusammen trainiert haben, aber die Jungs haben sich in der zweiten Halbzeit toll zusammengerissen", resümierte Coach Csuti. "Die Trainingssituation sollte sich demnächst wieder verbessern und dann werden die Fehler auch automatisch wieder weniger werden."

Nächste Woche gastiert mit Bregenz im letzten Liga-Derby der Saison ein schwerer Brocken in der HCL-Halle. Die Hauptstädter haben sich nach holprigem Start wieder auf Platz 4 vorgearbeitet und werden mit ihrer starken Defensive und körperlich starken Akteuren keine einfache Aufgabe für unsere Jungs. Mit den Fans im Rücken schaffen es unsere Herren jedoch vielleicht ihren momentanen Erfolgslauf fortzusetzen.

Abschließend noch ein herzliches Dankeschön an die Fans, die Mühe auf sich genommen haben unsere Mannschaft in der Ferne zu unterstützen! Es ist immer wieder eine Freude!

HSG Friedrichshafen-Fischbach - HC Bösch Bauen&Wohnen Lustenau 19:29 (10:13)

Für den HCL im Einsatz:
Kohler, Ropoli - im Tor, Mayer, Kandemir, König (7), Bösch Robert (1), Holzer (3), Antal (5/3), Horeschy (4), Maux, Schneider, Hagen (4), Dangel (5)
Betreuerteam: Gyula Csuti, Gerhard Kremmel und Edi Bösch am Schiedsgericht

 
albrandfichte
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HSG Friedrichshafen/Fiscbach- TV 02 Langenargen

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