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HSG Winzingen/Wißgoldingen-SG Herbrechtingen/Bolheim

#1 von albrandfichte , 15.01.2013 09:30

Quelle: www.hsg-tvw.de

Vorschau

Am kommenden Samstag trifft die erste Männermannschaft zuhause in der Lautertalhalle auf die SG Herbrechtingen/ Bolheim. Die Gäste stehen punktgleich mit der HSG auf dem fünften Tabellenplatz. Im Hinspiel musste man sich nach einer spannenden Partie knapp mit 22:21 geschlagen geben. Allen voran der Torhüter und der wurfgewaltige Rückraum der SG konnten dabei in der entscheidenden Phase Akzente setzen. Dies gilt es am kommenden Wochenende in den Griff zu bekommen. Konzentration beim Abschluss und die nötige Aggressivität in der Defensive sind Voraussetzung um das Heimspiel möglichst erfolgreich zu gestalten. Bereits die vergangene Saison hat gezeigt, dass die Spiele gegen Herbrechtingen/ Bolheim zur besonderen Sorte gehören. Es treffen zwei Teams aufeinander, welche sich nichts schenken werden. Die Trainer Marc Neher und Jochen Keller können dabei aus dem vollen Schöpfen. Mit der nötigen Unterstützung von den Zuschauerrängen sollte es der Mannschaft gelingen können, beide Punkte in heimischer Halle zu behalten.

 
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RE: HSG Winzingen/Wißgoldingen-SG Herbrechtingen/Bolheim

#2 von albrandfichte , 22.01.2013 10:03

Quelle: www.hsg-tvw.de

Schwache zweite Halbzeit kostet Punkt

Wie nah Licht und Schatten beieinander liegen können, dass musste die HSG Winzingen/ Wißgoldingen am vergangenen Samstag erleben. Gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim reichte es nur zu einem 29:29 unentschieden.

Die Gastgeber erwischten dabei den besseren Start. Schnell konnte man drei Tore vorlegen. Doch Herbrechtingen/ Bolheim ließ sich nicht abschütteln und kam immer wieder bis auf ein Tor heran. So war es bis zum 9:8 ein offener Schlagabtausch. Erst dann bekam die HSG den Gegner besser in den Griff. Angetrieben vom starken Timo Gresser im Tor gelang es den Neher/ Keller Schützlingen immer öfter aus den Ballgewinnen Kapital zu schlagen. Über 13:9 konnte die Heimmannschaft bis zur Pause auf 19:14 erhöhen. Zufrieden ging man in die Pause und nahm sich zur zweiten Halbzeit vor, genau dort weiterzumachen wo man aufgehört hat. Zu Beginn konnte der Gegner noch auf Distanz gehalten werden. Dann allerdings kam es zu einem unerklärlichen Bruch im Spiel von Winzingen/ Wißgoldingen. In den kommenden 15 Minuten gelang der HSG so gut wie nichts mehr. Die Gäste nutzten die Schwächephase eiskalt aus. Der vorgezogene Abwehrspieler von Herbrechtingen/ Bolheim ließ keinen geordneten Spielaufbau mehr zu und die Mannschaft um Kapitän Heilig verstrickte sich immer mehr in Einzelaktionen. Wie schon in der Vorwoche schien es als würde man sich wieder selbst ein Bein stellen, als aus dem zeitweiligen sechs Tore Vorsprung plötzlich ein drei Tore Rückstand wurde. Beim Stand von 25:28 zog Trainer Neher die Reißleine. In der Auszeit fünf Minuten vor dem Ende schwor er seine Mannschaft nochmals ein. Es zeigte Wirkung. Plötzlich war die Angst vorm Siegen abgelegt und die HSG konnte durch vier Tore in Folge 30 Sekunden vor Schluss wieder in Führung gehen. Der letzte Angriff gehörte dann jedoch den Gästen. Den Gastgebern gelang es nicht Herbrechtingens Rückraumkanonier Wurelly entscheidend unter Druck zu setzen, so dass dieser den Ball quasi mit der Schlusssirene zum letztendlich gerechten Unentschieden ins linke Kreuzeck hämmerte.
Es spielten:

Wirtl, Gresser; Corces (2). Fischer, Helmer (1), De Pompa (4), T. Dangelmaier (2/1), N. Heilig (4), Bühler, B. Heilig (3), Rieger, Brühl (2), M. Dangelmaier (9/2), Jentsch (2)

 
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RE: HSG Winzingen/Wißgoldingen-SG Herbrechtingen/Bolheim

#3 von albrandfichte , 22.01.2013 10:12

Quelle: www.shb.in


Männer I : HSG Winzingen/Wißgoldingen : SHB - 29:29 (19:14)

Die Spielgemeinschaft musste nach dem tollen Sieg gegen Bad Saulgau vorige Woche neben dem langzeitverletzten Adam auch auf Hofmann verzichten. Zudem musste Trainer Jooß zur gleichen Zeit in Vöhringen als Spieler ran. Co-Trainer Sigl hatte das Kommando gegen die starken Gastgeber. Schon im Hinspiel hatte man mit dem sehr robusten Gegner seine Schwierigkeiten und siegte nur knapp. Winzingen/Wißgoldingen legte mit ihrem wendigen Mittespieler de Pompa gleich gut los und ging schnell in Führung. Kling konnte postwendend ausgleichen und so entwickelte sich in der Folgezeit ein schnelles Spiel mit vielen Toren. Bis zum 2:2 durch Kling per Strafwurf war das Spiel ausgeglichen, ehe Winzingen/Wißgoldingen aus einer kompakt stehenden 6:0 Abwehr immer wieder zu leichten Gegenstoßtoren eingeladen wurde. Gerade der Gästespieler Dangelmaier tauchte immer wieder frei vor dem Angeschlagenen Torhüter Stängle auf. Beim 2:5 fasste sich Messner dann ein Herz und verkürzte auf 3:5. Das Spiel blieb weiter sehr rasant und beim 6:7 durch Messner war die SHB wieder im Spiel. Trainer Sigl wechselte sehr oft seine Angriffsformation durch und Wurelly wurde zur Verstärkung der Abwehr eingewechselt. Vor allem die Spieler Dangelmaier, Heilig und de Pompa konnten kaum in den Griff bekommen werden. Obwohl die Abwehrformation jetzt offensiver zu Werke ging fanden eben die genannten Spieler der Gastgeber oftmals sehr einfach die Lücken in unserer Abwehr. Torhüter Jaros, der für Stängle gekommen war wurde sehr oft alleine gelassen. Der wieder erstarkte Wurelly konnte mit 2 Toren in Folge noch zum 11:13 verkürzen, danach ging bei der SHB nicht mehr viel. Gegen kompakt stehende Gastgeber fand man sehr oft kein Mittel und das Rückzugsverhalten war schlichtweg schwach. W/W schaltete sehr schnell um und kam weiter zu sehr leichten Toren. Kontinuierlich schraubte der Tabellennachbar seine Führung rauf und beim 11:17 nahm Trainer Sigl die fällige Auszeit. Messner konnte gleich danach auf 12:17 verkürzen. Jetzt kamen die immer schlechter agierenden Schiedsrichter ins Spiel und stellten 2 SHB Spieler mit einer Zeitstrafe vom Feld. Huth schaffte noch den Anschluss zum 13:17. Doch im Gegenzug fiel ein weiterer Treffer für die Hausherren, welche das Spiel sicher in der Hand hielten. Beim Stand von 14:19 für W/W wurden die Seiten gewechselt.

Die Abwehr musste in der zweiten Hälfte einfach besser stehen und das Rückzugsverhalten welches überhaupt noch nicht vorhanden war musste ebenfalls besser werden. Nach einem zerfahrenen Beginn auf beiden Seiten netzte wieder der Gastgeber zuerst ein (14:20). Jetzt gaben nur noch die größten Optimisten der SHB eine Siegchance in diesem Spiel. Kovacs mit einem schönen Rückraumwurf läutete dann die Aufholjagd ein. Messner, Wurelly und Ruoff trafen zum 18:21 und die SHB war wieder im Spiel. Die Abwehr stand jetzt viel besser und der kämpferische Wille war nun deutlich zu erkennen. So leicht ließen sich die Gastgeber aber noch nicht aus der Ruhe bringen und beim 19:23 in der 40. Minute war der Gegner wieder im Vorteil. Sigl stellte nun Bayik auf die vorgezogene Position in der Abwehr und der Gegner wurde nun seinerseits immer unsicherer im Angriff. Kling und Ruoff konnten auf 21:23 verkürzen und jetzt wurde es richtig turbulent. Keine Mannschaft spielte in der Folgezeit mit 7 Feldspielern, weil die sehr unsicher wirkenden Schiedsrichter nun wieder in den Vordergrund traten. Die linke Achse vom Gastgeber wurde jetzt komplett aus dem Spiel genommen und Bayik machte in der Abwehr jetzt einen überragenden Job. Über 10 Minuten blieben die Gastgeber dank eines toll haltenden Torhüter Jaros ohne Torerfolg und die SHB spielte nun ihren konditionellen Vorteil aus. Kovacs, Wurelly und Bayik trafen und beim Stand von 25:25 schaffte Kovacs mit einem wuchtigen Rückraumknaller die erste Führung im gesamten Spiel. Der SHB-Anhang peitschte die eigene Mannschaft weiter nach vorne und als Lindner nach schöner Einzelleistung zum 28:25 Einwarf schien 5 Minuten vor Schluss eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Leider musste Bayik nach seiner dritten Zeitstrafe mit Rot vom Feld und als der Gastgeber auf doppelte Manndeckung umstellte wurde die SHB wieder zunehmend unsicherer. Lindner wurde noch zu unrecht ein schönes Tor aberkannt. Dies wäre die 4 Tore Führung gewesen, doch im Gegenzug fiel das 28:26. Völlig Hilflos im Angriff wurden jetzt die Bälle leichtfertig vergeben und die Gastgeber holten auf und schafften eine Minute vor Schluss sogar den 28:29 Führungstreffer. Jetzt stand natürlich die Halle Kopf und der SHB Anhang sah die hart erkämpften Felle davonschwimmen. Die letzten 20 Sekunden gehörten der SHB im Angriff. 2 Sekunden vor Abpfiff nahm sich Wurelly ein Herz und nagelte den Ball aus 10 Metern in den linken Winkel und der umjubelte und verdiente Punktgewinn war perfekt. Einen Handballkrimi auf sehr hohem Niveau sahen die Zuschauer und die SHB sammelt weiter fleißig Punkte gegen den Abstieg.

Es spielten: Stängle, Jaros im Tor; Wurelly (6), Klotzbücher (1), Bayik (1), Kling (5/2), Schweigardt, Ruoff (2), Huth (1), Kovacs (7/1), Lindner (1), Messner (5), Mailänder.

 
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